Examensarbeit, 2016
75 Seiten
Die vorliegende Arbeit analysiert die Darstellung und Reflexion von Armut und Reichtum in Georg Philipp Harsdörffers Erzählsammlungen. Im Fokus stehen exemplarisch ausgewählte Geschichten, die sich mit den Themen Geld, Reichtum und Armut auseinandersetzen. Die Arbeit zielt darauf ab, die Darstellung dieser sozialen Gegensätze in Harsdörffers Werk zu untersuchen und die dahinterstehenden gesellschaftlichen Strukturen und Bewertungsmuster aufzuzeigen.
Die Einleitung bietet einen Überblick über die Zielsetzung der Arbeit und die Auswahl der analysierten Geschichten. Kapitel 2 beleuchtet die gesellschaftlichen Strukturen und Bewertungsmuster der Frühen Neuzeit, insbesondere im Hinblick auf Geld und Reichtum. Hier werden die sozialen Verhältnisse und die Bedeutung von Geld in der Gesellschaft erläutert. Kapitel 3 analysiert exemplarisch ausgewählte Erzählungen aus Harsdörffers beiden Schauplätzen, "Der Grosse Schauplatz jämmerlicher Mordgeschichte" und "Der Grosse Schauplatz Lust- und Lehrreicher Geschichten", um die Darstellung von Armut und Reichtum in den Texten zu beleuchten.
Georg Philipp Harsdörffer, Erzählsammlungen, Armut, Reichtum, Geld, Sozialstruktur, Frühe Neuzeit, Bewertungsmuster, moralische Lehre, Kompilationsstrategien, Quellenforschung.
Die Arbeit untersucht, wie soziale Spannungen sowie die Konzepte von Armut und Reichtum in den literarischen Werken Georg Philipp Harsdörffers dargestellt und reflektiert werden.
Es wurden repräsentative Geschichten aus dem "Schauplatz Jämmerlicher Mordgeschichte" und dem "Schauplatz Lust- und Lehrreicher Geschichte" analysiert.
Die Arbeit beleuchtet gesellschaftliche Bewertungsmuster, die Armut oft in einen moralischen Kontext stellen, wobei monetäre Verhältnisse die soziale Stellung bedingen.
Geld fungiert als Katalysator für menschliche Laster (wie Geiz oder Wucher) oder Tugenden (wie das Almosen) und ist zentral für die Auflösung der sozialen Konflikte in den Geschichten.
Harsdörffer nutzte verschiedene Quellen und stellte Geschichten so zusammen, dass sie dem Leser moralische Lehren vermittelten, oft unterlegt mit gesellschaftsökonomischen Hintergründen.
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