Bachelorarbeit, 2016
85 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Begriff elektronischer Marktplätze
2.1 E-Commerce und E-Business
2.2 Markt und Marktplatz
2.3 Elektronischer Markt und Elektronischer Marktplatz
2.4 Online-Plattformen
2.4.1 E-Marketplace
2.4.2 E-Shop
2.4.3 E-Procurement
2.5 Geschäftsmodelle im E-Business
2.5.1 Content
2.5.2 Commerce
2.5.3 Context
2.5.4 Connection
3 Marktplatz-Typologien
3.1 Klassifizierung anhand der Art der Betreibermodelle
3.1.1 Nachfrager-Betreiber-Modell
3.1.2 Anbieter-Betreiber-Modell
3.1.3 Neutrales Betreiber-Modell
3.2 Horizontale und vertikale Marktplätze
3.3 Teilnehmerbeziehungen
3.3.1 Business-to-Consumer
3.3.2 Business-to-Business
3.3.3 Business-to-Goverment
3.4 Transaktionsmechanismen von E-Marketplaces
3.4.1 Schwarzes Brett
3.4.2 Katalogbasierte Marktplätze
3.4.3 Ausschreibungsplattformen
3.5 Auktionsprinzip
3.5.1 Englische Auktion
3.5.2 Holländische Auktion
3.5.3 Höchstpreisauktion
3.5.4 Umgekehrte Auktion
3.6 Online-Zahlungsverfahren
3.6.1 Klassische Zahlungsverfahren
3.6.1.1 Vorkasse
3.6.1.2 Nachnahme
3.6.1.3 Rechnung
3.6.1.4 Lastschrift
3.6.1.5 Kreditkarte
3.6.2 Moderne Zahlungsverfahren - ePayment
3.6.2.1 E-Mail-Verfahren
3.6.2.2 M-Payment
3.6.2.3 Billingverfahren
4 Vor- und Nachteile der E-Marketplaces aus tripolarer Sicht
4.1 Aus Sicht des Endkunden/Nachfrager
4.2 Aus Sicht des Anbieters/Händlers
4.3 Aus Sicht des Marktbetreibers/Intermediär
5 Vorstellung des Marktplatzes Amazon
5.1 Unternehmensdaten
5.2 Art des Marktplatzes
5.3 Registrierung und Verkäuferkonto einrichten
5.4 Mitgliedschaft
5.5 Gebühren (Verkaufsgebühr, Mindestgebühr & variable Abschlussgebühr)
5.6 Versandkostenzurechnung
5.7 Besonderheiten von Amazon
5.8 Kritische Betrachtung von Amazon
6 Vorstellung des Marktplatzes Rakuten
6.1 Unternehmensdaten
6.2 Art des Marktplatzes
6.3 Registrierung und Verkäuferkonto einrichten
6.4 Mitgliedschaft
6.5 Gebühren (Grundgebühr, Einrichtungsgebühr, Verkaufsgebühr, Superpunktebeteiligung, Affiliate-Gebühr und Stornierungsgebühr)
6.5.1 Grundgebühr und Einrichtungsgebühr
6.5.2 Verkaufsgebühr
6.5.3 Zusatzgebühren
6.5.3.1 Superpunkte
6.5.3.2 Affiliate-Gebühr
6.5.3.3 Cross-Border-Gebühr
6.5.3.4 Stornierungsgebühr
6.6 Besonderheiten
6.7 Kritische Betrachtung von Rakuten
7 Vorstellung des Marktplatzes Hitmeister
7.1 Unternehmensdaten
7.2 Art des Marktplatzes
7.3 Registrierung und Verkäuferkonto einrichten
7.4 Mitgliedschaft
7.5 Gebühren (Konditionen für Versandpartner)
7.6 Besonderheiten vom Hitmeister
7.7 Kritische Betrachtung von Hitmeister
8 Fazit
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von elektronischen Marktplätzen (E-Marketplaces) im Einzelhandel und analysiert dabei Geschäftsmodelle ausgewählter Anbieter, um Unternehmen eine Orientierungshilfe für die strategische Auswahl eines Marktplatzes zu bieten.
