Diplomarbeit, 2004
90 Seiten, Note: 2,7
1. Einführung
1.1. Definitionen
1.1.1. Definition Messung
1.1.2. Definition (Kunden-) Zufriedenheit
1.1.3. Definition Privatkundengeschäft
1.2. Über die Sparda Bank Südwest
1.3. Bankenlandschaft Deutschland
1.4. Bankentest Deutschland
2. Untersuchung des Privatkunden
2.1. Veränderungen der Bevölkerungsstruktur
2.2. Veränderung der Vermögenssituation
2.3. Ansprüche der Kunden
2.3.1. Der Fun-Client
2.3.2. Der Smart-Client
2.3.3. Der Convenience-Client
2.3.4. Der Quality-Client
2.3.5. Auswertung meiner Kundenbefragung
3. Messung der Kundenzufriedenheit
3.1. Dimensionen der Kundenzufriedenheit
3.2. Finden eines geeigneten Customer-Satisfaction Index
3.2.1. Service Quality-Modell (SERVQUAL)
3.2.2. Service Performance Modell (SERVPERF)
3.2.3. Service Importance Performance-Messung (SERVIMPERF)
3.2.4. Kano-Modell & PRC-Analyse
3.2.5. Messung durch Kundenerfahrungen mit Dienstleister
3.2.6. Critical Incident Technique (CIT)
3.2.7. Sequentielle Ereignismethode (SEM)
3.2.8. Attributgestützte Ereignismethode (ACIT)
3.3. Messung der Kundenzufriedenheit in der Sparda Bank eG
3.3.1. Vorstellung des Kundenmonitor Deutschland
3.3.2. Befragung des Kundenmonitors
3.3.3. Auswertung und Ergebnisse für Sparda Bank eG
3.3.4. Konsequenzen aufgrund der Schwachstellen in der Sparda Bank eG
4. Möglichkeiten der Steigerung von Kundenzufriedenheit
4.1. Bedarfsgerechte Beratung des Kunden
4.1.1. Individualisierung des Kunden
4.1.2. Data Warehouse in den Sparda Banken
4.1.3. Konkreter Nutzen für die Sparda Banken
4.2. Qualität des Beratungsgesprächs
4.3. Leistungsumfang und Schnelligkeit der Geschäftsabwicklung
4.3.1. Leistungsumfang in Banken
4.3.2. Schnelle und reibungslose Abwicklung von Bankgeschäften
4.4. Marketing und Qualitätsmanagement
4.5. Kundenzufriedenheit durch Mitarbeiter- zufriedenheit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Kundenzufriedenheit im Bankensektor gemessen und gezielt gesteigert werden kann, wobei die Sparda Bank Südwest als praxisnahes Fallbeispiel dient. Das zentrale Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Kundenorientierung, Messmethoden und konkreten Steigerungsmaßnahmen im hart umkämpften Bankenmarkt aufzuzeigen.
1.1.2. Definition (Kunden-) Zufriedenheit
Die Zufriedenheit beschreibt das psychische Innenleben eines Menschen, wie Motivation oder Einstellung. Zufriedenheit ist ein nicht direkt, bzw. nur ungenau beobachtbares und schwer fassbares Phänomen. Sie stellt ein hypothetisches Konstrukt dar. Zufriedenheit wird individuell aufgefasst und ist eine im ursprünglichen Sinne entspannte und ausgeglichene Gemütsverfassung, ein Zustand stabilisierter und relativ andauernder Harmonie. Im Brockhaus wird das „zufrieden sein“ so beschrieben: „…sich mit den gegebenen Umständen, Verhältnissen in Einklang befindend und daher innerlich ausgeglichen und keine Veränderung der Umstände wünschend.“ Die jeweiligen Ansprüche treffen auf Realitäten. Durch den Vergleich dieser beiden Einflussgrößen bestimmt sich dann die Zufriedenheit. Es kann nach einem Soll-Ist-Vergleichsprozess Zufriedenheit entstehen. Wenn Befriedigung bzw. Übertreffen der Erwartungen eintritt, so ist dies von grundlegender Bedeutung für das Eintreten von Zufriedenheit. Dies sind zwei zentrale Wesensmerkmale des Zufriedenheitsbegriffes.
In neuerer Definition von Zufriedenheit geht man verstärkt von einer geringeren zeitlichen Stabilität aus. Man kann wie folgt schlussfolgern:
• Zufriedenheit ist im Gegensatz zur Einstellung an eine konkrete Erfahrung gebunden.
• Zufriedenheit stellt im Vergleich zur Einstellung ein dynamischeres Konstrukt dar und daher eine geringere zeitliche Stabilität.
1. Einführung: Grundlegende Definitionen der Begriffe Messung und Zufriedenheit sowie eine Vorstellung der Sparda Bank Südwest und des deutschen Bankenmarktes.
2. Untersuchung des Privatkunden: Analyse demografischer Veränderungen und der unterschiedlichen Kundenansprüche in vier verschiedenen Kundentypen.
3. Messung der Kundenzufriedenheit: Detaillierte Darstellung verschiedener Messinstrumente, von theoretischen Modellen bis hin zur praktischen Anwendung durch den Kundenmonitor bei der Sparda Bank.
4. Möglichkeiten der Steigerung von Kundenzufriedenheit: Erläuterung strategischer Maßnahmen, insbesondere durch den Einsatz von Data Warehouse, Qualitätsmanagement und die Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit.
Kundenzufriedenheit, Bankensektor, Messmethoden, Sparda Bank, Kundenmonitor, Data Warehouse, Kundenbindung, Servicequalität, SERVQUAL, Qualitätsmanagement, Mitarbeiterzufriedenheit, Kundenbefragung, Wettbewerbsfähigkeit, Privatkundengeschäft, Kundenorientierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Herleitung und der praktischen Messung sowie Steigerung der Kundenzufriedenheit im deutschen Privatkundengeschäft von Banken.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Kundensegmentierung, die Anwendung verschiedener Messmethoden (wie SERVQUAL) und die Umsetzung von Maßnahmen zur Qualitätssteigerung und Kundenbindung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Banken durch messbare Kriterien Schwachstellen identifizieren und durch gezielte Strategien die Kundenloyalität langfristig sichern können.
Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur sowie auf die Auswertung von Daten des Kundenmonitors Deutschland und eine ergänzende, eigene Kundenbefragung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Privatkunden, den Vergleich verschiedener Messverfahren und die Darstellung konkreter Steigerungsmöglichkeiten wie CRM und Qualitätsmanagement.
Wichtige Begriffe sind Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Data Warehouse, Servicequalität, Sparda Bank und Wettbewerbsanalyse.
Die Bank nutzt den Kundenmonitor zur Identifikation von Stärken und Schwächen und konzentriert sich gezielt auf "Zufriedenheits-Treiber", statt nur den Preis zu optimieren.
Der Autor argumentiert, dass Mitarbeiterzufriedenheit ein Prädiktor für Kundenzufriedenheit ist, da das Verhalten des Personals die wahrgenommene Dienstleistungsqualität maßgeblich beeinflusst.
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