Diplomarbeit, 2004
65 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG - KOOPERATIONEN IN DER WIRTSCHAFTSPRAXIS
2 EINORDNUNG DER KOOPERATIONSFORM „STRATEGISCHE ALLIANZ“ IN DIE KOOPERATIONSTHEORIE
2.1 BEGRIFFSABGRENZUNG „KOOPERATION“
2.2 AUSPRÄGUNGEN DER KOOPERATION
2.2.1 EINORDNUNG NACH KOORDINATIONSASPEKTEN (TRANSAKTIONSKOSTENANSATZ)
2.2.2 EINORDNUNG NACH GESTALTUNGSDIMENSIONEN
2.3 STRATEGISCHE ALLIANZ ALS KOOPERATIONSFORM
2.3.1 BEGRIFFSABGRENZUNG „STRATEGISCHE ALLIANZ“
2.3.2 ZIELE EINER STRATEGISCHEN ALLIANZ
2.3.2.1 Formalziele
2.3.2.2 Sachziele
2.3.2.3 Weitere Ziele
2.3.3 ERFOLG IN DER STRATEGISCHEN ALLIANZ
2.3.4 MÖGLICHE PERSPEKTIVEN UND EBENEN DER ERFOLGSERMITTLUNG
3 ERFOLGSMESSUNG ALS AUFGABE DES KOOPERATIONSCONTROLLING
3.1 KOOPERATIONSCONTROLLING ALS SUBSYSTEM DES KOOPERATIONSMANAGEMENTS
3.1.1 CONTROLLINGVERSTÄNDNIS
3.1.2 CONTROLLINGAUFGABEN
3.1.3 CONTROLLINGINSTRUMENTE
3.2 EINFLUSSFAKTOREN AUF DIE AUSGESTALTUNG DER VERFAHREN ZUR ERFOLGSMESSUNG
3.2.1 STRATEGISCHE AUSRICHTUNG
3.2.2 ZIELE UND INHALTLICHE BEGRENZUNG
3.2.3 ZEITHORIZONT
3.2.4 ORGANISATIONSFORM UND AUTONOMIE DER PARTNER
3.2.5 VERTEILTE LEISTUNGSERSTELLUNG
3.3 ANFORDERUNGSKATALOG AN ERFOLGSMESSUNGSMETHODEN
4 MÖGLICHE VERFAHREN ZUR ERFOLGSMESSUNG FÜR DIE STRATEGISCHE ALLIANZ
4.1 EIN ÜBERBLICK
4.2 EINDIMENSIONALE METHODEN
4.2.1 KALKULATION IM SINNE EINER PERIODENBEZOGENEN ERGEBNISRECHNUNG
4.2.1.1 Vorgehensweise
4.2.1.2 Kritische Würdigung
4.2.2 WERTSTEIGERUNGSANALYSE
4.2.2.1 Vorgehensweise
4.2.2.2 Kritische Würdigung
4.2.3 AKTIVITÄTSBASIERTE ERFOLGSMESSUNG
4.2.3.1 Vorgehensweise
4.2.3.2 Kritische Würdigung
4.3 MEHRDIMENSIONALE METHODEN
4.3.1 NUTZWERTANALYSE
4.3.1.1 Vorgehensweise
4.3.1.2 Kritische Würdigung
4.3.2 BALANCED SCORECARD
4.3.2.1 Vorgehensweise
4.3.2.2 Kritische Würdigung
4.4 GESAMTSYSTEM ZUR ERFOLGSMESSUNG EINER STRATEGISCHEN ALLIANZ
5 FAZIT & AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit verschiedenen theoretischen Ansätzen zur Erfolgsmessung von Unternehmenskooperationen auseinander. Dabei liegt der Fokus auf der spezifischen Kooperationsform der „Strategischen Allianz“, mit dem Ziel zu untersuchen, welche Anpassungen an traditionelle Erfolgsmessungsverfahren notwendig sind, um den Besonderheiten dieser Bündnisse gerecht zu werden und handhabbare sowie effiziente Beurteilungsmethoden zu etablieren.
2.3.1 Begriffsabgrenzung „Strategische Allianz“
Die Einführung des Begriffs „Strategische Allianz“ in die betriebswirtschaftliche Literatur wird Porter zugeschrieben, wobei dieser in ersten Publikationen noch von Koalitionen sprach. „Trotz der seit einigen Jahren andauernden wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Phänomen konnte sich [jedoch]“... „kein einheitliches Begriffsverständnis dieser neuen Form der Zusammenarbeit von Unternehmen etablieren.“ Etymologisch sind die Begriffsbestandteile auf das griechische stratos (Heer) und das lateinische alligare (verbinden) zurückzuführen.