3.1 Klassifizierung anhand der Art der Betreibermodelle
Der Marktbetreiber des E-Marketplace muss nicht zwingend ein neutraler Intermediär sein. Auch können Anbieter und Nachfrager ein Interesse daran haben, ihre eigenen E-Marketplaces zu errichten bzw. die Plattform eines Intermediärs an sich zu binden. Für alle Akteure des Marktes bestehen Interessen zur Investition in E-Marketplaces. Die Anbieterseite würde die Gewinnererhöhung anstreben, die Nachfrager-Seite die Nutzenmaximierung und die Intermediär-Seite die Gewinnerzielung, vergleichbar mit den anderen Plattformen (Abbildung 6) des E-Business.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung von Online-Marktplätzen ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, Unternehmen bei der Auswahl der richtigen Geschäftsstrategie für E-Marketplaces zu unterstützen.
2 Begriff elektronischer Marktplätze: Dieses Kapitel definiert und differenziert die grundlegenden Konzepte wie E-Commerce, E-Business, Markt sowie die verschiedenen Online-Plattformen und deren Geschäftsmodelle.
3 Marktplatz-Typologien: Hier werden verschiedene Kategorisierungsansätze für Marktplätze vorgestellt, darunter Betreibermodelle, horizontale vs. vertikale Ansätze, Teilnehmerbeziehungen, Transaktionsmechanismen, Auktionsformen sowie Zahlungsverfahren.
4 Vor- und Nachteile der E-Marketplaces aus tripolarer Sicht: Das Kapitel beleuchtet die Vor- und Nachteile der Nutzung von Marktplätzen aus der Perspektive der drei beteiligten Hauptakteure: Endkunden, Händler und Betreiber.
5 Vorstellung des Marktplatzes Amazon: Es werden Unternehmensdaten, Geschäftsmodell, Registrierungsprozess, Gebühren und Besonderheiten von Amazon präsentiert sowie kritisch betrachtet.
6 Vorstellung des Marktplatzes Rakuten: Dieses Kapitel widmet sich der Unternehmensstruktur, den Gebühren, dem Mitgliedschaftsmodell und einer kritischen Analyse der Plattform Rakuten.
7 Vorstellung des Marktplatzes Hitmeister: Das letzte inhaltliche Kapitel stellt Hitmeister vor, analysiert dessen Geschäftsmodell und Gebührenstruktur und bietet eine kritische Würdigung des Marktplatzes.
8 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die E-Marketplaces als Vertriebskanal für Händler, wobei insbesondere die Risiken der Abhängigkeit gegenüber den Vorteilen der Reichweite abgewogen werden.
E-Marketplace, E-Commerce, E-Business, Amazon, Rakuten, Hitmeister, Online-Handel, Marktplatz-Typologie, Geschäftsmodell, Verkaufsgebühr, Transaktionsmechanismen, Multi-Channel-Vertrieb, Zahlungsverfahren, Intermediär, Online-Plattform
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse elektronischer Marktplätze im Einzelhandel und untersucht, wie verschiedene Geschäftsmodelle funktionieren.
Die zentralen Themen umfassen die Definition elektronischer Märkte, verschiedene Marktplatz-Typologien sowie eine detaillierte Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen für die beteiligten Akteure.
Das Ziel ist es, Unternehmen eine Entscheidungsgrundlage zu bieten, die den Einstieg in den Multi-Kanal-Vertrieb über E-Marketplaces plant und sich bisher nicht intensiv mit den spezifischen Anforderungen auseinandergesetzt hat.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Untersuchung und vergleichenden Darstellung der drei ausgewählten E-Marketplaces (Amazon, Rakuten, Hitmeister) hinsichtlich ihrer Geschäftsmodelle und Gebühren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Marktplatz-Begrifflichkeiten und Typologien sowie die konkrete, praxisnahe Analyse der drei genannten Marktplatz-Betreiber.
Die wichtigsten Schlagworte sind E-Marketplace, Online-Handel, Geschäftsmodell, Gebührenstrukturen und Plattform-Ökonomie.
Während Amazon vor allem als neutraler Marktplatzbetreiber agiert und gleichzeitig selbst Waren verkauft, fokussiert Rakuten stärker auf das "2in1-Konzept", bei dem der Händler im Mittelpunkt steht und eigene E-Shops innerhalb der Rakuten-Umgebung betreibt.
Die Arbeit stellt fest, dass die Gebührenstrukturen oft komplex sind und von einer Vielzahl an Faktoren wie Kategorie, Versandart und Mitgliedschaftspaket abhängen, was eine präzise Preiskalkulation für Händler erschwert.
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