Bachelorarbeit, 2015
41 Seiten, Note: 1,3
1. Zusammenfassung und Abstract
1.1 Zusammenfassung
1.2 Abstract
2. Einleitung
2.1 Entwicklung der Elektromobilität unter politischen Gesichtspunkten
2.2 Zielsetzungen der Arbeit
3. Adoption und Diffusion von Elektrofahrzeugen
3.1 Begriffe und Modelle
3.2 Das Diffusionsmodell nach Bass
3.2.1 Einführung
3.2.2 Anwendung und Ergebnisse
3.3 Bestimmung individueller Kaufwahrscheinlichkeiten mittels Logit-Modell
3.3.1 Das logistische Regressionsmodell
3.3.2 Anwendung des Modells auf den französischen Markt für EV
3.4 Ergebnisse
3.4.1 Ergebnisse für den französischen Markt
3.4.2 Ergebnisse für den deutschen Markt
4. Auswirkungen zunehmender Elektromobilität auf die Elektrizitätsmärkte
4.1 Einführung in PowerACE
4.2 Abbildung einer CO2-reduzierenden Ladestrategie in PowerACE
4.3 Ergebnisse der Simulation
4.3.1 Ergebnisse für Frankreich
4.3.2 Ergebnisse für Deutschland
4.3.3 Vergleich Frankreich und Deutschland
5. Zusammenfassung, Reflexion und Ausblick
5.1 Zusammenfassung
5.2 Kritische Reflexion
5.3 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Implementierung einer Ladestrategie für Elektrofahrzeuge in Frankreich und Deutschland, um die durch den Betrieb verursachten CO2-Emissionen innerhalb einer Well-to-Tank-Betrachtung zu minimieren. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie durch eine gezielte, lastverschiebende Steuerung der Ladevorgänge auf Basis individueller Nutzerprofile eine signifikante Emissionsreduktion im Vergleich zu einem ungesteuerten Referenzszenario erreicht werden kann.
3.1 Begriffe und Modelle
Die Diffusionstheorie beschreibt die Ausbreitung einer Innovation im Laufe der Zeit. Sie besteht aus zwei grundlegenden Teilen: Diffusion und Adoption. Diffusion beschreibt die Verbreitung einer Innovation auf aggregierter Ebene, also mit Blick auf einen gesamten Markt.
„Diffusion is the process in which an innovation is communicated through certain channels over time among members of a social system.” (Rogers, 1962, S. 5)
Diffusionsmodelle betrachten demnach die absoluten Zahlen, ohne eine genauere Aufschlüsselung. Adoption dagegen bezeichnet die Annahme, beziehungsweise Ablehnung, einer Innovation durch eine einzelne Person, also auf individueller Ebene.
„Der Begriff Adoption steht für den schrittweisen Prozess der Übernahme (Adoption) einer Innovation, […] durch einen Nachfrager“ (Homburg, 2012, S. 578)
1. Zusammenfassung und Abstract: Bietet einen Überblick über die Analyse der CO2-Emissionen von Elektrofahrzeugen in Frankreich und Deutschland sowie die Ergebnisse der entwickelten Ladestrategie.
2. Einleitung: Erläutert die politische Bedeutung der Elektromobilität für den Klimaschutz und definiert die Zielsetzungen der Arbeit in Bezug auf die Marktmodellierung und Ladestrategie.
3. Adoption und Diffusion von Elektrofahrzeugen: Analysiert das Marktwachstum mittels des Bass-Modells und bestimmt individuelle Kaufwahrscheinlichkeiten durch eine logistische Regression.
4. Auswirkungen zunehmender Elektromobilität auf die Elektrizitätsmärkte: Beschreibt die Implementierung der CO2-reduzierenden Ladestrategie in PowerACE und präsentiert die Simulationsergebnisse für Frankreich und Deutschland.
5. Zusammenfassung, Reflexion und Ausblick: Fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, reflektiert kritisch über die getroffenen Modellannahmen und zeigt zukünftige Forschungsfelder auf.
Elektromobilität, CO2-Emissionen, Ladestrategie, Bass-Modell, Logit-Modell, PowerACE, Diffusionstheorie, Elektrofahrzeuge, Lastverschiebung, Elektrizitätsmarkt, Frankreich, Deutschland, Klimaschutz, Simulationsmodell, Kaufwahrscheinlichkeit.
Die Bachelorarbeit analysiert die zukünftige Entwicklung der Elektromobilität in Frankreich und Deutschland sowie deren Einfluss auf die CO2-Emissionen durch den Strombedarf beim Laden.
Die Arbeit fokussiert auf die Marktprognose von Elektrofahrzeugen, das individuelle Käuferverhalten und die Simulation von Stromnachfrage und CO2-Emissionen im Elektrizitätsmarkt.
Das Ziel ist die Entwicklung und Implementierung einer Ladestrategie, die den Ladevorgang von Elektroautos so steuert, dass die CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung minimiert werden.
Es werden das Bass-Modell zur Diffusionsprognose, ein logistisches Regressionsmodell zur Ermittlung von Kaufwahrscheinlichkeiten sowie das Multi-Agenten-Modell PowerACE zur Simulation verwendet.
Der Hauptteil umfasst die quantitative Prognose der EV-Bestände, die mathematische Bestimmung individueller Nutzerprofile und die darauf aufbauende Simulation verschiedener Ladeszenarien.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Elektromobilität, CO2-Reduktion, Ladestrategie, PowerACE-Simulation und die Differenzierung zwischen französischem und deutschem Strommarkt.
Im gesteuerten Szenario werden Ladevorgänge gezielt in Stunden mit niedrigen prognostizierten Emissionen verschoben, was zu einer gleichmäßigeren Lastverteilung oder spezifischen Lastmaxima führt.
Rückkopplungseffekte treten auf, wenn das gesteuerte Laden zu massiven Lastspitzen führt, die die ursprüngliche Emissionsprognose beeinflussen und damit die Effizienz der Ladestrategie einschränken können.
Frankreich weist absolut und relativ gesehen ein höheres CO2-Einsparpotential auf als Deutschland, was maßgeblich auf die höhere prognostizierte Anzahl an Elektrofahrzeugen zurückzuführen ist.
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