Bachelorarbeit, 2015
86 Seiten, Note: 1,65
1. EINLEITUNG
2. WEB 2.0: WANDEL IM INTERNET
2.1. Abgrenzung: Web 2.0, Social Software und Social Media
2.1.1. Web 2.0
2.1.2. Social Software
2.1.3. Social Media
2.1.4. Zusammenfassung
2.2. Nutzung von Social Media
2.2.1. Die Weltbevölkerung als Publikum
2.2.2. Social Media Nutzung durch Unternehmen
2.2.3. Social Media Nutzung im B2B Bereich
3. SOCIAL MEDIA ALS MARKETINGINSTRUMENT
3.1. Die 4 P’s und Social Media Marketing
3.2. Instrumente desSocial Media Marketing im Vergleich zum traditionellem Online Marketing und „Offline“ Marketing
3.2.1. Traditionelles Online Marketing
3.2.1.1. Display Advertising
3.2.1.2. Suchmaschinenmarketing (SEM)
3.2.1.3. Search Engine Advertising (SEA)
3.2.1.4. Suchmaschinenoptimierung (SEO)
3.2.1.5. E-Mail Marketing
3.2.1.6. Affiliate Marketing
3.2.2. „Offline“ Marketing
3.2.3. Social Media Marketing
3.3. Die wichtigsten Kanäle für den Einsatz von Social Media Marketing
3.3.1. Die Relevanz von Trends
3.3.2. Weblogs
3.3.3. Microblogs
3.3.4. Soziale Netzwerke und Communities
3.3.5. Business Netzwerke
3.3.6. Wikis
3.3.7. Foto- und Videoplattformen
3.3.8. Foren und Bewertungsportale
3.3.8.1. Foren
3.3.8.2. Bewertungsportale
3.3.9. Crowdsourcing
3.3.9.1. Crowd Funding
3.3.9.2. Crowd Innovation
3.3.9.3. Collective Knowledge
3.3.9.4. Collective Creativity
3.3.9.5. Microworking
3.3.10. Social Commerce
3.3.10.1. Allgemein
3.3.10.2. F-Commerce
4. SOCIAL MEDIA MONITORING UND CONTROLLING
4.1. Social Media Monitoring
4.2. Social Media Controlling
4.3. Social Media und Return of Invest (ROI)
5. SOCIAL MEDIA MARKETING: CHANCEN UND RISIKEN FÜR UNTERNEHMEN
5.1. Vorteile und Chancen
5.1.1. Durch Kommunikation Marken bilden und Kunden binden
5.1.2. Attraktive Unternehmenskultur schaffen durch Employer- Branding
5.1.3. Mit Marktforschung, Social Commerce und Vertrieb zum ROI
5.2. Hindernisse und Risiken
5.2.1. Der Datenschutz: Sicherheitsrisiken durch Schadsoftware
5.2.2. Kontrollverlust, Shitstorm und fehlendes Know- How
5.2.3. Social Media und die rechtlichen Herausforderungen
5.2.3.1. Verantwortung und Rechte für Inhalte
5.2.3.2. Datenschutzvorschriften beachten
6. ERFOLG DURCH DIE RICHTIGE SOCIAL MEDIA MARKETINGSTRATEGIE
7. SOCIAL-MEDIA-MARKETING IN DER PRAXIS
7.1. Negativbeispiel: Das ging gehörig schief
7.2. Positivbeispiel: Turnaround geglückt
7.3. Positivbeispiel: EA Sports und Fifa 16
8. FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Social Media als Marketinginstrument für Unternehmen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Abwägung von Chancen und Risiken liegt. Ziel ist es zu analysieren, wie Unternehmen Social Media effektiv für ihre Kommunikationsstrategien nutzen können, ohne dabei Sicherheits- und Reputationsrisiken zu vernachlässigen.
3.3.1. Die Relevanz von Trends
Social Media Kanäle sind abhängig von den Nutzern und deren Interaktionen. Hohe Nutzerzahlen und Kommunikation machen die Popularität von z.B. Plattformen wie Facebook oder Youtube aus.
Aktuell hat Facebook nach eigenen Angaben ca. 1,39 Milliarden Nutzer weltweit und ist zur Zeit das größte und einflussreichste Soziale Netzwerk. Aber niemand kann genau sagen, wo die Reise hingeht. Denn die Nutzer sind frei in Ihrer Entscheidung und sensibel für Trends. Dies hat der Niedergang des früheren Facebook Konkurrenten Myspace bewiesen. Myspace war der Pionier unter den sozialen Netzwerken und knackte so im Jahr 2006 die 100 Millionen Nutzer Marke. Aber nur zwei Jahre später wurde Myspace von Facebook überholt und spielt heute mit seinen gerade einmal ca. 34 Millionen Nutzern kaum noch eine Rolle im internationalen Vergleich und insbesondere im Vergleich zum aktuell ca. viermal größeren Facebook.
