Diplomarbeit, 2004
62 Seiten, Note: gut (1,7)
1. Einführung
2. Grundlagen der Kostenträgerrechnung
2.1 Einordnung der Kostenträgerrechnung in die Kostenrechnung
2.2 Kostenträger
2.3 Aufgaben der Kostenträgerrechnung
3. Kostenträgerstückrechnung
3.1 Aufgaben der Kostenträgerstückrechnung
3.2 Einteilung nach dem Kalkulationszeitpunkt
3.2.1 Vorkalkulation
3.2.2 Zwischenkalkulation
3.2.3 Nachkalkulation
3.3 Einteilung nach dem Kalkulationsverfahren
3.3.1 Übersicht
3.3.2 Divisionskalkulation
3.3.2.1 Grundlagen der Divisionskalkulation
3.3.2.2 Einstufige Divisionskalkulation
3.3.2.3 Zweistufige Divisionskalkulation
3.3.2.4 Mehrstufige Divisionskalkulation
3.3.2.4.1 Kennzeichen der mehrstufigen Divisionskalkulation
3.3.2.4.2 Durchwälzmethode
3.3.2.4.3 Veredelungskalkulation
3.3.3 Äquivalenzziffernkalkulation
3.3.3.1 Grundlagen der Äquivalenzziffernkalkulation
3.3.3.2 Einstufige Äquivalenzziffernkalkulation
3.3.3.3 Mehrstufige Äquivalenzziffernkalkulation
3.3.4 Zuschlagskalkulation
3.3.4.1 Grundlagen der Zuschlagskalkulation
3.3.4.2 Summarische Zuschlagskalkulation
3.3.4.3 Differenzierende Zuschlagskalkulation
3.3.5 Maschinenstundensatzkalkulation
3.3.6 Kuppelkalkulation
3.3.6.1 Grundlagen der Kuppelkalkulation
3.3.6.2 Restwertrechnung
3.3.6.3 Verteilungsrechnung
4. Kostenträgerzeitrechnung
4.1 Aufgaben der Kostenträgerzeitrechnung
4.2 Gesamtkostenverfahren
4.3 Umsatzkostenverfahren
5. Fazit
Die Arbeit analysiert die Kostenträgerrechnung im Rahmen der Vollkostenrechnung, erläutert deren Aufgaben, stellt verschiedene Kalkulationsverfahren vor und vergleicht Methoden der Kostenträgerzeitrechnung.
3.3.2.1 Grundlagen der Divisionskalkulation
Die Divisionskalkulation gehört zu den einfachsten Kalkulationsverfahren. Sie findet bei Unternehmen Anwendung, die mit Hilfe von Massenfertigung über eine längere Zeit gleich bleibende, einheitliche Güter produzieren. Dennoch ist die Divisionskalkulation auch bei Unternehmen, die mehrere Produkte herstellen, anwendbar. Dort bezieht sie sich allerdings nur auf einzelne Abrechnungsbereiche, die jeweils nur eine Leistung erstellen.
Zur Ermittlung der Selbstkosten werden bei der Divisionskalkulation die gesamten angefallenen Kosten durch eine geeignete Bezugsgröße dividiert. Bezugsgrößen können Stückzahlen, Gewichte oder Volumina der produzierten Erzeugnisse sein. Da mit den gesamten angefallenen Kosten gerechnet wird, findet hier i.d.R. keine Trennung zwischen Einzel- und Gemeinkosten statt.
1. Einführung: Definition der Kosten- und Erlösrechnung als Teilgebiet des betrieblichen Rechnungswesens und deren Bedeutung für die Unternehmensführung.
2. Grundlagen der Kostenträgerrechnung: Einordnung der Kostenträgerrechnung als letzte Stufe der Kostenrechnung sowie Definition und Einteilung von Kostenträgern.
3. Kostenträgerstückrechnung: Detaillierte Darstellung der Kalkulationsverfahren zur Ermittlung von Herstell- und Selbstkosten je Leistungseinheit.
4. Kostenträgerzeitrechnung: Erläuterung der kurzfristigen Erfolgsrechnung und der Verfahren Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Kalkulationsformen und die Problematik der Vollkostenrechnung bezüglich des Verursachungsprinzips.
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Die Arbeit befasst sich mit der Kostenträgerrechnung innerhalb der Vollkostenrechnung und erläutert deren Aufgaben, Verfahren und Methoden.
Zentral sind die Kostenträgerstückrechnung zur Kostenermittlung je Einheit sowie die Kostenträgerzeitrechnung zur kurzfristigen Erfolgsermittlung.
Das Ziel ist die systematische Erläuterung der Grundlagen der Kostenträgerrechnung sowie die Darstellung der verschiedenen Kalkulationsverfahren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Standardwerke zur Kosten- und Leistungsrechnung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Kostenträgerstückrechnung (mit verschiedenen Verfahren) und die Kostenträgerzeitrechnung (Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren).
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Kostenträgerrechnung, Vollkostenrechnung, Kalkulationsverfahren und Betriebsergebnis geprägt.
Bei der Divisionskalkulation findet keine Trennung zwischen Einzel- und Gemeinkosten statt, während die Zuschlagskalkulation diese explizit trennt und Gemeinkosten über Zuschlagssätze verrechnet.
Das größte Problem der Vollkostenrechnung ist der Verstoß gegen das Verursachungsprinzip, da Gemeinkosten oft willkürlich über Schlüssel auf Kostenträger verteilt werden.
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