Bachelorarbeit, 2013
52 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit analysiert die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) im Kontext der Welternährungssituation und untersucht deren Einfluss auf die Ernährungssouveränität. Ziel ist es, die Rolle der GAP als internationaler Akteur zu beleuchten und die Auswirkungen ihrer Maßnahmen auf die Ernährungssicherheit weltweit zu bewerten.
Die Einleitung stellt die Problematik der Welternährungssituation in den Kontext der globalen Nahrungsmittelproduktion dar und beleuchtet die Verantwortung internationaler Akteure. Das Kapitel „Methodisches und konzeptionelles Vorgehen“ fokussiert auf die Interviewmethode als zentraler Bestandteil der Forschungsarbeit. Das Kapitel „Die Welternährungssituation“ beschreibt die aktuelle Situation und führt das Konzept der Ernährungssouveränität ein. Das Kapitel „Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union“ analysiert die Geschichte, Architektur und ausgewählte Maßnahmen der GAP. Die Rolle der GAP im Kontext der Welternährungssituation wird im Kapitel „Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union und die Welternährungssituation“ unter Berücksichtigung der Reform 2013 untersucht. Das Kapitel „Analyse der aktuellen internationalen Bedeutung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union hinsichtlich der Welternährungssituation“ evaluiert die Relevanz der GAP im internationalen Kontext.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Themen Welternährung, Ernährungssouveränität, Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union, Exportsubventionen, Direktzahlungen, Reform 2013, internationale Bedeutung, Futtermittelimporte und internationale Agrarpolitik.
Ernährungssouveränität ist das Recht der Völker auf gesunde und kulturell angepasste Nahrung, die nachhaltig produziert wird, sowie ihr Recht, ihre Agrar- und Ernährungssysteme selbst zu bestimmen.
Durch Exportsubventionen und eine industrialisierte Überproduktion können lokale Märkte in Entwicklungsländern geschwächt werden, was die dortige Ernährungssicherheit gefährdet.
Die Reform versuchte, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ökologischer und gerechter zu gestalten, wird jedoch aus entwicklungspolitischer Sicht oft als unzureichend kritisiert.
Die EU importiert große Mengen an Futtermitteln (z.B. Soja) aus dem globalen Süden, was dort oft zu Landnutzungskonflikten und ökologischen Problemen führt.
Es sind staatliche Zahlungen an Landwirte, die primär an die Fläche gebunden sind. Sie dienen der Einkommensstützung, können aber Marktverzerrungen im internationalen Handel begünstigen.
Weil sie darauf abzielt, billige Agrarprodukte auf dem Weltmarkt abzusetzen, was Kleinbauern in anderen Regionen die Existenzgrundlage entziehen kann.
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