Masterarbeit, 2015
75 Seiten, Note: 5.8 (Schweiz)
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Fragestellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Abgrenzung der Arbeit
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Theoretisches Modell
2.1 Lebenszufriedenheit und gesundheitsbezogene Lebenszufriedenheit
2.1.1 Lebenszufriedenheit
2.1.2 Gesundheitsbezogene Lebenszufriedenheit
2.1.3 Gesundheit
2.1.4 Gesundheitsverhalten
2.2 Risikobezogenes Gesundheitsverhalten in der Adoleszenz, deren Ursachen und Folgen
2.3 Risiko- und Schutzfaktoren-Modell
2.4 Orientierungsmodell und Forschungsfragen
2.4.1 Orientierungsmodell
2.4.2 Forschungsfragen
2.5 Hypothesen
3 Methoden der empirischen Untersuchung
3.1 Fragebogen
3.2 Methoden und Stichprobe
3.3 Definition der Untersuchungsgruppe
3.4 Durchführung und Rücklauf
3.5 Auswertung der Ergebnisse
4 Beschreibende Ergebnisse der Explorationsstudie
4.1 Individuum
4.1.1 Gesundheit und Wohlbefinden
4.1.2 Ernährung und sportliche Betätigung
4.1.3 Freizeit
4.2 Soziale Umgebung
4.2.1 Familie
4.2.2 Schule
4.2.3 Freunde
4.3 Risikoverhalten
4.3.1 Sexualität
4.3.2 Tabak, Alkohol und Illegale Substanzen
4.3.3 Gewalt und Bedrohungen
4.3.4 Zukunftsangst
4.3.5 Protektion
4.3.6 Bewältigung von Schwierigkeiten
4.4 Zusammenfassung der Resultate
5 Diskussion der Resultate
5.1 Diskussion der Forschungsfragen und Hypothesen
5.2 Vergleich der Ergebnisse mit dem aktuellen Forschungsstand
5.3 Pfadanalyse
5.4 Entwicklung neuer Erkenntnisse
6 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.1 Die wichtigsten Übereinstimmungen und Unterschiede zum aktuellen Forschungsstand
6.2 Erkenntnisse für die Optimierung der Prävention
6.3 Kritik und Grenzen der Studie
6.4 Schlussfolgerungen und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Lebensumgebung (Stadt/Land) sowie des Schulbildungsniveaus auf die gesundheitsbezogene Lebenszufriedenheit und das Gesundheitsverhalten Jugendlicher. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Kontextfaktoren und individuellen Bewältigungsressourcen aufzudecken, um die Prävention und Gesundheitsförderung in der Adoleszenz zielgerichtet zu optimieren.
1.1 Ausgangslage
Lange Zeit galt das Kindheits- und Jugendalter als beschwerdefreie und mehrheitlich gesunde Lebensphase (Hurrelmann, 2010). Tatsächlich zeigen die Daten des Bundesamtes für Statistik einen U-förmigen Zusammenhang zwischen dem Lebensalter und dem Mortalitätsrisiko (Kuntsche, 2004, S. 281). Dieses Ergebnis belegt die Vorstellung, dass Kindheit und Jugend diejenigen Lebensabschnitte sind mit der geringsten Lebensbedrohung durch Krankheiten Substanzmissbrauch, Tötungen und Unfälle. Diese erfreuliche Tatsache birgt jedoch die Schattenseite in sich, dass Jugendliche ihre Gesundheit oftmals als eine Art unerschöpfliches Gut betrachten (Kuntsche, 2004).
