Masterarbeit, 2015
153 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Motivation der Arbeit
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2. Sharing Economy: Geschäftsmodelle des kollaborativen Konsums
2.1 Definition und Begriffsabgrenzung
2.2 Treiber der Sharing Economy
2.3 Geschäftsmodelle des kollaborativen Konsums
2.4 Diskussion
3 Carsharing: Beispiel eines Geschäftsmodells des kollaborativen Konsums
3.1 Definition und Begriffsabgrenzung
3.2 Entwicklung des Carsharing
3.3 Einflussfaktoren auf die Nutzung von Carsharing
3.4 Kommerzielles, stationsunabhängiges Carsharing
3.5 Diskussion
4 Theoretischer Bezugsrahmen: Akzeptanz innovativer Geschäftsmodelle
4.1 Begriffliche Einordnung
4.1.1 Innovation
4.1.2 Akzeptanz
4.1.3 Akzeptanz von Innovationen
4.2 Modelle zur Erklärung der Akzeptanz
4.2.1 Theory of Reasoned Action und Theory of Planned Behavior
4.2.2 Technology Acceptance Model
4.2.2.1 Aufbau
4.2.2.2 Erweiterungen
4.2.2.3 Stärken und Schwächen
5 Entwicklung des Untersuchungsmodells
5.1 Bisherige Untersuchungen der Akzeptanz von Carsharing
5.2 Identifikation und Beschreibung der Forschungslücke
5.3 Aufbau des angepassten TAM für den Untersuchungskontext
5.4 Moderator- und Kontrollvariablen
6 Empirische Untersuchung
6.1 Methodik und Vorgehensweise
6.1.1 Studiendesign und Untersuchungsaufbau
6.1.2 Untersuchungsmethodik
6.1.3 Charakterisierung der Stichprobe
6.2 Empirische Auswertung
6.2.1 Befragung in Osnabrück
6.2.1.1 Güteprüfung der Messmodelle
6.2.1.2 Güteprüfung des Strukturmodells
6.2.1.3 Einfluss der Moderator- und Kontrollvariablen
6.2.2 Befragungen in Hannover, Köln und Münster
6.2.2.1 Güteprüfung der Messmodelle
6.2.2.2 Güteprüfung der Strukturmodelle
6.2.2.3 Einfluss der Moderator- und Kontrollvariablen
6.3 Diskussion
7 Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung
7.2 Implikationen
7.3 Limitationen und Forschungsausblick
Die Arbeit untersucht die Faktoren, welche die Kundenakzeptanz von kommerziellem, stationsunabhängigem Carsharing beeinflussen, und entwickelt hierfür ein theoretisch fundiertes Verhaltensmodell, das quantitativ-empirisch validiert wird.
1.1 Motivation der Arbeit
„It’s not just nice to share, it’s the future.”
In den letzten Jahren hat sich ein leiser, aber bedeutsamer Wandel der Konsumgewohnheiten in der westlichen Gesellschaft angedeutet, der unter dem Begriff „Sharing Economy“ populär geworden ist. Beispielhaft für diesen neuen Trend ist der Erfolg von Unternehmen wie Wikipedia oder CouchSurfing, die individuellen Nutzern die Möglichkeit geben, Güter untereinander zu teilen, zu leihen oder zu tauschen. Nachdem das Eigentum von Gütern lange Zeit als das dominierende Konsummotiv galt, gewinnen mittlerweile eigentumslose Konsumpraktiken an Bedeutung. Führende Wissenschaftler attestieren der Sharing Economy dabei ein disruptives Potential für Wirtschaft und Gesellschaft, da diese nicht nur ein soziales Phänomen darstelle, sondern auch durch rationale Vorteile getrieben werde. So ermöglichen viele Geschäftsmodelle der Sharing Economy kostengünstigere und nachhaltigere Möglichkeiten der geteilten Produktion bzw. des kollaborativen Konsums als im Falle des Eigentums von Gütern.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel zu einer Sharing Economy und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Kundenakzeptanz von stationsunabhängigem Carsharing.
