Bachelorarbeit, 2012
55 Seiten, Note: 2,3
1 Problematik
1.1 Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2 Wertschöpfungsnetzwerke
2.1 Wandlungsfähigkeit
2.1.1 Wandlungstreiber
2.1.2 Wandlungsbefähiger
2.2 Umgang mit Wandlungstreibern
2.2.1 Identifikation von Wandlungstreibern
2.2.2 Ordnung und Katalogisierung von Wandlungstreibern
2.2.3 Prognosen von Wandlungstreibern
2.2.4 Bewertung von Wandlungstreibern
2.3 Vorstellung der Steuerungssysteme
3 Vorgehensweise zur Findung und Handhabung von präventiven Handlungsschritten
4 Ökonomische Bewertung der Handlungsschritte
5 Szenario
5.1 Gemeinsame Merkmale der PPS-Systeme
5.2 Identifikation der wichtigsten Wandlungstreiber
5.3 Auswirkung der Wandlungstreiber auf Merkmalsausprägungen
5.4 Reaktionsmöglichkeiten der PPS-Systeme auf Wandlungstreiber
5.5 Ökonomische Bewertung der Handlungsschritte
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit entwickelt eine methodische Vorgehensweise zur Implementierung präventiver Handlungsschritte in der Produktionslogistik, um auf Wandlungstreiber zu reagieren, Kosten durch diese Einflussfaktoren zu minimieren und eine ökonomische Bewertung der getätigten Investitionen zu ermöglichen.
2.1.1 Wandlungstreiber
Als Wandlungstreiber bezeichnet man eine Störgröße, die das System zur Wandlung zwingt. Die Unternehmen sehen sich zunehmend einer Vielzahl solcher Störgrößen ausgesetzt, so dass von einem turbulenten Umfeld gesprochen wird, in denen sich Unternehmen bewegen. Die äußeren Einflussfaktoren verändern sich dynamisch, wobei die Märkte, die Technik, andauernde und permanente Veränderung von Angebot und Nachfrage zu den häufigsten zählen. Allerdings wird auch das innerbetriebliche System als turbulent bezeichnet, da Veränderungen innerhalb der Organisation sowie Leistungsschwankungen existieren, die das System destabilisieren [Wes09].
Da interne Wandlungstreiber vom Unternehmen selbstinduziert sind, können sie auch gezielt eingesetzt werden, um ein turbulentes Umfeld zu erzeugen, während auf externe Wandlungstreiber lediglich reagiert werden kann.
1 Problematik: Einleitung in die Dynamik der Märkte und Definition der Zielsetzung und Vorgehensweise der Bachelorarbeit.
2 Wertschöpfungsnetzwerke: Erläuterung der Grundlagen von Wertschöpfungsnetzwerken sowie Definition von Wandlungsfähigkeit, Wandlungstreibern und Wandlungsbefähigern.
3 Vorgehensweise zur Findung und Handhabung von präventiven Handlungsschritten: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise zur Implementierung von Handlungsschritten in der Produktionslogistik.
4 Ökonomische Bewertung der Handlungsschritte: Vorstellung des Modells zur ökonomischen Investitionsrechnung für eine erhöhte Wandlungsfähigkeit der Logistik mittels Wertbeitrag.
5 Szenario: Theoretische Anwendung der Ansätze durch Analyse von PPS-Systemen, Wandlungstreibern und deren ökonomische Bewertung im Szenario.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der erarbeiteten Gedankenschritte und kritische Reflexion der Methoden sowie Ausblick auf weiterführende Untersuchungen.
Produktionslogistik, Wandlungsfähigkeit, Wandlungstreiber, Wertschöpfungsnetzwerk, PPS-Systeme, Investitionsrechnung, Economic Value Added, EVA, Flexibilität, Stillhalteoption, Produktionsplanung, Steuerungssysteme, Wandlungsbefähiger, Szenariotechnik, Unternehmensnetzwerke
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung einer methodischen Vorgehensweise, um in der Produktionslogistik präventive Handlungsschritte gegen Wandlungstreiber zu finden und deren Investitionen ökonomisch zu bewerten.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Produktionslogistik in Wertschöpfungsnetzwerken, die Flexibilisierung von PPS-Systemen und die Anwendung finanzwirtschaftlicher Kennzahlen wie den EVA zur Bewertung dieser logistischen Maßnahmen.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Ansatzes zur Reaktion auf Wandlungstreiber durch präventive Handlungsschritte sowie die ökonomische Bewertung der resultierenden Investitionen zur Steigerung der Wandlungsfähigkeit.
Es wird eine Kombination aus morphologischer Analyse zur Erfassung von PPS-System-Merkmalen und einer Investitionsrechnung mittels Entscheidungsbaum nach Horváth und Urban zur monetären Bewertung verwendet.
Der Hauptteil behandelt die Identifikation und Bewertung von Wandlungstreibern, die Vorstellung gängiger PPS-Steuerungssysteme sowie die methodische Verknüpfung dieser Elemente in einem Szenario zur ökonomischen Bewertung.
Die wichtigsten Begriffe sind Produktionslogistik, Wandlungsfähigkeit, Wandlungstreiber, PPS-Systeme, Wertschöpfungsnetzwerk, EVA, Flexibilität und Investitionsrechnung.
Die Stillhalteoption bezeichnet den Verzicht auf Investitionen in Wandlungsfähigkeit, was bei Wandlungstreibern zu höheren Folgekosten durch Wandelprozesse führt, während die Wandlungsfähigkeitsoption durch eine Vorab-Investition die Kosten dieser Wandlungsprozesse reduziert.
Da die Produktionslogistik Teil einer komplexen Wertschöpfungskette ist, müssen Unternehmen innerhalb des Netzwerks kooperieren und ihre Strategien auf die Dynamik des Umfelds abstimmen, um Wettbewerbsvorteile zu realisieren.
Wandlungsbefähiger sind spezifische Eigenschaften eines Systems, die es befähigen, auf Wandlungstreiber zu reagieren, wie zum Beispiel Universalität, Mobilität, Skalierbarkeit, Modularität und Kompatibilität.
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