Diplomarbeit, 2004
128 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
2 Aufbau der Arbeit
3 Die Metaanalyse
3.1 Grundgedanke und Zielsetzung
3.2 Die Abgrenzung zum Review
3.3 Die wesentlichen Vorteile einer Metaanalyse
3.4 Die wesentlichen Nachteile der Metaanalyse
3.4.1 Das „Garbage in - Garbage out“-Problem
3.4.2 Das „Äpfel-und-Birnen“-Problem
3.4.3 Das Problem abhängiger Untersuchungsergebnisse
3.4.4 Das File-Drawer-Problem
3.5 Beeinflussung einer Metaanalyse durch den Bias
3.5.1 Der Selection Bias
3.5.2 Der Performance Bias
3.5.3 Der Detection Bias
3.5.4 Der Attrition Bias
3.5.5 Der Publication Bias
3.5.6 Der Reader Bias
3.6 Übersicht der verschiedenen Probleme sowie des Bias
3.7 Steigerung der Qualität einer Metaanalyse durch Einhaltung des QUOROM-Statements
3.8 Vorgehen bei der Metaanalyse
3.8.1 Die Planung der Metaanalyse und Explikation der Fragestellung
3.8.2 Das Suchen von Primärstudien
3.8.3 Die Kodierung, Auswahl und Beurteilung der Studien
3.8.4 Der Vergleich und die Integration der Kennwerte
3.8.5 Die Präsentation der Ergebnisse
3.9 Statistische Methoden der Metaanalyse
3.9.1 Deskriptive Verfahren
3.9.1.1 Die klassische Effektstärkenberechnung
3.9.1.2 Das Vote-Counting-Verfahren
3.9.2 Inferenzstatistische Verfahren
3.9.2.1 Die Methode von kombinierten Wahrscheinlichkeiten
3.9.2.2 Annäherungsweises Pooling der Daten und Korrektur des Stichprobenfehlers
3.9.2.3 Weitere statistische Ansätze zur Metaanalyse
3.10 Überprüfung vorliegender Verzerrungen
3.10.1 Das „Fail-Safe-N“-Verfahren
3.10.2 Die grafische Darstellung durch den Funnel-Plot
4 Das Einzel- und Multiprojekt
4.1 Das Projekt
4.2 Das Projektmanagement
4.3 Das Multiprojekt
4.4 Das Programm- und Portfoliomanagement
4.4.1 Das Programmmanagement
4.4.2 Das Projektportfoliomanagement
5 Die Planung
5.1 Grundlagen der (Projekt-)Planung
5.2 Die Projektplanung als Teil des Projektzyklus
5.3 Die Projektplanungsphasen
5.4 Die Planung im Multiprojektmanagement
5.4.1 Die Programmplanung
5.4.2 Die Projektportfolioplanung
6 Erfolg und Erfolgsfaktoren im Projektmanagement
6.1 Erfolgsfaktoren
6.2 Darstellung von Erfolg und Erfolgsfaktoren im Projekt
6.3 Darstellung von Erfolg und Erfolgsfaktoren beim Multiprojekt
6.4 Zusammenfassende Darstellung der Einfluss- und Erfolgsfaktoren
7 Metaanalyse von Erfolgsfaktoren in der Projektplanung
7.1 Explikation der Fragestellung
7.2 Erfassung von Studien
7.3 Präsentation der Ergebnisse
7.3.1 Die Planung als Erfolgsfaktor im Einzelprojekt
7.3.2 Die Planung als Erfolgsfaktor im Multiprojekt
8 Kritische Bewertung der Ergebnisse
Die vorliegende Arbeit untersucht die Planungsphase sowohl im Einzelprojekt als auch im Multiprojekt, um wesentliche Erfolgsfaktoren zu identifizieren, diese wissenschaftlich zu bewerten und ein Konzept für eine erfolgreiche Planung abzuleiten.
Die wesentlichen Vorteile einer Metaanalyse
LIPSEY und WILSON nennen vier wesentliche Gründe für die Metaanalyse, welche in der Literatur unangefochten sind:
1. Die Metaanalyse ist eine strukturierte, systematische und nachvollziehbare Analysetechnik zur Zusammenfassung von Forschungsergebnissen.
2. Die Metaanalyse ist ein Werkzeug, welches die Forschungsergebnisse differenzierter betrachtet als konventionelle Review-Techniken.
3. Präzise Untersuchungen der Studien bei der Metaanalyse können Effekte und Beziehungen besser darstellen als qualitative, narrative Reviews.
4. Die Metaanalyse bietet einen strukturierten Überblick und die Möglichkeit der Handhabung auch bei einer großen Anzahl von Studien. Ebenso kann sie auch bei einer geringen Anzahl von Studien angewendet werden.
