Bachelorarbeit, 2015
48 Seiten, Note: 1,7
Die Bachelorarbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen der Nutzung elektronischer Medien und dem Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, die Einflüsse von Medien auf das Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen zu untersuchen und die Frage zu klären, ob Medien eine Alternative oder Ergänzung zur körperlichen Aktivität darstellen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand einführt und die Relevanz des Themas beleuchtet. Anschließend werden die Begriffe "Bewegung" und "körperliche Aktivität" definiert und ihre Bedeutung für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen erläutert.
Kapitel 3 befasst sich mit den veränderten Lebens- und Bewegungswelten von Kindern und Jugendlichen und beleuchtet die gesellschaftlichen, familiären und sozialen Einflüsse auf das Bewegungsverhalten. Kapitel 4 analysiert die Bedingungen der Sportteilnahme und stellt die biologischen, demographischen, sozialen und ökonomischen Faktoren dar, die die sportliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen beeinflussen.
In Kapitel 5 werden die Auswirkungen von Bewegungsmangel auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dargestellt. Kapitel 6 stellt verschiedene Studien vor, die sich mit dem Thema Mediennutzung und Bewegungsmangel beschäftigen, darunter die MedikuS-Studie, die KiGGS-Studie, die KIM-Studie und die JIM-Studie.
Kapitel 7 analysiert die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und untersucht den Zusammenhang zwischen Mediennutzung und körperlich-sportlicher Aktivität. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit werden in Kapitel 8 zusammengefasst und in Kapitel 9 ein Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder gegeben.
Bewegungsmangel, körperliche Aktivität, Mediennutzung, Kinder, Jugendliche, Lebenswelt, Sportteilnahme, Gesundheit, MedikuS-Studie, KiGGS-Studie, KIM-Studie, JIM-Studie.
Die Forschung zeigt, dass die Beziehung komplexer ist als oft angenommen. Während hoher Medienkonsum oft mit Inaktivität einhergeht, belegen Studien, dass Mediennutzung nicht zwangsläufig sportliche Aktivitäten ersetzt, sondern diese auch ergänzen kann.
Dieser Begriff beschreibt den Trend, dass Kinder ihre Freizeit immer häufiger innerhalb der eigenen Wohnung verbringen, anstatt draußen zu spielen. Elektronische Medien spielen dabei als Unterhaltungsquelle eine zentrale Rolle.
Bewegungsmangel kann zu Übergewicht, Haltungsschäden, Herz-Kreislauf-Problemen und einer verringerten motorischen Leistungsfähigkeit führen. Auch psychische Auswirkungen wie eine geringere Stressresistenz sind möglich.
Wichtige Daten liefern die KiGGS-Studie (Gesundheit), die KIM- und JIM-Studien (Mediennutzung) sowie die MedikuS-Studie, die den Zusammenhang zwischen Medien und körperlicher Aktivität analysieren.
Neben persönlichen Interessen spielen biologische Faktoren (Alter, Geschlecht), soziale Einflüsse (Elternhaus, Freunde) und ökonomische Bedingungen (Kosten für Vereine) eine entscheidende Rolle.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Mediennutzung oft als zeitliche Konkurrenz zum Sport wahrgenommen wird, aber auch als Informationsquelle für sportliche Aktivitäten dienen kann, was eine differenzierte Betrachtung erfordert.
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