Masterarbeit, 2016
98 Seiten, Note: 2,3
I EINLEITUNG
I.1 Problemstellung
I.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
II THEORETISCHE GRUNDLAGEN
II.1 Begriffserklärungen und Definitionen
II.1.1 Innovationen und deren Management
II.1.2 Unternehmenskultur
II.1.3 Management und Entscheidungsprozesse
II.2 Industrieller, digitaler Wandel als Innovationsziel
III AUFBAU UND FUNKTIONSWEISE EINES KOMPETENZZENTRUMS FÜR INNOVATIONSMANAGEMENT
III.1 Potentiale eines systematischen Innovationsmanagements
III.2 Gestaltungsmöglichkeiten zur Potentialumsetzung
III.2.1 Planungsgestaltung zur Erzielung strategischer Erkenntnisse
III.2.2 Gestaltung und Planung von Innovationsprozessen
III.2.3 Steuerungsmöglichkeiten des Innovationsprozesses
III.2.4 Unterstützende Maßnahmen bei Veränderungsprozessen
III.3 Innovationspotentiale durch Industrie 4.0
III.4 Planung und Vorgehensweise zur I 4.0 Initiierung
III.4.1 Innovationsportfolio
III.4.2 Kritische Erfolgsfaktoren
III.5 Modellierung und Implementierung eines Kompetenzzentrums
III.5.1 Aufbau des Zentrums und organisatorische Eingliederung
III.5.2 Organisationsaufbau und Funktionsweise des Zentrums
IV FAZIT UND SCHLUSSBEMERKUNGEN
IV.1 Zusammenfassung
IV.2 Diskussion der Ergebnisse
IV.3 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Konzeption eines Kompetenzzentrums für Innovationsmanagement, um Unternehmen bei den Herausforderungen der industriellen Digitalisierung (Industrie 4.0) zu unterstützen. Ziel ist es, durch eine abteilungsübergreifende Struktur und methodische Best Practices die Erfolgswahrscheinlichkeit von Innovationsvorhaben zu erhöhen, Komplexität zu reduzieren und eine effektive Entscheidungsfindung sowie ein innovationsfreundliches Klima zu fördern.
III.1 Potentiale eines systematischen Innovationsmanagements
Innovationen bergen neben ihrem großen Wachstumspotential auch immer erhebliche Risiken hinsichtlich schwer kalkulierbarer Umsetzungskosten und auch sehr unsichere Erträge (Müller-Prothmann et al. 2014: 20). Des Weiteren entstehen bei der Entscheidungsfindung und Durchsetzung der Innovationen oft erhebliche Widerstände und Unsicherheiten (vgl. Kap.II.1.3). Daher ist die Integration eines solchen Managements, welches das Potential zur Steigerung der Innovationserfolgschancen hat, ratsam. I.S.v. Hauschildt et al. kann durch Nutzung von 7 Potentialfeldern der Innovationserfolg positiv beeinflusst werden: Planung (strategisch, operativ), Finanzierung, Organisation, Konfliktregulierung, Vernetzung, Kooperation und Wissensgenerierung (Hauschildt et al. 2011: 39-40).
Die Planung der richtigen Innovationsstrategie, die für das IM als zentraler, richtungsweisender Orientierungspunkt dient, hat dabei eine entscheidende Bedeutung. Die Wahl der Strategie hängt von verschiedenen Faktoren, wie Position im Wettbewerb, Ressourcen, Kernkompetenzen, Kundenbeziehungen, Technologie etc., ab (Müller-Prothmann et al. 2014: 17). Das Potential durch das IM entsteht durch eine transparente, zyklische und umfangreiche strategische Planung, die als Entscheidungsgrundlage für das Top-Management dient. Diese Planung erfasst alle relevanten Faktoren, die bspw. mithilfe von Planungsszenarien realistische und erfolgversprechende Optionen für strategische Ausrichtungen ermöglichen.
I. EINLEITUNG: Analyse der Marktdynamik durch den digitalen Wandel und Ableitung der Forschungsfrage bezüglich eines Kompetenzzentrums für Innovationsmanagement.
II. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der grundlegenden Begriffe zu Innovation und Management sowie die Darstellung des industriellen Wandels als Innovationsziel.
III. AUFBAU UND FUNKTIONSWEISE EINES KOMPETENZZENTRUMS FÜR INNOVATIONSMANAGEMENT: Detaillierte Herleitung der Potenziale und Gestaltungsmöglichkeiten für eine zentrale Managementinstanz sowie deren organisatorische Implementierung unter Berücksichtigung von Industrie 4.0-Aspekten.
IV. FAZIT UND SCHLUSSBEMERKUNGEN: Zusammenfassende Bewertung der Arbeit, Diskussion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Handlungsfelder.
Innovationsmanagement, Industrie 4.0, Kompetenzzentrum, Strategische Planung, Prozessorientierung, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Innovationscontrolling, Veränderungsprozesse, Digitalisierung, Wettbewerbsvorteile, Projektmanagement, Innovationsportfolio, Digitale Transformation, Entscheidungsfindung
Die Arbeit behandelt die Modellierung und Implementierung eines Kompetenzzentrums innerhalb eines Unternehmens, um das Innovationsmanagement angesichts der Herausforderungen durch die industrielle Digitalisierung (Industrie 4.0) zu professionalisieren.
Die zentralen Felder umfassen strategische Innovationsplanung, Prozesssteuerung, organisatorische Gestaltung, Unternehmenskultur sowie die Integration digitaler Technologien.
Das Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für ein Kompetenzzentrum, das den Innovationsprozess strukturiert steuert und sowohl methodische als auch soziale Barrieren bei der Umsetzung von Innovationen überwindet.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Modellierung (Best Practices), die durch Instrumente wie die SWOT-Analyse, das Kano-Modell und verschiedene Reifegrad-Checks unterstützt wird.
Im Hauptteil werden die Potenziale eines systematischen Innovationsmanagements, Möglichkeiten zur Gestaltung von Innovationsprozessen, die Rolle der Digitalisierung sowie die konkrete Organisationsstruktur eines Kompetenzzentrums (einschließlich Rollenverteilung) detailliert ausgearbeitet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Innovationsmanagement, Industrie 4.0, Prozessorientierung und digitale Transformation geprägt.
Die Arbeit betont, dass eine innovationsfördernde Kultur, die Vertrauen, effektive Kommunikation und einen positiven Umgang mit Veränderungen schafft, essenziell für den nachhaltigen Erfolg von Innovationsvorhaben ist.
Ein Kompetenzzentrum dient als zentrale Schnittstelle, die isolierte Tätigkeiten verhindert, Ressourcen bündelt, Wissensaustausch sicherstellt und Entscheidungsprozesse objektiv und transparent für alle Stakeholder gestaltet.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