Darüber hinaus führt DRINKMANN weitere positive Aspekte an, indem er der Metaanalyse zuspricht, dass sie in der Ergebnisentscheidung auch bei widersprüchlichen Primäranalysen durch statistische Absicherung anwendbar ist. Zusätzlich hebt er hervor, dass die „Unterschiedlichkeit [der Primärergebnisse] bzw. Varianz eine zentrale metaanalytische Zielgröße [darstellt]. Ihre Feststellung und Analyse bedingen zwei entscheidende Vorteile der metaanalytischen Methodik, nämlich zum einen die Beurteilung von Variabilität in Stichproben von Primärergebnissen und zum anderen die prinzipielle Möglichkeit der Erklärung dieser Variabilität, und zwar durch Rückführung auf korrelierende Einflußgrößen.“
Einführung: Diese Einleitung motiviert die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Projektplanung und Projekterfolg, unterstreicht die Wichtigkeit der Planung als Erfolgsfaktor und leitet die zentralen Fragestellungen ab.
Aufbau der Arbeit: Das Kapitel erläutert die modulare, aufbauende Struktur der Arbeit, die sich in theoretische Grundlagen und eine anschließende empirische Untersuchung gliedert.
Die Metaanalyse: Hier werden das Instrument der Metaanalyse, deren methodische Vor- und Nachteile, statistische Verfahren zur Effektstärkenberechnung sowie die Vorgehensweise bei der Erstellung einer solchen Studie detailliert dargelegt.
Das Einzel- und Multiprojekt: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Abgrenzung der Begriffe Projekt, Projektmanagement, Multiprojekt sowie Programm- und Portfoliomanagement zur Schaffung einer einheitlichen Diskussionsbasis.
Die Planung: Es werden die Grundlagen der Projektplanung, deren Einordnung in den Projektzyklus sowie spezifische Planungsaktivitäten im Einzel- und Multiprojektmanagement erörtert.
Erfolg und Erfolgsfaktoren im Projektmanagement: Das Kapitel bietet einen Querschnitt durch die Definitionen und Sichtweisen von Erfolg und identifiziert kritische Erfolgsfaktoren im Projektmanagement.
Metaanalyse von Erfolgsfaktoren in der Projektplanung: Hier werden unter Anwendung des zuvor erläuterten methodischen Vorgehens verschiedene Studien zu Erfolgsfaktoren der Planung vergleichend analysiert und präsentiert.
Kritische Bewertung der Ergebnisse: Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung und kritische Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse sowie ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Projektmanagement, Projektplanung, Multiprojektmanagement, Programmmanagement, Portfoliomanagement, Metaanalyse, Erfolgsfaktoren, Projekterfolg, Planungseffizienz, Effektstärke, empirische Untersuchung, strategische Planung, operative Planung, Entscheidungsfindung, Ressourcenmanagement.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Planungsphase im Projektmanagement auf den Projekterfolg hat, wobei sowohl Einzelprojekte als auch Multiprojektumfelder betrachtet werden.
Die zentralen Themen sind die methodische Anwendung der Metaanalyse, die theoretischen Grundlagen des Projekt- und Portfoliomanagements sowie die Identifikation von Erfolgsfaktoren innerhalb der Projektplanung.
Ziel ist es, die wesentlichen Determinanten der Projektplanungsphase zu identifizieren, die eine erfolgreiche Projektabwicklung sicherstellen, und die bisherigen empirischen Forschungsergebnisse hierzu zusammenfassend zu bewerten.
Die Arbeit nutzt die Methode der Metaanalyse zur statistischen Integration von Forschungsergebnissen, um objektivere Aussagen über Erfolgsfaktoren der Planung zu treffen als klassische Reviews.
Der Hauptteil befasst sich mit der formalen Auseinandersetzung mit der Metaanalyse, der Definition von Projekten und Planungstätigkeiten sowie der Zusammenführung und kritischen Bewertung der Ergebnisse zu Erfolgsfaktoren aus verschiedenen Primärstudien.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Projektmanagement, Multiprojektmanagement, Planung, Erfolgsfaktoren, Metaanalyse und Effektivität.
Aufgrund der mangelnden Vergleichbarkeit und Homogenität des Datenmaterials aus unterschiedlichen Primärstudien sowie fehlender einheitlicher Begriffsdefinitionen war eine statistische Integration in Form einer klassischen Metaanalyse nicht durchführbar.
Besonders die Ressourcenzuteilung, die Projektpriorisierung sowie die Unterstützung durch das Top-Management haben sich als entscheidende Faktoren für den Erfolg im Multiprojektumfeld herausgestellt.
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