Masterarbeit, 2014
71 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Globalisierung und Nachhaltigkeit
3. Das Unternehmensleitbild
3.1 Von der Vision zur Mission zum Leitbild
3.2 Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen
3.3 Ziele und Funktionen des Leitbildes
3.4 Verankerung von Werten
3.5 Entwicklung eines Leitbilds
3.5.1 Vorbereitung
3.5.2 Erarbeitung
3.5.3 Formulierung, redaktionelle Bearbeitung, Veröffentlichung
4. Auswirkungen des Leitbilds auf die Corporate Identity sowie das Corporate Image und die Corporate Reputation
4.1 Corporate Identity
4.1.1 Corporate Behaviour
4.1.2 Corporate Communication
4.1.3 Corporate Design
4.2 Corporate Image und Corporate Reputation
5. Analyse eines Leitbildes und dessen Auswirkungen auf die Corporate Identity sowie Corporate Image und Corporate Reputation am Beispiel des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK)
5.1 Forschungsdesign
5.2 Auswertung mittels Qualitativer Inhaltsanalyse
5.3 Interpretation des Ergebnisses in Richtung der Fragestellungen
5.3.1 Annäherung an die Fragestellung zum Leitbild
5.3.2 Annäherung an die Fragestellung zur Corporate Identity sowie Corporate Image und Corporate Reputation
6. Fazit und Anschlussmöglichkeiten
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den praktischen Nutzen von Leitbildern für Non-Profit-Organisationen im Kontext der Globalisierung. Dabei wird analysiert, wie ein aktiv gelebtes Leitbild als Steuerungsinstrument die Corporate Identity stärkt und welche Faktoren für eine erfolgreiche Leitbildentwicklung unter Berücksichtigung spezifischer Organisationsstrukturen entscheidend sind.
3.1 Von der Vision zur Mission zum Leitbild
Vision, Mission und Leitbild werden nach der allgemeinen betriebswirtschaftlichen Lehre der strategischen Unternehmensplanung zugeordnet. Bei dem systemtheoretischen Ansatz des St. Galler Managementkonzept geht es jedoch um die ganzheitliche Betrachtung unter Einbeziehung verschiedener Einflüsse und Anspruchsgruppen, dabei soll der Führungskraft ein Denkmuster bereit gestellt werden, um Systeme erfolgreich zu führen. Aus diesem Grund erweitert das St. Galler Managementkonzept das strategische und operative Management um das normative Management, wobei sich alle drei Teilbereiche gegenseitig durchdringen.
Die normative Ebene beschreibt mit ihren Zielvorstellungen und Werten die Unternehmensphilosophie. Dabei gilt es auch generelle Wertvorstellungen in der Öffentlichkeit zu berücksichtigen, um gesellschaftliche Akzeptanz und Legitimität zu schaffen. Die Unternehmensphilosophie stellt das Selbstverständnis der Unternehmung dar. Ausgangspunkt der Unternehmensphilosophie ist der Unternehmenszweck, die Mission. Die Mission ist handlungsbegründend für die Unternehmenspolitik. Die Unternehmenspolitik hat das Ziel, einen Ausgleich zwischen internen Zielen und externen Interessen vorzunehmen. Unterstützt wird sie von der Unternehmensverfassung, die Satzungen, Geschäftsverteilungs- und Geschäftsordnungen enthält sowie von der Unternehmenskultur, die aus tradierten Werten, Normen, Traditionen, Mythen und Denkhaltungen besteht.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Leitbildern als potenziellen "Ballast" oder "Chance" und definiert das Ziel der Arbeit, die Erfolgsfaktoren für deren Implementierung in Non-Profit-Organisationen zu erörtern.
2. Globalisierung und Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel analysiert die äußeren Rahmenbedingungen wie Globalisierung und den steigenden Druck zur Nachhaltigkeit, denen sich sowohl Wirtschaftsunternehmen als auch Non-Profit-Organisationen gegenübersehen.
3. Das Unternehmensleitbild: Das Kapitel erläutert theoretische Grundlagen der normativen Führung, einschließlich der Entwicklung von Vision, Mission und Leitbild, sowie die spezifischen Herausforderungen für Non-Profit-Organisationen bei der Werteverankerung.
4. Auswirkungen des Leitbilds auf die Corporate Identity sowie das Corporate Image und die Corporate Reputation: Es wird dargestellt, wie ein Leitbild als Basis für die Corporate Identity (Verhalten, Kommunikation, Design) fungiert und welche langfristigen Effekte auf das externe Image und die Reputation einer Organisation resultieren.
5. Analyse eines Leitbildes und dessen Auswirkungen auf die Corporate Identity sowie Corporate Image und Corporate Reputation am Beispiel des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK): Dieser empirische Teil analysiert den konkreten Leitbildprozess beim ÖRK mittels Experteninterviews und bewertet dessen Auswirkungen auf das Selbstverständnis und die Außenwahrnehmung.
6. Fazit und Anschlussmöglichkeiten: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass die erfolgreiche Umsetzung eines Leitbildes maßgeblich von einer konsequenten, bidirektionalen Kommunikation abhängt.
Leitbild, Non-Profit-Organisation, Corporate Identity, Unternehmenswerte, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Organisationskultur, Leitgedanken, Strategisches Management, Österreichisches Rotes Kreuz, Stakeholder, Unternehmensphilosophie, Image, Reputation, interne Kommunikation
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Leitbildern als Führungsinstrument in Non-Profit-Organisationen und analysiert, wie diese zur strategischen Ausrichtung und Identitätsbildung beitragen.
Die zentralen Themen umfassen die Leitbildentwicklung, die Zusammenhänge zwischen Unternehmensethik und Markenführung sowie die Bedeutung der Corporate Identity für die Außenwahrnehmung von Organisationen.
Ziel ist es zu erörtern, wie Non-Profit-Organisationen durch gelebte Leitbilder Chancen nutzen können, um in einem komplexen Umfeld Akzeptanz zu schaffen und die Identifikation ihrer Mitarbeiter sowie Stakeholder zu fördern.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Untersuchung in Form eines qualitativen Experteninterviews beim Österreichischen Roten Kreuz.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Unternehmensführung und Corporate Identity sowie eine detaillierte Fallstudie zur Leitbildumsetzung beim Österreichischen Roten Kreuz.
Wesentliche Begriffe sind Leitbild, Corporate Identity, Non-Profit-Management, Wertebasierte Führung, Organisationsentwicklung und Stakeholder-Kommunikation.
Das ÖRK nutzt einen strukturierten Prozess, der Fokusgruppen, interne Workshops und die breite Einbindung der Mitarbeiter umfasst, um das Leitbild in den Alltag und die verschiedenen Leistungsbereiche zu integrieren.
Das Stimmungsbarometer dient als regelmäßiges Instrument zur Überprüfung der Mitarbeiteridentifikation mit den Leitbildinhalten und hilft dabei, Selbst- und Fremdbild der Organisation abzugleichen.
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