Das Jugendalter ist eine sehr sensible Lebensphase, in der die heranwachsenden Jugendlichen die gravierendsten Veränderungen im physischen, psychischen, emotionellen und kognitiven Bereich (Sawyer et al., 2012, in Marmet, 2015) durchlaufen. Zudem müssen sie gleichzeitig hohe Anforderungen in der Schule bewältigen. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden gilt es, eine zunehmende emotionelle und soziale Unabhängigkeit von den Eltern zu erreichen, die Auseinandersetzung mit körperlichen Entwicklungen zu bewältigen, Entscheidungen zur Ergreifung eines Berufes zu treffen, Beziehungen und Konsumverhalten aufzubauen. Diese Phase ist oft nicht einfach zu bewältigen, da die verschiedenen Entwicklungsaufgaben häufig in Widerspruch miteinander stehen. Die Jugendlichen müssen sich an Veränderungen anpassen, um sich eine eigene Identität anzueignen und ein Gefühl für persönliche Kompetenzen zu entwickeln (Bentuelle und Demeulemeester, 2008).
Die Adoleszenz ist eine Zeit des Experimentierens, und es gehört ebenfalls zu den Entwicklungsaufgaben der Heranwachsenden, die Fähigkeit des Umgangs mit Risiken zu erlernen und zu erfahren, mit welchen Herausforderungen sie umgehen können und mit welchen nicht (Hendry und Kloep, 2002, S. 85).
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage des Jugendalters, die Relevanz der Untersuchung und den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretisches Modell: Erläutert das theoretische Fundament zu Lebenszufriedenheit, Gesundheitsverhalten sowie das Risiko-Schutzfaktoren-Modell.
3 Methoden der empirischen Untersuchung: Beschreibt das methodische Vorgehen, die Stichprobenerhebung und die statistische Auswertung mittels SPSS.
4 Beschreibende Ergebnisse der Explorationsstudie: Stellt die univariaten Ergebnisse zu Gesundheit, sozialer Umgebung und Risikoverhalten dar.
5 Diskussion der Resultate: Analysiert die Daten mithilfe von Pfadanalysen und setzt die Ergebnisse in Bezug zu den Hypothesen.
6 Zusammenfassung der Ergebnisse: Fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet Empfehlungen für die Prävention ab.
Adoleszenz, Lebenszufriedenheit, Gesundheitsverhalten, Risikoverhalten, Gesundheitsförderung, Prävention, Stadt-Land-Vergleich, Jugendsoziologie, Schutzfaktoren, Pfadanalyse, Resilienz, Vulnerabilität, Schulbildung, psychisches Wohlbefinden, Lebenskompetenz.
Die Arbeit untersucht die Faktoren, welche die sinkende gesundheitsbezogene Lebenszufriedenheit bei Jugendlichen beeinflussen, unter besonderer Berücksichtigung der Lebensumgebung und des Schulbildungsniveaus.
Die Arbeit fokussiert sich auf das physische und psychische Wohlbefinden, das Gesundheitsverhalten, Risikoverhaltensweisen (wie Suchtmittelkonsum) sowie die soziopsychologische Einbettung der Jugendlichen in Familie, Schule und Freizeit.
Das Ziel ist aufzuzeigen, in welchem Maße Gesundheitsdeterminanten die Lebenszufriedenheit beeinflussen und wie Unterschiede in der Lebensumgebung zwischen Stadt und Land das Verhalten prägen.
Es handelt sich um eine quantitative Explorationsstudie mit einer Klumpenstichprobe (n=330), ausgewertet mittels statistischer Korrelationsanalysen und Pfadmodellen in SPSS.
Der Hauptteil analysiert deskriptiv die Daten zur Gesundheit, sozialen Umgebung und zu Risikoverhaltensweisen, gefolgt von einer tiefgehenden Pfadanalyse zur Überprüfung kausaler Zusammenhänge.
Wichtige Begriffe sind Adoleszenz, Lebenszufriedenheit, Gesundheitsverhalten, Risikofaktoren, Prävention, Pfadanalyse und Resilienz.
Ja, Jugendliche vom Land zeigen ein geringeres risikobezogenes Gesundheitsverhalten als Jugendliche aus der Stadt, was unter anderem auf unterschiedliche soziale Einflüsse und Mobilität zurückzuführen ist.
Die Schule erweist sich als zentraler Kontextfaktor, wobei eine höhere Bildung und Schulfreude positiv mit einem gesundheitsförderlichen Lebensstil und höherer Lebenszufriedenheit korrelieren.
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