Diplomarbeit, 2007
88 Seiten
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
1. EINLEITUNG
1.1. Zum Ziel der Arbeit:
1.2. Zum Korpus
1.3. Abkürzungen und Symbole:
2. ZUR THEORETISCHEN GRUNDLAGE
2.1. Prädikatsbildung im Deutschen
2.2. Zusammensetzung mehrteiliger Prädikate
2.3. NICHTVERBALE TEILE DES PRÄDIKATS
2.4. Auslassung des Prädikats
2.5. Stammbaumdarstellung der zusammengesetzten Prädikate
2.6. Prädikatsbildung im Bosnisch-Kroatisch-Serbischen
2.6.1. Verbales Prädikat
2.6.2. Nominales Prädikat
2.6.3. Erweiterung des Prädikats
2.6.4. Auslassung des Prädikats
3. KONTRASTIVER VERGLEICH DER BELEGE
3.1. Infinitiv I Aktiv und seine BKS-Entsprechungen
3.3. Infinitiv I Vorgangspassiv und seine BKS-Entsprechungen
3.4. Infinitiv II Vorgangspassiv und seine BKS-Entsprechungen
3.5. Infinitiv I Zustandspassiv und seine BKS-Entsprechungen
3.6. Infinitiv II Zustandspassiv und seine BKS-Entsprechungen
3.7. All zu freie und inadäquate Übersetzungen
4. SCHLUSSFOLGERUNG
5. SAŽETAK
Die vorliegende Arbeit untersucht kontrastiv die Prädikatsbildung im Deutschen sowie im Bosnisch-Kroatisch-Serbischen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse von Infinitiven in Thomas Manns Roman „Buddenbrooks“, um deren strukturelle Bildung und ihre jeweiligen Entsprechungen in der Zielsprache Bosnisch-Kroatisch-Serbisch systematisch zu erfassen und statistisch auszuwerten.
2.1. Prädikatsbildung im Deutschen
Jeder Satz enthält ein Verb, das seine Struktur bestimmt, indem es als Regens Satzglieder in entsprechender Ausdrucksform an sich bindet. Dieses Verb wird Vollverb oder Satzverb genannt. Es kommt als eingliedriger oder mehrgliedriger Verbalkomplex vor und übt die Funktion des Prädikats aus.
Der Form nach kann das Prädikat einteilig oder mehrteilig sein.
Einteiliges/eingliedriges Prädikat
Von einem einteiligen oder eingliedrigen Prädikat spricht man, wenn in der Funktion des Prädikats nur das Verbum finitum vorkommt, d.h. derjenige verbale Teil, der durch die Kategorien Person, Numerus, Tempus, Modus und Aspekt bestimmt ist, gelegentlich auch konjugierte Verbform genannt.
1. EINLEITUNG: Definiert das Ziel der Arbeit, die verwendete Methodik und stellt das Korpus aus Thomas Manns „Buddenbrooks“ vor.
2. ZUR THEORETISCHEN GRUNDLAGE: Erläutert die Grundlagen der Prädikatsbildung im Deutschen und Bosnisch-Kroatisch-Serbischen, inklusive nichtverbaler Bestandteile und syntaktischer Strukturen.
3. KONTRASTIVER VERGLEICH DER BELEGE: Führt die empirische Analyse der gesammelten Infinitive durch und stellt diese den jeweiligen BKS-Entsprechungen gegenüber.
4. SCHLUSSFOLGERUNG: Fasst die Ergebnisse der kontrastiven Analyse zusammen und interpretiert die statistischen Daten zur Häufigkeit der Infinitivformen.
Prädikatsbildung, Kontrastive Linguistik, Infinitiv, Deutsch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Buddenbrooks, Thomas Mann, Satzglieder, Verbalkomplex, Nominalprädikat, Syntax, Sprachvergleich, Grammatik, Übersetzungsanalyse, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit befasst sich mit der kontrastiven linguistischen Analyse der Prädikatsbildung im Deutschen und im Bosnisch-Kroatisch-Serbischen unter Verwendung eines literarischen Korpus.
Zentrale Themen sind die Bildung von ein- und mehrteiligen Prädikaten, die Verwendung von Infinitivkonstruktionen sowie deren Entsprechungen in der bosnisch-kroatisch-serbischen Sprache.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Prädikate in beiden Sprachen gebildet werden und wie sich die deutschen Infinitivkonstruktionen im Roman „Buddenbrooks“ in das Bosnisch-Kroatisch-Serbische übertragen lassen.
Es wird eine kontrastive Analyse angewandt, die auf dem Vergleich von Originalbelegen aus dem Roman mit entsprechenden Übersetzungen sowie einer statistischen Auswertung beruht.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur Prädikatsbildung und einen ausführlichen kontrastiven Vergleich, in dem verschiedene Infinitivgruppen (Aktiv, Passiv) tabellarisch analysiert werden.
Wichtige Begriffe sind Prädikatsbildung, Kontrastive Linguistik, Infinitiv, Deutsch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Syntax und Grammatik.
Das Werk dient als umfangreiche Textgrundlage (5845 Belege), um eine statistisch signifikante Untersuchung der verschiedenen Infinitivformen zu ermöglichen.
Die Analyse zeigt, dass der Infinitiv I Aktiv mit 95,88 % aller Belege die mit Abstand am häufigsten vorkommende Form darstellt.
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