Masterarbeit, 2016
111 Seiten, Note: 1
Die Masterarbeit befasst sich mit der Anwendung des IFRS 15 in der Automobilzulieferindustrie. Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Umsetzung des neuen Standards in diesem speziellen Sektor zu analysieren und die Auswirkungen auf die Umsatzrealisierung zu beleuchten. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die neuen Regelungen des IFRS 15 die Umsatzrealisierung in der Praxis beeinflussen und welche spezifischen Herausforderungen sich für Unternehmen der Automobilzulieferindustrie ergeben.
Die Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert die Relevanz des IFRS 15 für die Automobilzulieferindustrie. Die Zielsetzung, Forschungsfragen und Methoden werden vorgestellt. Kapitel 2 beleuchtet die wichtigsten Begriffsabgrenzungen und -definitionen im Kontext des IFRS 15. Kapitel 3 bietet eine umfassende Darstellung des IFRS 15 anhand der bestehenden Literatur. Kapitel 4 analysiert die fünf Stufen des Umsatzrealisierungsmodells nach IFRS 15 im Detail. Kapitel 5 befasst sich mit der Automobilzulieferindustrie und den typischen Sachverhalten in diesem Sektor. Kapitel 6 untersucht die theoretischen Subforschungsfragen und analysiert die Aspekte, die die Umsatzrealisierung beeinflussen, sowie die Ermessensspielräume bei der Anwendung des IFRS 15. Kapitel 7 präsentiert die Ergebnisse der empirischen Erhebung und Auswertung, wobei ein Vertragsbeispiel aus der Automobilzulieferindustrie analysiert wird. Kapitel 8 befasst sich mit der Beantwortung der empirischen Subforschungsfragen und untersucht den Einfluss von Vertragsbestandteilen und Rahmenbedingungen auf die Umsatzrealisierung. Die Conclusio fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder.
IFRS 15, Umsatzrealisierung, Automobilzulieferindustrie, OEMs, Zulieferer, Vertragsgestaltung, Leistungsverpflichtungen, Gegenleistung, Einzelveräußerungspreis, Ermessensentscheidungen, empirische Analyse, Vertragsbeispiel, Herausforderungen, Auswirkungen
IFRS 15 regelt die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden und ersetzt ältere Vorschriften durch ein einheitliches Fünf-Stufen-Modell zur Umsatzrealisierung.
Die neuen Vorschriften traten zum 1. Januar 2018 in Kraft.
Besonders relevant sind die bilanzielle Behandlung von Entwicklungsleistungen, Werkzeugkosten, Nomination Fees sowie die Unterscheidung zwischen zeitraum- und zeitpunktbezogener Umsatzrealisierung.
Ermessensspielräume bestehen vor allem bei der Bestimmung des Einzelveräußerungspreises, der Schätzung variabler Gegenleistungen und der Identifikation separater Leistungsverpflichtungen.
Es umfasst: 1. Identifikation des Vertrags, 2. Identifikation der Leistungsverpflichtungen, 3. Bestimmung der Gegenleistung, 4. Aufteilung der Gegenleistung, 5. Erfassung des Umsatzes bei Erfüllung.
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