Dieses Beispiel soll zeigen, dass man generell nicht sagen kann was nun die wichtigsten Social Media Kanäle sind oder sein werden, da in diesem Bereich sehr viel Bewegung stattfindet und das auch länder- und regionenübergreifend.
Daher kann für Unternehmen die Social Media Marketing Nutzung auf verschiedenen Social Media Kanälen sinnvoll sein. Je nach Zielsetzung sollten die unterschiedlichen Kanäle gewichtet und genutzt werden. In den nächsten Kapiteln werden die populärsten Kanäle mit der aktuell breitesten Akzeptanz vorgestellt und primär auf die Vorteile für Unternehmen hin untersucht.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den Wandel vom Nachfrage- zum Angebotsmarkt und stellt die Relevanz des Social Web als zentrales Austauschmedium für modernes Marketing dar.
2. WEB 2.0: WANDEL IM INTERNET: Dieses Kapitel definiert die technischen und sozialen Grundlagen des Web 2.0 und grenzt die Begriffe Web 2.0, Social Software und Social Media voneinander ab.
3. SOCIAL MEDIA ALS MARKETINGINSTRUMENT: Hier werden die 4 P’s des Marketings auf Social Media übertragen und die verschiedenen Kanäle wie Blogs, Netzwerke und Crowdsourcing im Vergleich zu traditionellen Marketinginstrumenten analysiert.
4. SOCIAL MEDIA MONITORING UND CONTROLLING: Das Kapitel erläutert Methoden zur systematischen Überwachung von Social-Media-Inhalten sowie Ansätze zur Erfolgsmessung mittels Kennzahlen und ROI-Berechnungen.
5. SOCIAL MEDIA MARKETING: CHANCEN UND RISIKEN FÜR UNTERNEHMEN: Hier werden die Vorteile der Markenbildung und Kundenbindung den Herausforderungen wie Datenschutzrisiken und rechtlichen Anforderungen gegenübergestellt.
6. ERFOLG DURCH DIE RICHTIGE SOCIAL MEDIA MARKETINGSTRATEGIE: Dieses Kapitel stellt einen systematischen 10-Schritte-Plan (Roadmap) zur Entwicklung einer erfolgreichen Social Media Strategie vor.
7. SOCIAL-MEDIA-MARKETING IN DER PRAXIS: Anhand von Praxisbeispielen (H&M, Domino’s Pizza, EA Sports) wird der Umgang von Unternehmen mit Krisen im Social Web verdeutlicht.
8. FAZIT: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer klaren Strategie sowie die Bedeutung von Monitoring und Krisenmanagement für eine erfolgreiche Social Media Präsenz zusammen.
Social Media, Marketinginstrument, Web 2.0, Social Media Marketing, Monitoring, Controlling, ROI, Employer Branding, Kundenbindung, Datenschutz, Shitstorm, Krisenmanagement, Crowdsourcing, Social Commerce, Markenkommunikation
Die Arbeit untersucht die Potenziale und Risiken, die durch den Einsatz von Social Media als Instrument für das moderne Unternehmensmarketing entstehen.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Web 2.0-Technologien, die instrumentelle Nutzung von Social Media im Marketing-Mix, sowie die Analyse von Erfolgsmessung und Risikomanagement.
Das primäre Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ein sinnvolles Maß für ihr Social Media Engagement zu finden und die Chancen sowie Risiken der Plattformnutzung fundiert abzuwägen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und Fachquellen, die durch Praxisbeispiele zur Veranschaulichung der theoretischen Konzepte ergänzt werden.
Der Hauptteil behandelt die Abgrenzung von Social Media zu traditionellem Marketing, die wichtigsten Kanäle, Methoden zur Erfolgsmessung (Controlling) sowie eine tiefgehende Analyse von Chancen (Employer Branding) und Risiken (Datenschutz, Shitstorms).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Social Media, Marketinginstrument, ROI, Krisenmanagement, Datenschutz und Markenkommunikation charakterisiert.
Der ROI dient Unternehmen als wirtschaftliches Maß, um den Erfolg ihrer investierten Ressourcen und Zeit in soziale Plattformen messbar zu machen, auch wenn die Berechnung komplex ist.
Die Arbeit stellt fest, dass B2B-Unternehmen vermehrt auf Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn setzen, während im B2C-Bereich Plattformen wie Facebook dominieren.
Datenschutz ist ein kritisches Hindernis, da Tools zur Datenauswertung oft sensible Nutzerdaten erfassen, was in Deutschland und Europa strengen gesetzlichen Regelungen unterliegt.
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