Bachelorarbeit, 2016
105 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Klärung von relevanten Begriffen
2.1.1 Migration / Menschen mit Migrationshintergrund
2.1.2 Mehrsprachigkeit
2.1.3 Eltern im Kontext Schule
2.1.4 Das Schulnetzwerk voXmi
2.1.5 KEL-Gespräch
2.2 Spezifische Aspekte von Elternbeteiligung in der Schule
2.2.1 Was erwarten sich Eltern von der Schule?
2.2.2 Worin liegen die besonderen Herausforderungen?
2.2.2.1 Die Rolle von Erwartungen der Eltern an die Schule
2.2.2.2 Kompetent mit unterschiedlichen Auffassungen umgehen
2.2.2.3 Herausforderungen im Kontakt mit mehrsprachigen Eltern
2.2.3 Was trägt zur Förderung von Elternbeteiligung bei?
2.3 Mehrsprachige Eltern in der Schule
2.3.1 Maßnahmen zur Förderung der Elternbeteiligung mit Migrant/inn/en
2.3.2 Strategien und Erfahrungen mit Eltern an voXmi-Schulen
2.3.3 Einfluss der Kooperation zwischen Schule und Eltern auf Unterricht und Schulleistungen
2.4 Mehrsprachige Lehrerinnen und Lehrer
3 Empirische Forschung
3.1 Forschungsinteresse und zentrale Fragestellung
3.2 Forschungsdesign, Erhebungs- und Auswertungsmethoden
3.3 Rahmenbedingungen der Erhebung
3.3.1 Beobachtung als Methode
3.3.1.1 Beobachtungsbogen: „Untersuchung an einer voXmi-Schule im Hinblick auf Elternbeteiligung “
3.3.1.2 Beobachtungsbogen: „Beobachtung von KEL-Gesprächen“
3.3.1.3 Fremdeinschätzungsbogen – Rollenspiel: „Elterngespräche“
3.3.1.4 Selbsteinschätzungsbogen – Rollenspiel: „Elterngespräche“
3.3.2 Auswertung
3.4 Vorstudie 1: Beobachtung an einer voXmi-Schule
3.5 Vorstudie 2: Beobachtung von KEL-Gesprächen
3.6 Hauptstudie: Laborexperiment Elterngespräch
3.6.1 Gespräch 1
3.6.2 Gespräch 2
3.6.3 Gespräch 3
4 Conclusio
Diese Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, inwiefern mehrsprachige Lehrpersonen empathischer im Kontakt mit mehrsprachigen Eltern agieren und wie eine erfolgreiche Elternbeteiligung in diesem Kontext gestaltet werden kann.
2.2.3 Was trägt zur Förderung von Elternbeteiligung bei?
Nachdem im letzten Kapitel die Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule ausführlich beschrieben wurden, sollen im Folgenden Strategien und Lösungsansätze für kritische Gespräche genannt werden. Günther Hoegg veröffentlicht dabei eine Checkliste zur Unterstützung an Elternabenden (vgl. ebd., S. 20 f). Der Inhalt bezieht sich auf die Vorbereitungszeit, um sich jegliche Komplikationen mitten im Gespräch ersparen zu können. Diverse Unterlagen, wie Klassenlisten und Schulordnung sollen stets griffbereit sein. Auch auf die Sitzordnung sei Wert zu legen, um eine konstruktive und lernförderliche Atmosphäre zu schaffen. Letztlich seien schwierige Eltern nicht auszuschließen, da sie ein Teil des Lehrerberufes sind.
Blickenstorfer widmet sich geeigneten Strategien, die die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule fördern. Dabei stützt sie sich auf fünf Phasen, welche gleichzeitig stattfinden oder aufeinander aufbauen können (vgl. Blickenstorfer 2009, S. 71 ff):
„Sich gegenseitig kennen und respektieren lernen“ (vgl. ebd.). Um die Basis für eine gute Zusammenarbeit zu schaffen soll im Normalfall der erste Schritt von den Lehrern/innen kommen. Obwohl der Schulalltag ihnen viele Möglichkeiten bietet eine Kontaktaufnahme zu den Eltern herzustellen, kann man bei den meisten Anlässen nur einen oberflächlichen Austausch von Informationen erwarten. Es empfiehlt sich, weitere Termine anzubieten, um sich intensiver austauschen zu können. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Kontakt nicht nur dann herzustellen ist, wenn Probleme auftauchen.
„Den Kontakt pflegen und vertiefen“ (vgl. ebd.). Hier kennen sich die beteiligten Personen bereits und haben die ersten Hemmungen überwunden. Es gilt nun diesen Kontakt aufrecht zu erhalten und sich in die Beziehung zu vertiefen. Dazu gehört das Planen von mehreren Gesprächen, was für Lehrpersonen einen enormen Zeitaufwand bedeutet. Um diese Barrieren auch in der Kommunikation mit Migranteneltern aufzuheben werden interkulturelle Vermittlungspartner eingesetzt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und die zunehmende Bedeutung der Elternbeteiligung sowie der Mehrsprachigkeit im schulischen Kontext.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Migration, Mehrsprachigkeit und Elternbeteiligung und diskutiert spezifische Herausforderungen sowie Strategien in der Kooperation mit Eltern.
3 Empirische Forschung: Der empirische Teil beschreibt das Forschungsdesign, die angewandten Beobachtungsmethoden bei KEL-Gesprächen und die Durchführung sowie Auswertung eines Rollenspiel-Experiments zur Analyse von Kommunikation.
4 Conclusio: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer professionellen Vorbereitung und einer wertschätzenden Grundhaltung für gelungene Elterngespräche.
Mehrsprachigkeit, Elternbeteiligung, Kooperation, Schule, KEL-Gespräche, Migrationshintergrund, Lehrperson, Elternarbeit, Kommunikation, Rollenspiel, Schulnetzwerk voXmi, Sprachbarrieren, Bildungszusammenarbeit, Schulerfolg, Interkulturelle Kompetenz.
Die Bachelorarbeit untersucht die Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Eltern, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle der Mehrsprachigkeit liegt.
Zu den Schwerpunkten zählen Elternbeteiligung, der Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt, sowie Strategien zur Verbesserung der Bildungszusammenarbeit.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mehrsprachige Lehrpersonen ihre Kompetenzen nutzen können, um eine vertrauensvolle Basis für die Kooperation mit Eltern zu schaffen.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einem empirischen Teil, der Beobachtungen (KEL-Gespräche) und ein eigenes Rollenspiel-Experiment umfasst.
Der Hauptteil analysiert theoretische Hintergründe, erörtert spezifische Herausforderungen bei der Elternarbeit und präsentiert die Ergebnisse der empirischen Studien sowie des Rollenspiel-Experiments.
Die zentralen Begriffe sind Mehrsprachigkeit, Elternbeteiligung, Kooperation, Kommunikation und interkulturelle Kompetenz.
Die Autorin betont, dass eine gezielte Vorbereitung, einschließlich der Bereitstellung von Informationen und ggf. Übersetzungshilfen, essenziell ist, um Missverständnisse zu vermeiden.
Das Schulnetzwerk voXmi dient als praxisnaher Rahmen, der Schulen bei der wertschätzenden Implementierung von Mehrsprachigkeit im Unterricht unterstützt.
Laut den Ergebnissen der Arbeit führt die Mehrsprachigkeit der Lehrperson oft zu einem größeren Vertrauen seitens der Eltern, da sie sich verstanden fühlen und Sprachbarrieren leichter abgebaut werden.
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