Bachelorarbeit, 2015
39 Seiten, Note: 2,0
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Begriffserklärungen
3.1.1 Motiv
3.1.2 Motivation
3.1.3 Motivationsprozess
3.2 Motivationstheorien
3.2.1 Inhaltstheorien
3.2.1.1 Bedürfnispyramide nach Maslow
3.2.1.2 ERG- nach Alderfer
3.2.2 Prozesstheorien
3.2.2.1 Erwartungstheorie
3.2.2.2 VIE-Theorie nach Vromm
3.3 Arbeitsmotivation des Menschen
3.3.1 intrinsische/extrinsische Arbeitsmotive
3.3.1.1 Statusmotiv (extrinsische Motivation)
3.3.1.2 Geldmotiv (extrinsische Motivation)
3.3.1.3 Sicherheitsmotiv (extrinsische Motivation)
3.3.1.4 Kompetenzmotiv (intrinsische Motivation)
3.3.1.5 Leistungsmotiv (intrinsische Motivation)
3.3.1.6 Kontaktmotiv (intrinsische Motivation)
3.4 Unternehmensleitbild
3.5 Führung
3.5.1 Autoritärer Führungsstil
3.5.2. kooperativer Führungsstil
3.5.3 Laissez-fairer Führungsstil
3.6 Delegation
3.7 Anreizmöglichkeiten zur Steigerung der Arbeitsmotivation
3.7.1 Materielle Anreize
3.7.1.1 Arbeitsentgelt
3.7.1.1.1 erfolgsorientierte Vergütung
3.7.1.1.2 leistungsorientierte Vergütung
3.7.2 Immaterielle Anreize 3.7.2.1 Arbeitsumfeld
3.7.2.2 Arbeitsplatz
3.7.2.3 Betriebsklima
3.8 Arbeitsaufgaben
3.8.1 Job Rotation (Arbeitsorganisation)
3.8.2 Job Enrichment (Arbeitsbereicherung)
3.8.3 Job Enlargement (Arbeitserweiterung)
3.9 Vorstellung des Unternehmens
4 METHODIK
4.1 Untersuchungsobjekte
4.2 Untersuchungsdurchführung
4.3 Datenauswertung
4.4 Geräte/Hilfsmittel
4.5 Statistik
5 ERGEBNISSE
5.1 Maßnahmenkatalog
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Bachelor-Thesis hat zum Ziel, die Mitarbeitermotivation in einem spezifischen Unternehmen zu erfassen, um durch eine Analyse der Mitarbeitererwartungen und deren Abgleich mit der Realität konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Motivation und Bindung an das Unternehmen abzuleiten.
1 Einleitung und Problemstellung
„Motivation ist alles, aber ohne sie gelingt nichts.“ Unter diesem Zitat von Niermeyer (2007, S.6) soll diese Arbeit stehen. Der Begriff „Motivation“ stammt von dem lateinischen Verb „movere“ ab und bedeutet „bewegen“. Dabei soll die Motivation Fragen über die Beweggründe des Verhaltens und des Handels eines Menschen beantworten. (Staehle, Conrad & Sydow, 2014, S. 218 – 220) Alle Vorgänge, die das Tun und Lassen eines Menschen beeinflussen oder dieses auslösen, werden in der Psychologie als die Gefühle des Begehrens, Wünschens oder Strebens verstanden. Wichtig dabei ist, dass man die Begriffe „Motivation“ und „Motive“ klar voreinander unterscheidet. Ein einzelnes Motiv ist ein Beweggrund des Verhaltens, welches noch nicht umgesetzt wurde.
