Bachelorarbeit, 2016
117 Seiten, Note: 2,85
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema des Finanzausgleichs in Deutschland und untersucht die verschiedenen Aspekte und Funktionsweisen dieses komplexen Systems.
Das erste Kapitel führt in die Thematik des Finanzausgleichs ein und erläutert die Bedeutung des Föderalismus in Deutschland. Das zweite Kapitel behandelt die Finanzverfassung und die zugrunde liegenden Gesetze, wie das Grundgesetz, das Raumordnungsgesetz, den Solidarpakt II und das Finanzausgleichsgesetz. Anschließend werden die verschiedenen Ebenen des Finanzausgleichs im dritten Kapitel detailliert beschrieben. Im vierten Kapitel wird die ökonomische Anreizwirkung des Finanzausgleichs analysiert. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit den Zielen und Aufgaben des Finanzausgleichs. Das sechste Kapitel gibt einen Zwischenfazit und fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Das siebte Kapitel untersucht die Anforderungen an einen effizienten Finanzausgleich. Im achten Kapitel werden die Herausforderungen und Probleme im Länderfinanzausgleich diskutiert. Abschließend werden im neunten Kapitel verschiedene Reformvorschläge zur Optimierung des Finanzausgleichs präsentiert.
Finanzausgleich, Föderalismus, Finanzverfassung, Grundgesetz, Solidarpakt, Länderfinanzausgleich, Bundesergänzungszuweisungen, Steuerzerlegung, Umsatzsteuerverteilung, Anreizwirkung, Reformvorschläge.
Ziel ist es, die Finanzkraftunterschiede zwischen den Bundesländern abzumildern, damit alle Länder ihre verfassungsrechtlichen Aufgaben erfüllen können.
Mit dem Auslaufen des Solidarpakts II und der Neuregelung der Finanzbeziehungen wurde das System grundlegend reformiert, um den Herausforderungen wie der Schuldenbremse gerecht zu werden.
Zahlungen des Bundes an finanzschwache Länder, um verbleibende Lücken nach dem horizontalen Ausgleich zwischen den Ländern zu schließen.
Kritisiert wird oft, dass Länder wenig Anreiz haben, eigene Steuereinnahmen zu erhöhen, da diese zu einem Großteil wieder "weggeschmolzen" werden.
Das Verfahren, nach dem Steuereinnahmen (z.B. Körperschaftsteuer) auf die Bundesländer verteilt werden, in denen die wirtschaftliche Leistung tatsächlich erbracht wurde.
Einwohnerzahlen werden im Finanzausgleich gewichtet (z.B. Stadtstaaten-Bonus), was oft zu politischen Diskussionen über die Gerechtigkeit der Verteilung führt.
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