Bachelorarbeit, 2014
87 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Forschungsgegenstand
2.1 Hintergrund und Motivation
2.2 Legitimation der Problemstellung
3 Literaturanalyse
3.1 Vorgehensweise
3.2 Ergebnisse
4 Materialzusammensetzung kristalliner Photovoltaikmodule
4.1 Stand der Forschung
4.2 Empirie
4.3 Zusammenfassung
5 Degradation kristalliner Photovoltaikmodule
5.1 Stand der Forschung
5.2 Implikationen für die Forschungsfrage
6 Recyclingpotenzial kristalliner Photovoltaikmodule
7 Schlussfolgerungen
8 Ausblick
Die Arbeit untersucht das Recyclingpotenzial von kristallinen Photovoltaikmodulen, um zukünftige Materialströme am Ende der Lebensdauer besser planen und effiziente Kreislaufwirtschaftsstrategien entwickeln zu können.
4 Materialzusammensetzung kristalliner Photovoltaikmodule
Die meisten kristallinen Photovoltaikmodule der letzten Jahrzehnte haben prinzipiell einen ähnlichen Aufbau. In Abbildung 7 ist dieser Aufbau grafisch dargestellt. Eine Glasscheibe (1) bildet die transparente Vorderseite des Solarmoduls. Die sogenannte Zellmatrix (3) besteht meist aus 60 oder 72 kristallinen Solarzellen, die in Reihenschaltung miteinander verbunden sind. Diese Zellen sind sowohl in Richtung der Glasscheibe (2) als auch in Richtung der Modulrückseite (4) mit einem transparenten Verkapselungsmaterial verkapselt. Die Modulrückseite ist mit einer Rückseitenfolie (5) abgedichtet, an der die Kontaktdose sowie die Anschlusskabel (7) befestigt sind. Das Modul ist zudem meist mit einem Rahmen (6) eingefasst (Wirth, 2013, S. 137).
Die Vorderseite des Moduls besteht aus einer gehärteten Glasscheibe. Gegenwärtig wird dieses Glas als sogenanntes Kalknatronglas produziert (Blieske & Stollwerck, 2013, S. 201).
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Photovoltaik als grüne Technologie und Definition der Zielsetzung der Arbeit bezüglich des Recyclingpotenzials.
2 Forschungsgegenstand: Einordnung der Photovoltaik in das aktuelle Energieumfeld und Legitimation der Problemstellung durch die hohen installierten Kapazitäten.
3 Literaturanalyse: Dokumentation der methodischen Vorgehensweise bei der Literaturrecherche und erste Zusammenfassung relevanter Erkenntnisse.
4 Materialzusammensetzung kristalliner Photovoltaikmodule: Detaillierte Betrachtung der Bestandteile von PV-Modulen sowie empirische Untersuchung des Materialgehalts zweier spezifischer Module.
5 Degradation kristalliner Photovoltaikmodule: Untersuchung der Ursachen und Folgen der schleichenden Leistungsverluste von Solarmodulen während ihrer Nutzungsdauer.
6 Recyclingpotenzial kristalliner Photovoltaikmodule: Analyse theoretischer Ansätze zur Rückgewinnung von Rohstoffen und Beschreibung bestehender Recyclingprozesse.
7 Schlussfolgerungen: Fazit zur Notwendigkeit und den Herausforderungen bei der Etablierung eines effizienten Recycling-Kreislaufs für PV-Module.
8 Ausblick: Diskussion zukünftiger Entwicklungen, potenzieller neuer Recyclingkonzepte und der Rolle interdisziplinärer Forschung.
Photovoltaik, Kristalline Solarmodule, Recycling, Kreislaufwirtschaft, Materialzusammensetzung, Degradation, Silber, Silizium, Aluminium, Glas, Closed-Loop Supply Chain, End-of-life, Energiewende, Materialanalyse, EDX-Analyse.
Die Arbeit untersucht die Recyclierbarkeit von kristallinen Photovoltaikmodulen und analysiert deren Materialzusammensetzung, um Erkenntnisse für künftiges Recycling zu gewinnen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Materialzusammensetzung, die Degradationsmechanismen und das Recyclingpotenzial von kristallinen Silizium-Solarmodulen.
Das Hauptziel ist die Erkenntnis darüber, zu welchem Zeitpunkt und in welchen Mengen Materialien aus Altmodulen für das Recycling zur Verfügung stehen werden.
Neben einer umfangreichen Literaturanalyse wird eine empirische Untersuchung an zwei ausgewählten Solarmodulen mittels EDX-Analyse durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Literaturanalyse, die detaillierte Beschreibung der Materialzusammensetzung, die Untersuchung der Moduldegradation sowie die Darstellung von Recyclingprozessen.
Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Photovoltaik-Recycling, Materialzusammensetzung, kristalline Solarmodule und Kreislaufwirtschaft definieren.
Die EDX-Analyse dient dazu, die elementare Materialzusammensetzung der untersuchten Modulbestandteile (Glas, Rahmen, Wafer) experimentell zu bestimmen.
Obwohl Silber nur in geringen Mengen pro Zelle enthalten ist, macht die enorme Menge an weltweit installierten Kapazitäten die Rückgewinnung aus ökologischer und ökonomischer Sicht hochrelevant.
Sie beschreibt die Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Lebensdauer von Photovoltaikmodulen, wobei frühe Ausfälle, normale Betriebsausfälle und das Ende der Lebensdauer (Wear-Out) unterschieden werden.
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