Bachelorarbeit, 2016
45 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung
1.3 Gang der Arbeit
2. Zusammenfassung
3. Beschreibung von Kreditkartenunternehmen
4. Daten
5. Synthetische Multiplikatoren
5.1 Lineare Regression
5.2 Harmonisches Mittel
5.3 Darstellung der synthetischen Multiplikatoren
6. Gegenüberstellung
6.1 Auswertungen
6.2 Interpretation der Ergebnisse
6.3 Histogramme mit harmonischen Mittel
6.4 Histogramme mit linearer Regression
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung der Multiple-Bewertung für Unternehmen der Kreditkartenbranche, indem sie vergleicht, ob synthetische Multiplikatoren, die mittels linearer Regression über den gesamten Zeitraum ermittelt wurden, den intrinsischen Unternehmenswert präziser schätzen als solche, die periodenspezifisch mittels harmonischem Mittel berechnet werden.
1.1 Motivation
Multiplikatoren werden in der Praxis in Unternehmensbewertungsverfahren angewendet. So erwähnten 99,1% der Analysten, dass sie Ertragsmultiplikatoren verwenden. Zum Vergleich: Nur 12,8 % aus der Gruppe der befragten Analysten verwenden zusätzlich das Discounted Cashflow-Verfahren (DCF-Verfahren). Des Weiteren bieten Multiplikatoren auch den Vorteil, dass sie im Vergleich zum DCF Verfahren viel weniger Annahmen beinhalten und weniger umständlich sind. Deshalb bieten sich Multiplikatoren im Verfahren zur Unternehmensbewertung an, da es schnell durchgeführt werden kann. Gerade weil das DCF-Verfahren viele Annahmen beinhaltet und umständlich ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler bei der Anwendung des DCF-Verfahrens getätigt werden relativ hoch, und deshalb macht es Sinn neben dem DCF-Verfahren, die Multiplikatoren anzuwenden um zu überprüfen ob der Unternehmenswert mittels DCF-Verfahren richtig geschätzt wurde. Außerdem eignen sich Multiplikatoren für eine schnelle Bildung und anschauliche Darstellung der Vielzahl von Unternehmenswerten, bevor dieses Unternehmen mit anderen Verfahren bewertet wird.
1. Einleitung: Erläutert die Relevanz von Multiplikatoren in der Unternehmensbewertung und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Schätzgenauigkeit von synthetischen Multiplikatoren.
2. Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen, wonach die lineare Regression bei den meisten Kennzahlen präziser ist, während beim GK das harmonische Mittel überlegen ist.
3. Beschreibung von Kreditkartenunternehmen: Stellt die untersuchten Akteure Visa, MasterCard, American Express und Discover Financial Services und deren Geschäftsmodelle kurz vor.
4. Daten: Beschreibt die Herkunft der verwendeten Finanzdaten aus den SEC-Filings und weiteren Finanzquellen sowie die methodischen Herausforderungen bei der Stichprobenerstellung.
5. Synthetische Multiplikatoren: Erklärt die theoretischen Grundlagen der Berechnung synthetischer Multiplikatoren mittels linearer Regression und harmonischem Mittel.
6. Gegenüberstellung: Analysiert und interpretiert die Schätzfehler der verschiedenen Methoden anhand statistischer Auswertungen und Histogrammen.
7. Fazit: Formuliert abschließende Empfehlungen für die Anwendung der bewerteten Methoden in Abhängigkeit von der verwendeten Bilanzkennzahl.
Unternehmensbewertung, Multiplikatoren, Kreditkartenunternehmen, Lineare Regression, Harmonisches Mittel, Schätzgenauigkeit, Finanzkennzahlen, NOPAT, EBIT, EBITDA, Unternehmenswert, Marktkapitalisierung, Bilanzanalyse, Bewertungsmethoden, Benchmark.
Die Arbeit untersucht, mit welcher Methode synthetische Multiplikatoren den intrinsischen Wert von Unternehmen der Kreditkartenbranche am genauesten schätzen können.
Die Themen umfassen die Unternehmensbewertung, den Einsatz von Multiplikatoren, die statistische Fehleranalyse und den Vergleich von Regressionsmethoden mit Mittelwertberechnungen.
Die Arbeit fragt, ob für Kreditkartenunternehmen eher eine lineare Regression oder ein harmonisches Mittel als synthetischer Multiplikator zur Schätzung des Unternehmenswerts besser geeignet ist.
Es werden empirische Daten von vier Kreditkartenunternehmen über mehrere Quartale analysiert, wobei Fehlermaße (Mediane/Mittelwerte) zwischen den verschiedenen Bewertungsansätzen statistisch verglichen werden.
Der Hauptteil umfasst die methodische Herleitung der synthetischen Multiplikatoren, eine detaillierte Datenbeschreibung, die statistische Gegenüberstellung der Ergebnisse sowie eine visuelle Auswertung durch Histogramme.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Unternehmensbewertung, Multiplikatoren, Finanzkennzahlen wie EBIT/EBITDA/NOPAT, Schätzfehler, Regression und das harmonische Mittel.
Die Arbeit zeigt, dass die Überlegenheit einer Methode (lineare Regression vs. harmonisches Mittel) maßgeblich von der gewählten Bilanzkennzahl abhängt, da diese unterschiedlich stark schwanken.
Während die lineare Regression bei den meisten Ertragskennzahlen (EBIT, NOPAT, etc.) präziser schätzt, erweist sich das harmonische Mittel bei der Bilanzkennzahl Gesamtkapital (GK) als überlegen.
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