Viele dieser noch nicht umgesetzten Beweggründe bilden die Summe der Motive und gelten so als Motivation. Die Motivation ist daher die Summe der Motive und somit für das Handeln und das Verhalten der Menschheit verantwortlich. (Thom, 2000, S. 60-63) Kein vergleichbares Thema hat in der betrieblichen Praxis eine so große Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg und ist so unumstritten wie die Mitarbeitermotivation. Sowohl theoretische Ansätze als auch praktische Umsetzungen sind über viele Jahre hinterfragt, getestet und realisiert worden. Mitarbeitermotivation ist ein schnelllebiges Gebiet, bei dem man immer wieder neue Erkenntnisse und Erfahrungen hinzufügen kann, da jeder Mensch individuell und einzigartig ist. Die Mitarbeiter, welche die wichtigste Ressource für ein Unternehmen sind, entscheiden über den Erfolg oder den Misserfolg eines Unternehmens. (Niermeyer, 2007, S. 12-13) Gerade im Dienstleistungsbereich spielt dabei die Mitarbeitermotivation eine maßgebliche Rolle. (Niermeyer & Seyffert, 2011, S. 12-13) Es ist davon auszugehen, dass Unzufriedenheit und Demotivation einerseits zu einer erhöhten Personal- andererseits aber auch zu einer erhöhten Kundenfluktuation führen kann.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Definiert den Begriff der Motivation und unterstreicht deren hohe Relevanz für den unternehmerischen Erfolg und die Mitarbeiterbindung.
2 ZIELSETZUNG: Skizziert das Vorhaben, durch eine Mitarbeiterbefragung den Status quo der Motivation zu ermitteln und darauf basierend einen Maßnahmenkatalog zu erstellen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet einen tiefen theoretischen Einblick in Motivationsprozesse, relevante Motivationstheorien sowie Faktoren wie Führung, Delegation und Anreizsysteme.
4 METHODIK: Beschreibt das Vorgehen bei der empirischen Untersuchung, inklusive der Zusammensetzung der Testgruppe und der Gestaltung des Fragebogens.
5 ERGEBNISSE: Präsentiert die Auswertung der befragten Mitarbeiter und leitet daraus einen Katalog an Verbesserungsmaßnahmen ab.
6 DISKUSSION: Reflektiert die Studienergebnisse kritisch im Kontext der theoretischen Grundlagen und diskutiert Handlungsempfehlungen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Führt die wesentlichen Erkenntnisse über die Mitarbeitermotivation und die Notwendigkeit der Stärkung der Bindung zum Unternehmen zusammen.
Mitarbeitermotivation, Arbeitszufriedenheit, Führung, Unternehmenskultur, Motivationstheorien, Personalbindung, Arbeitsklima, Anreizsysteme, Arbeitsgestaltung, Personalmanagement, Gallup-Studie, Mitarbeiterbefragung, Delegation, Arbeitsprozesse, Fachkräftemangel.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Mitarbeitermotivation für den Unternehmenserfolg und untersucht, wie Mitarbeiter motiviert und an ein Unternehmen gebunden werden können.
Die zentralen Themen umfassen theoretische Motivationstheorien, die Rolle der Führung, verschiedene Anreizmöglichkeiten sowie die Bedeutung von Arbeitsinhalten und Arbeitsplatzbedingungen.
Das Hauptziel ist es, die Mitarbeitermotivation im Unternehmen Crunchfit zu erfassen, Erwartungen der Mitarbeiter zu analysieren und einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, um die Motivation langfristig zu erhalten und zu verbessern.
Es wurde eine empirische Untersuchung in Form einer anonymen Mitarbeiterbefragung mittels eines selbst entwickelten Fragebogens durchgeführt, dessen Daten anschließend statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Motivationslehre und einen methodischen sowie praktischen Teil, der die Durchführung der Umfrage, die Darstellung der Ergebnisse und eine darauf aufbauende Diskussion umfasst.
Schlüsselwörter sind unter anderem Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterbindung, Führung, Unternehmenskultur, Anreizsysteme und Arbeitszufriedenheit.
Die Studie ergab, dass die Mitarbeiter zwar zufrieden mit ihrer Arbeit an sich sind, jedoch ein Defizit bei der Bindung an das Unternehmen sowie ein mangelndes Vertrauen in die Leitung besteht.
Die Führungskraft hat einen wesentlichen Einfluss auf die Motivation; sie ist gefordert, Mitarbeiter als wertgeschätzte Partner zu behandeln, regelmäßig zu loben und sie in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Die Analyse zeigt, dass eine Überforderung oder ein Ungleichgewicht in den Arbeitsabläufen zu Stress führen kann, was wiederum die Motivation mindert und das Risiko innerer Kündigungen erhöht.
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