Bachelorarbeit, 2014
45 Seiten, Note: 2,70
1 Einleitung
2 Betrachtete Strategien
2.1 Value-Investment-Strategie
2.2 Dividenden-Strategie
2.3 Erwerb einer Immobilie
2.4 Anlage in Staatsanleihen
3 Zusammenstellung der Portfolien
3.1 Portfolio Value-Strategie
3.2 Portfolio Dividenden-Strategie
3.2.1 Top-10-Strategie
3.2.2 Low-5-Strategie
3.3 Erwerb einer Immobilie
3.4 Portfolio Staatsanleihen
4 Anpassung der Portfolios
4.1 Anpassung des Value-Depots
4.2 Anpassung Dogs of the Dax
4.3 Anpassung Low five Dogs
4.4 Überprüfung des Zinssatzes
5 Abschließende Darstellung der erzielten Rendite
5.1 Value-Strategie
5.2 Dogs of the Dax
5.3 Low five Dogs
5.4 Erwerb einer Immobilie
5.5 Anlage in Staatsanleihen
6 Fazit
Die Arbeit untersucht, wie deutsche Anleger in einem Niedrigzinsumfeld ihr Vermögen durch unterschiedliche Investitionsstrategien erhalten und steigern können, wobei ein besonderer Fokus auf der Performance während der Finanzkrise liegt.
2.1 Value-Investment-Strategie
Diese Strategie wurde von Benjamin Graham entwickelt und sieht vor, dass Anteile von Unternehmen erworben werden, welche nach Einschätzung des Käufers mehr Wert sind als es der Börsenwert aktuell wiedergibt. Dabei wird davon ausgegangen, dass an der Börse immer effektiv Preise gebildet werden und diese Diskrepanz mittelfristig wieder ausgeglichen werden sollten. Diese Unterschiede zwischen Wert und Börsenkurs können auf verschiedenen Faktoren zurückgehen. Unter anderem könnten diese Gerichtsprozesse sein, deren Kosten noch unklar sind und von der Masse der Anleger höher eingeschätzt werden, oder auch Zukunftsaussichten, die zum Beispiel die Markteinführung eines neuen Produktes betreffen das von der Allgemeinheit eher skeptisch beurteilt wird. Durch die Schließung der Diskrepanz würden die erworbenen Anteile im Wert steigen und der Investor einen Gewinn verbuchen können.
In der Urform dieser Strategie sollten nur Unternehmen erworben werden, deren Kennzahlen auf eine Unterbewertung an der Börse hindeutete. Zu diesen Kennzahlen zählen vor allem das Kurs-Gewinn-Verhältnis und das Kurs-Buchwert-Verhältnis. Das KGV einer Aktie ergibt sich in dem man den Börsenwert durch den Gewinn teilt. Dieser Wert ist also solcher zunächst nicht als hoch oder niedrig einzustufen, da er einerseits im Verhältnis zum Gesamtmarkt bzw. seinem Index gesehen werden muss und auch im Vergleich zu einer Investition in eine 10jährige Bundesanleihe, da diese als Richtwert für eine risikolose Verzinsung genutzt werden kann.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Problem der niedrigen Zinsen für risikoscheue deutsche Anleger und führt die Zielsetzung ein, alternative, sicherheitsorientierte Strategien vorzustellen.
2 Betrachtete Strategien: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Value-Investment-Strategie, Dividenden-Strategien, den Immobilienkauf sowie die Anlage in Staatsanleihen.
3 Zusammenstellung der Portfolien: Es wird der Aufbau der Portfolios für den Zeitraum von 2004 bis 2013 mit einem Startkapital von 50.000 € pro Ansatz detailliert beschrieben.
4 Anpassung der Portfolios: Dieses Kapitel dokumentiert die praktischen Anpassungen und Umschichtungen der Depots, einschließlich der Reaktionen auf die Finanz- und Schuldenkrise.
5 Abschließende Darstellung der erzielten Rendite: Hier erfolgt die Auswertung der realisierten Renditen für alle fünf Anlagemöglichkeiten unter Berücksichtigung von Gewinn- und Verlustpositionen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Strategien hinsichtlich ihrer Eignung für konservative Anleger und diskutiert die Reproduzierbarkeit der Resultate.
Finanzkrise, Investitionsstrategie, Value-Investment, Dividenden-Strategie, Immobilienanlage, Staatsanleihen, Aktienrendite, Portfoliooptimierung, Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis, Deutschland, Langfristige Anlage, Vermögensaufbau, Zinseszinseffekt, Cost-Average-Effekt
Die Arbeit analysiert, wie Anleger in einem Umfeld niedriger Zinsen ihr Vermögen durch verschiedene Strategien wie Value-Investing, Dividenden-Aktien oder Immobilieninvestitionen erfolgreich anlegen können.
Die zentralen Themen sind der Vergleich zwischen Aktien-, Immobilien- und Anleiheinvestitionen sowie die Performance dieser Anlagen während der Finanz- und Schuldenkrise.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Aktieninvestitionen auch für konservative Anleger eine renditestarke Alternative zu traditionellen Sparformen darstellen können.
Es wird ein simulationsbasierter Ansatz gewählt, bei dem für fünf verschiedene Anlagestrategien Portfolios über einen zehnjährigen Zeitraum (2004–2013) erstellt und jährlich angepasst wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung der Strategien, die konkrete Portfolio-Zusammenstellung, die Dokumentation der Anpassungsprozesse und die anschließende Renditeanalyse.
Wesentliche Begriffe sind Value-Investment, Dividendenrendite, Finanzkrise, Vermögensaufbau und Performanceanalyse von Aktienportfolios.
Immobilien dienen als Sachwertanlage, die insbesondere in Krisenzeiten und bei hoher Inflation als Inflationsschutz und zur Absicherung fungieren.
Der Autor schlussfolgert, dass Anleger nicht ausschließlich auf Anleihen setzen sollten, sondern einen Teil ihres Kapitals in Aktien investieren sollten, um von Kursgewinnen und Dividenden zu profitieren.
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