Zunächst lassen sich kaum Unterschiede zu traditionellen Kooperationsformen erkennen, denn auch die „Strategische Allianz“, als eine Form der Unternehmenskooperation, dient der Erreichung unternehmerischer Ziele, die im Alleingang nicht erreicht werden können oder erreicht werden wollen. Eine „Strategische Allianz“ ist somit ebenso eine mögliche strategische Option für die Unternehmensentwicklung.
1 EINLEITUNG - KOOPERATIONEN IN DER WIRTSCHAFTSPRAXIS: Einführung in die ökonomische Relevanz von Unternehmenskooperationen und die zunehmende Bedeutung von „Strategischen Allianzen“ im globalen Wettbewerb.
2 EINORDNUNG DER KOOPERATIONSFORM „STRATEGISCHE ALLIANZ“ IN DIE KOOPERATIONSTHEORIE: Theoretische Fundierung und Abgrenzung von Kooperationen sowie Spezifizierung der Ziele und Merkmale von Strategischen Allianzen.
3 ERFOLGSMESSUNG ALS AUFGABE DES KOOPERATIONSCONTROLLING: Analyse der Controlling-Funktionen innerhalb von Kooperationen und Erarbeitung eines Anforderungskatalogs für geeignete Messmethoden.
4 MÖGLICHE VERFAHREN ZUR ERFOLGSMESSUNG FÜR DIE STRATEGISCHE ALLIANZ: Detaillierte kritische Diskussion und Eignungsprüfung verschiedener eindimensionaler und mehrdimensionaler Methoden der Erfolgsmessung.
5 FAZIT & AUSBLICK: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Eignung der untersuchten Methoden und Aufzeigen von weiterem Forschungsbedarf für ein konsistentes Gesamtsystem.
Unternehmenskooperation, Strategische Allianz, Kooperationscontrolling, Erfolgsmessung, Wertsteigerungsanalyse, Nutzwertanalyse, Balanced Scorecard, Wettbewerbsvorteile, Unternehmenswert, Synergieeffekte, Zielhierarchie, Prozesskostenrechnung, Unternehmensführung, Strategie, Globalisierung.
Die Arbeit untersucht, wie der Erfolg von „Strategischen Allianzen“ – einer speziellen Form der Unternehmenskooperation – gemessen werden kann, da traditionelle Methoden der Unternehmenserfolgsmessung hier oft an ihre Grenzen stoßen.
Die Themenfelder umfassen die Definition von Kooperationen, die spezifischen Herausforderungen des Kooperationscontrollings, die Ableitung von Erfolgskriterien sowie den Vergleich verschiedener quantitativer und qualitativer Messverfahren.
Das Ziel ist die kritische Diskussion bestehender Erfolgsmessungsmethoden, um zu klären, welche Modifikationen erforderlich sind, um die spezifischen Charakteristika von Strategischen Allianzen bei der Leistungsbeurteilung korrekt zu erfassen.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um Anforderungen an ein Messsystem zu definieren und verschiedene Ansätze (wie Kostenrechnung, Wertsteigerungsanalyse oder Balanced Scorecard) hinsichtlich ihrer Eignung für das Kooperationsmanagement zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung der Allianz, die Herleitung von Anforderungen an Messsysteme aus verschiedenen Einflussfaktoren sowie die detaillierte Vorstellung und Würdigung eindimensionaler und mehrdimensionaler Messverfahren.
Wichtige Begriffe sind Strategische Allianz, Kooperationscontrolling, Wertsteigerungsanalyse, Nutzwertanalyse, Balanced Scorecard und Wettbewerbsvorteile.
Da Allianzen oft über keine eigenen Ressourcen verfügen, über Unternehmensgrenzen hinweg arbeiten und meist immaterielle, strategische Ziele statt kurzfristiger Gewinne verfolgen, müssen traditionelle Systeme angepasst werden.
Er ist das Ergebnis einer Gewichtung und Bewertung verschiedener Teilziele, die es erlaubt, auch nicht-monetäre Faktoren in einem numerischen Gesamturteil über den Erfolg einer Kooperation zusammenzufassen.
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