Diplomarbeit, 2016
75 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise in der Arbeit
2 Grundgedanken und begriffliche Abgrenzungen
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Digitalisierung
2.1.2 Geschäftsmodell
2.1.3 Retail Banking
2.1.4 Digital Native
2.2 Retail Banking als Grundgeschäftsmodell
3 Geänderte Umweltfaktoren
3.1 Auf Kundenseite
3.2 Auf Bankseite
3.2.1 Bedeutung der Digitalisierung für die Kreditinstitute
3.2.2 Bedeutung der Digitalisierung für die Mitarbeiter in Kreditinstituten
3.2.3 Die verspätete Digitalisierung in der Finanzbranche
3.2.4 Das digitale Geschäftsmodell
4 Verschiedene Finanzdienstleister in Zeiten der Digitalisierung
4.1 Non Banks und Near Banks
4.2 Direktbanken
4.3 Traditionelle Banken
5 Erläuterungen zu den Forschungsfragen und zur Hypothesenbildung
6 Zwischenfazit
7 Untersuchung
7.1 Methodik zur Untersuchung
7.2 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
7.2.1 Einführung und Erläuterung der benutzten Formeln
7.2.2 Hauptauswertung
7.2.3 Überprüfung der gestellten Hypothesen
7.3 Kritische Betrachtung der gewählten Methode zur Befragung
7.4 Schlussfolgerung aus der Untersuchung und Auswirkung auf die Praxis
8 Fazit und Ausblick für weitere Untersuchungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf den Bankensektor im Privatkundenbereich, mit einem speziellen Fokus auf die Retail-Banken in Deutschland. Ziel ist es, die Veränderungen im Kundenverhalten zu analysieren, neue Geschäftsmodelle zu evaluieren und Empfehlungen für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Kreditinstitute abzuleiten.
3.2.1 Bedeutung der Digitalisierung für die Kreditinstitute
Banken, die im Privatkundengeschäft primär standardisierte und wenig erklärungsbedürftige Finanzdienstleistungen offerieren, müssen durch den Einsatz des Internets ihre Kundenbetreuungsstruktur grundlegend ändern. Neue strategische Ausrichtungen müssen gefunden, beziehungsweise Kooperationen oder Fusionen eingegangen werden. Der Wettbewerb hat sich verschärft, die Kapitalmarktanforderungen steigen und es gibt immer mehr technologische Möglichkeiten.
Durch E-Commerce ändert sich die originäre Funktion der Bank als Vermittler zwischen Angebot und Nachfrage. Der Kunde erhält nun direkten Zugang zum Produzenten und umgekehrt. Dies erleichtert auch Non- und Nearbanks den Zutritt in den Finanzdienstleistungsmarkt. Auf diese wird im Kapitel 4.1. näher eingegangen.
Durch die fortschreitende Digitalisierung eröffnen sich für die Bankkunden neue Möglichkeiten. Das Internet tritt immer häufiger an Stelle der Bankfiliale. Durch Konzepte, wie sie im amerikanischen Unternehmen CommonBond anzutreffen sind, trägt die Technologie dazu bei, Transaktionskosten niedrig zu halten als auch Kreditinformationen jederzeit verfügbar zu machen. Bei CommonBond werden Hochschulabsolventen und Studenten zusammengebracht um sich untereinander zu niedrigen Zinsen Studienkredite zu vermitteln.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des durch Digitalisierung unter Druck stehenden Bankensektors ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundgedanken und begriffliche Abgrenzungen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen erarbeitet, indem Begriffe wie Digitalisierung, Geschäftsmodell, Retail Banking und Digital Native definiert werden.
3 Geänderte Umweltfaktoren: Dieses Kapitel beleuchtet die veränderten Anforderungen durch Kunden sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf Banken, deren Mitarbeiter und das digitale Geschäftsmodell.
4 Verschiedene Finanzdienstleister in Zeiten der Digitalisierung: Eine Beschreibung der Wettbewerbslandschaft durch Non Banks, Near Banks, Direktbanken und traditionelle Banken in einem sich wandelnden Umfeld.
5 Erläuterungen zu den Forschungsfragen und zur Hypothesenbildung: Hier wird der theoretische Rahmen für die Untersuchung geschaffen und die aufgestellten Hypothesen werden detailliert begründet.
6 Zwischenfazit: Ein Resümee der bisherigen Erkenntnisse, welches einen direkten Bezug zu den Kernfragen der Arbeit herstellt.
7 Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die methodische Vorgehensweise der empirischen Datenerhebung mittels einer Online-Umfrage, präsentiert die Ergebnisse der Auswertung und überprüft die aufgestellten Hypothesen.
8 Fazit und Ausblick für weitere Untersuchungen: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung sowie potenzielle Ansätze für weitere wissenschaftliche Forschungen.
Digitalisierung, Retail Banking, Online Banking, Mobile Banking, Kundenverhalten, Geschäftsmodell, FinTech, Filialnetz, Kundenbindung, Digital Native, Crowdlending, Omni-Channel, Beratungshaftung, Finanzdienstleister, Bankberatung.
Die Diplomarbeit untersucht, wie sich die Digitalisierung auf das Retail-Banking auswirkt und welche Anpassungsstrategien traditionelle Banken benötigen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem veränderten Kundenverhalten, der Rolle digitaler Technologien, neuen Wettbewerbern wie FinTechs und der strategischen Neuausrichtung von Filialbanken.
Das Ziel ist es, in Erfahrung zu bringen, wie tiefgreifend die Digitalisierung das Retail-Banking verändert und ob eine grundlegende Neuorganisation des traditionellen Bankgeschäfts erforderlich ist.
Die Arbeit nutzt eine quantitative empirische Untersuchung in Form einer Online-Befragung, um das Nutzungsverhalten von Bankkunden zu analysieren.
Neben theoretischen Begriffsabgrenzungen werden Umweltfaktoren, der Wandel des Kundenverhaltens und verschiedene Finanzdienstleister analysiert, gefolgt von einer empirischen Untersuchung und Hypothesenüberprüfung.
Wichtige Schlagworte sind Retail Banking, Digitalisierung, Online Banking, FinTech, Kundenbindung und Omnichannel-Strategie.
Die Untersuchung bestätigt, dass diese Altersgruppe das Online-Banking vorzugsweise nutzt, jedoch zeigt sich bei komplexen Finanzdienstleistungen weiterhin ein Bedarf an persönlicher Beratung in der Filiale.
Trotz der Digitalisierung zeigt die Umfrage, dass viele Kunden bei komplexen Finanzentscheidungen weiterhin Wert auf eine persönliche Beratung und das Vertrauensverhältnis zum Berater vor Ort legen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