2. Sharing Economy: Geschäftsmodelle des kollaborativen Konsums: Dieses Kapitel definiert die Sharing Economy und analysiert verschiedene Kategorisierungsansätze für Geschäftsmodelle des kollaborativen Konsums.
3 Carsharing: Beispiel eines Geschäftsmodells des kollaborativen Konsums: Hier wird Carsharing als PSS eingeordnet, die historische Entwicklung betrachtet und die zentralen Einflussfaktoren auf die Nutzung wissenschaftlich diskutiert.
4 Theoretischer Bezugsrahmen: Akzeptanz innovativer Geschäftsmodelle: Das Kapitel definiert Innovation sowie Akzeptanz und stellt zentrale Modelle zur Akzeptanzerklärung wie TRA, TPB und insbesondere das TAM vor.
5 Entwicklung des Untersuchungsmodells: Basierend auf dem Stand der Forschung wird die Forschungslücke identifiziert und das angepasste TAM inklusive Moderator- und Kontrollvariablen für den Carsharing-Kontext hergeleitet.
6 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert das Studiendesign sowie die Untersuchungsmethodik und präsentiert die Ergebnisse der Befragungen in den Städten Osnabrück, Hannover, Köln und Münster.
7 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, der Ableitung von Management-Implikationen sowie einer kritischen Würdigung und einem Forschungsausblick.
Sharing Economy, Carsharing, Kundenakzeptanz, Technology Acceptance Model, stationsunabhängiges Carsharing, Nutzungsentscheidung, kollaborativer Konsum, mobile Mobilitätsdienstleistungen, Strukturgleichungsmodellierung, Konsumgewohnheiten, Nutzerfreundlichkeit, Preissystem, Autonomie.
Die Arbeit befasst sich mit der Kundenakzeptanz von stationsunabhängigem Carsharing in Deutschland, einer Form der Mobilität, die als Teil der „Sharing Economy“ an Bedeutung gewonnen hat.
Zentrale Themen sind die Sharing Economy, Carsharing als PSS, klassische Akzeptanzmodelle wie das TAM, die empirische Entwicklung eines eigenen Untersuchungsmodells sowie deren Validierung in vier deutschen Städten.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche Faktoren die Kundenakzeptanz von kommerziellem, stationsunabhängigem Carsharing determinieren, um Anbietern eine wissenschaftliche Basis zur Optimierung ihres Angebots zu bieten.
Die Arbeit nutzt einen quantitativ-empirischen Ansatz, basierend auf einer Online-Befragung, und analysiert die Daten mittels Strukturgleichungsmodellierung (SGM) und dem PLS-Ansatz (Partial Least Squares).
Im Hauptteil werden nach der theoretischen Einordnung ein passendes Akzeptanzmodell entwickelt, die empirische Datenerhebung konzipiert und anschließend die Ergebnisse für die verschiedenen Zielstädte statistisch ausgewertet.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sharing Economy, Carsharing, Kundenakzeptanz, TAM, Nutzerfreundlichkeit, mobile Mobilität und Strukturgleichungsmodellierung charakterisiert.
Es wurde gewählt, da es eine innovative Weiterentwicklung darstellt, hohe praktische Relevanz für den Mobilitätsmarkt aufweist und für dieses spezifische Modell bisher kein zufriedenstellender Forschungsbeitrag zur Akzeptanz existierte.
Die wahrgenommene Nutzerfreundlichkeit ist eine zentrale Determinante im Modell, die in Anlehnung an frühere Studien die Einfachheit und Bequemlichkeit der Carsharing-Nutzung zusammenfasst und signifikant zur Verhaltensabsicht beiträgt.
Die Münsteraner Stichprobe weist im Vergleich den höchsten Anteil an Studenten und Carsharing-Unerfahrenen auf, was den dort gemessenen schwächeren Erklärungsgehalt des Untersuchungsmodells teilweise begründen kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

