Bachelorarbeit, 2014
56 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit befasst sich mit einer ökonomischen Analyse der Finanztransaktionssteuer (FTS). Sie untersucht die Auswirkungen einer FTS auf die Finanzmärkte und die Wirtschaft. Die Arbeit analysiert die Argumente von Befürwortern und Gegnern der FTS und untersucht die empirischen Befunde zu den Auswirkungen einer FTS.
Das erste Kapitel führt in das Thema der Finanzmarktsteuern ein und beleuchtet die historische Entwicklung der Debatte um die FTS. Das zweite Kapitel legt die theoretischen Grundlagen der Finanzwissenschaftlichen Steuerlehre dar, indem es Begriffe wie Steuerzweck, optimale Steuerhöhe, Wohlfahrtsverlust und Steuerinzidenz erläutert. Kapitel drei beleuchtet Erfahrungen mit Finanztransaktionssteuern in der Vergangenheit und Gegenwart. Es werden sowohl positive als auch negative Beispiele aus verschiedenen Ländern vorgestellt. Kapitel vier analysiert die Intentionen und Argumente von Befürwortern und Gegnern der FTS, wobei die Auswirkungen auf die Finanzmarkteffizienz, Transaktionskosten, das Handelsvolumen und die Spekulation im Fokus stehen. Kapitel fünf befasst sich mit einer detaillierten empirischen Analyse der Auswirkungen einer FTS auf verschiedene Aspekte der Finanzmärkte. Kapitel sechs analysiert den konkreten Vorschlag der EU-Kommission zur Einführung einer FTS und bewertet dessen Ziele und Auswirkungen.
Finanztransaktionssteuer, Finanzmarkteffizienz, Spekulation, Preisvolatilität, Handelsvolumen, Marktliquidität, Steuerinzidenz, Wohlfahrtsverlust, EU-Kommission, Pigou-Steuer.
Ziele sind die Erzielung von Steuereinnahmen (Fiskalzweck), die Beteiligung des Finanzsektors an den Krisenkosten (Distributionszweck) und die Eindämmung destabilisierender Spekulation (Lenkungszweck).
Eine Pigou-Steuer soll negative externe Effekte (wie Finanzkrisen durch übermäßige Spekulation) internalisieren, indem sie diese Aktivitäten verteuert und so das Marktverhalten lenkt.
Empirische Analysen zeigen, dass eine FTS das Handelsvolumen senken und somit die Liquidität verringern kann, was unter Umständen zu höheren Transaktionskosten für Anleger führt.
In den 1980er Jahren führte Schweden eine Steuer ein, die zu einer massiven Abwanderung des Handelsvolumens ins Ausland führte, wodurch die Steuereinnahmen weit hinter den Erwartungen zurückblieben.
Hochfrequenzhandel nutzt Computer, um in Millisekunden zu handeln. Befürworter der FTS sehen darin ein "sozial schädliches Computerspiel", das durch die Steuer eingedämmt werden soll.
Der Vorschlag sah eine breite Steuerbasis vor, die den Handel mit Aktien, Anleihen und Derivaten umfasst, um eine Abkoppelung der Finanzmärkte von der Realwirtschaft zu verhindern.
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