Diplomarbeit, 2001
97 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Vorwort
1. Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Das Internet und seine Dienste
2.1 Entstehung und Entwicklung des Internets
2.2 Online-Medien
3. Projekte im Schul- und Bildungsbereich in Deutschland
3.1 Schulen ans Netz
3.2 Internet-Kindergarten
3.3 T@School
4. Das Internet im Alltag von Kindern und Jugendlichen
4.1 Wirkung und Auswirkung auf die Freizeit und Mediennutzung
4.1.1 Computerspiele
4.2 Auswirkungen auf die Gesundheit
4.2.1 Computer- und Internetsucht
4.3 Mögliche Gefahren und Auswirkungen der Internetnutzung auf Kinder und Jugendliche
4.3.1. Kinder- und Jugendschutz
4.3.1.1 Gesetze
4.3.2 Werbung im Internet
5. Nutzerstudien Kinder
5.1 Vorstellung der Studien
5.2 Untersuchungsschwerpunkte
5.3 Auswertung der Studien
5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse der Kinderstudien
6. Nutzerstudien Jugendliche
6.1 Vorstellung der Studien
6.2 Untersuchungsschwerpunkte
6.3 Auswertung der Studien
6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse der Studien zu Jugendlichen
7. Stellungnahme und Kritik an den Studienergebnissen und Literaturstandpunkten
7.1 Persönliches Fazit
Die Arbeit untersucht das Nutzerverhalten von Kindern und Jugendlichen im Internet sowie die Auswirkungen dieses Mediums auf ihren Alltag, wobei der Schwerpunkt auf der Analyse aktueller Nutzerstudien und medienwissenschaftlicher Literatur liegt.
4.1.1 Computerspiele
Die Anschaffung eines Computers und Internetzugangs stellt in einer Familie zunächst immer eine Veränderung dar. Allein das Vorhandensein der Geräte führt bereits zu einer Änderung des Freizeitverhaltens einzelner Familienmitglieder und im Laufe der Zeit auch zu anderen Kommunikationsstrukturen und Umgangsstilen in der Familie. Diese Änderungen müssen nicht negativ sein. So kann durch das Internet oder ein neues Computerspiel die Familie auch mehr zusammengeführt werden, wenn die Medien gemeinsam genutzt werden.
Ganz besonders Kinder und Jugendliche sind von Computerspielen sehr angetan. Dabei gibt es nicht nur die Möglichkeit, gekaufte Computerspiele am eigenen PC zu spielen, sondern sich auch Spiele aus dem Internet herunterzuladen. Damit wird der Kauf der Spiele umgangen; es besteht hierbei jedoch die Gefahr, daß auch Spiele angeboten werden, die indiziert und deshalb oft sehr brutal sind. Während sich die Jugend den Spielen fast vorbehaltlos zuwendet, haben viele Eltern eine starke Abneigung gegen diese Art der Freizeitbeschäftigung. Sie befürchten, daß die Spiele mehr schaden als nutzen.
Dabei wird nicht nur Wirklichkeitsverlust und Vereinsamung befürchtet, sondern oftmals auch eine Verstärkung der Gewaltbereitschaft und Aggressivität. Insbesondere Heranwachsende zeigen sich äußerst anfällig und aufnahmebereit gegenüber Dingen, die sie gerne tun. So besteht die Gefahr, daß sie sich den Eigenschaften der Figuren in den Spielen gerne anzupassen versuchen. Beschäftigen sie sich in ihrer Freizeit zum großen Teil mit Computerspielen, die meist mit gewalttätigen Inhalten verbunden sind, kann es leicht passieren, daß sie Verhaltensmuster der Spielfiguren als selbstverständlich und real hinnehmen. Insofern haben PC-Spiele eine gewisse Wirkungsweise bei gefährdeten Personen. Die Gewalt in den Spielen kann hier bestimmte Impulse auslösen.
Kapitel 1: Einleitung: Hinführung zum Thema der Internetnutzung durch Kinder und Jugendliche und Erläuterung des Aufbaus der Arbeit.
Kapitel 2: Das Internet und seine Dienste: Definition und geschichtliche Entwicklung des Internets sowie Vorstellung der zentralen Online-Dienste.
Kapitel 3: Projekte im Schul- und Bildungsbereich in Deutschland: Vorstellung bildungspolitischer Initiativen zur Förderung der Medienkompetenz an Schulen und Kindergärten.
Kapitel 4: Das Internet im Alltag von Kindern und Jugendlichen: Analyse der Wirkung und Auswirkungen der Internetnutzung auf Alltag, Gesundheit und Schutzaspekte.
Kapitel 5: Nutzerstudien Kinder: Vorstellung und Auswertung zweier spezifischer Studien zum Nutzungsverhalten von Kindern.
Kapitel 6: Nutzerstudien Jugendliche: Auswertung von Studien zur Internetintegration bei Jugendlichen und deren Nutzerprofilen.
Kapitel 7: Stellungnahme und Kritik an den Studienergebnissen und Literaturstandpunkten: Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund der Literatur sowie abschließendes persönliches Fazit.
Internetnutzung, Kinder, Jugendliche, Medienkompetenz, Computerspiele, Internetsucht, Online-Medien, Nutzerstudien, Medienpädagogik, Jugendschutz, Freizeitverhalten, Online-Kommunikation, Medienwirkung, Digitalisierung, Online-Werbung
Die Arbeit untersucht die Internetnutzung durch Kinder und Jugendliche unter medienwissenschaftlichen Gesichtspunkten.
Das Internet im Alltag der Zielgruppe, die gesundheitlichen Auswirkungen der Nutzung, Jugendschutzaspekte sowie die Analyse empirischer Nutzerstudien.
Ziel ist es zu klären, wie Kinder und Jugendliche das Internet nutzen, welche Angebote dabei im Vordergrund stehen und welche Rolle das Medium im Alltag einnimmt.
Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Literatur- und Studienanalyse, bei der aktuelle Erhebungen (wie KICS, KIM, ARD/ZDF-Studien) ausgewertet und kritisch interpretiert werden.
Neben technischen Grundlagen und Bildungsinitiativen werden die Gefahren des Internets, wie Suchtpotential und Jugendschutz, sowie detaillierte Auswertungen zum Nutzungsverhalten analysiert.
Mediennutzung, Kinder, Jugendliche, Internetsucht, Medienkompetenz, Jugendschutz und Nutzerverhalten.
Die Studie zeigt, dass die Schule als Ort der Internetnutzung und Unterstützung derzeit eine eher untergeordnete Rolle spielt; die Aneignung erfolgt primär im privaten Umfeld durch Eltern und Freunde.
Es ist ein Anstieg der Nutzung mit dem Alter festzustellen, wobei bei jüngeren Kindern der Spielaspekt dominiert, während bei älteren Jugendlichen kommunikative und informative Bereiche stark an Bedeutung gewinnen.
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