Bachelorarbeit, 2016
17 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Der Satz des Pythagoras
2.1 Pythagoräische Tripel
2.2 Arithmetik trifft Geometrie
2.3 Diophant
3 Anhang
Die vorliegende Arbeit untersucht die mathematischen Grundlagen, die zum Verständnis von Fermats letztem Satz führen, mit einem besonderen Fokus auf pythagoräische Tripel und die historischen Beiträge von Euler und Diophant.
2.2 Arithmetik trifft Geometrie
Wir interessieren uns nun für geometrische Betrachtungen zu pythagoräischen Tripeln und stellen geometrische Überlegungen zur Ausgangsgleichung (1) an.
Sind (a, b, c) mit a, b, c ∈ N, mit a^2 + b^2 = c^2, so gilt für die rationalen Zahlen x = a/c und y = b/c, die Gleichung x^2 + y^2 = 1 (6). Die Gleichung (6) beschreibt einen Kreis mit dem Mittelpunkt im Ursprung und dem Radius 1.
Definition 2.8. Den Kreis mit r = 1, dessen Mittelpunkt im Ursprung eines kartesischen Koordinatensystems liegt, nennen wir Einheitskreis.
Definition 2.9. Einen Punkt in der Ebene mit rationalen Koordinaten nennen wir rationalen Punkt.
Nun kann man die rationalen Punkte auf dem Kreis mit der Gleichung x^2 + y^2 = 1 bestimmen. Wir wählen einen rationalen Punkt P(-1, 0) auf dem Einheitskreis K. Ist (x, y) ein weiterer Punkt auf auf K, so gilt für die rationale Steigung t der Verbindungsgeraden mit P t = y / (x + 1) (7).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung des letzten Satzes von Fermat ein, ausgehend vom Satz des Pythagoras bis hin zu den diophantischen Gleichungen.
2 Der Satz des Pythagoras: Hier werden die theoretischen Grundlagen der pythagoräischen Tripel erarbeitet, deren geometrische Verknüpfung mit dem Einheitskreis erläutert und die Sätze von Diophant zur Tripelbestimmung bewiesen.
3 Anhang: Dieser Abschnitt enthält das Abbildungsverzeichnis sowie das Literaturverzeichnis der verwendeten Quellen.
Fermats letzter Satz, Satz des Pythagoras, pythagoräische Tripel, Diophant, Einheitskreis, rationale Punkte, diophantische Gleichungen, Zahlentheorie, Leonhard Euler, primitive Tripel, Mathematische Beweise, Geometrie, Algebra, Arithmetik, Parameterdarstellung
Die Arbeit befasst sich mit der mathematischen Herleitung des letzten Satzes von Fermat und untersucht dabei insbesondere die zugrunde liegende Struktur pythagoräischer Tripel.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Zahlentheorie, der geometrischen Interpretation von Kreisgleichungen und der algebraischen Bestimmung ganzzahliger Lösungen.
Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen dem Satz des Pythagoras, den Methoden von Diophant und den Arbeiten von Euler zu verdeutlichen, um das Fundament des letzten Satzes von Fermat verständlich darzulegen.
Es handelt sich um eine mathematisch-theoretische Arbeit, die Beweisführungen, geometrische Konstruktionen und zahlentheoretische Herleitungen nutzt.
Der Hauptteil widmet sich der Definition und Bestimmung pythagoräischer Tripel, der Verknüpfung von Arithmetik und Geometrie mittels rationaler Punkte auf dem Einheitskreis sowie dem Satz von Diophant.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fermats letzter Satz, pythagoräische Tripel, Einheitskreis, Diophant und Zahlentheorie charakterisiert.
Ein Tripel wird als primitiv bezeichnet, wenn die Komponenten a, b und c teilerfremd sind, also ihr größter gemeinsamer Teiler gleich 1 ist.
Durch die Parametrisierung der rationalen Punkte auf dem Einheitskreis mittels einer Steigung t lässt sich ein direkter Zusammenhang zwischen rationalen Zahlen und der Geometrie der Kreisgleichung herstellen.
Die Zahlentheorie liefert mit Konzepten wie der Eindeutigkeit der Primfaktorzerlegung und Restklassen die notwendigen Werkzeuge, um die Existenz oder Nichtexistenz von Lösungen für diophantische Gleichungen zu prüfen.
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