Diplomarbeit, 2004
146 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Untersuchung
2 ALLEINREISENDE IM TOURISMUS - NACHFRAGESEITE
2.1 Begriffsproblematik und Definition
2.2 Entwicklung der Einpersonenhaushalte in Deutschland
2.3 Entwicklung der Nachfrage der Alleinreisenden
2.4 Soziodemographische Nachfragestruktur der Alleinreisenden
2.4.1 Geschlecht
2.4.2 Altersstruktur
2.4.3 Einkommensstruktur
2.5 Gründe, Vorteile und Nachteile des Alleinreisens
2.5.1 Gründe
2.5.2 Vorteile
2.5.3 Nachteile
2.6 Touristische Verhaltensweisen der Alleinreisenden
2.6.1 Ziele
2.6.2 Verkehrsmittel
2.6.3 Unterkunftsform
2.6.4 Urlaubsreisearten
2.6.5 Saisonalität
2.6.6 Urlaubsmotive
2.6.7 Urlaubsaktivitäten
2.7 Erwartungen der Alleinreisenden
2.8 Zukünftige Entwicklung der Nachfrage
2.9 Zusammenfassende Nachfrageanalyse
3 ALLEINREISENDE IM TOURISMUS – ANGEBOTSSEITE
3.1 Methodik
3.1.1 Kataloganalyse
3.1.2 Expertengespräche
3.2 Entwicklung der Angebote für Alleinreisende
3.3 Kataloganalyse
3.3.1 Auswahl der Kataloge
3.3.2 Analysekriterien
3.3.2.1 Ansprache
3.3.2.2 Sparangebote
3.3.2.3 Übersichtlichkeit
3.3.2.4 Angebote für Singles und Alleinreisende
3.3.2.5 Unterkunftsangebote
3.3.2.6 Nachteile der Einzelzimmer
3.3.2.7 Negative Kriterien der Angebotsdarstellung
3.3.2.8 Positive Kriterien der Angebotsdarstellung
3.3.3 Auswertung der Kataloganalyse
3.4 Expertengespräche mit Reiseveranstaltern
3.4.1 Auswahl der Reiseveranstalter
3.4.2 Auswertung der Expertengespräche
3.5 Spezielle Angebote für Alleinreisende
3.5.1 Spezielle Reiseveranstalter für Alleinreisende
3.5.2 Mitreisebörsen im Internet
3.5.3 Freundeskreis Alleinreisender e.V.
3.5.4 Spezielle Reisebüros
3.5.5 Bundesverband der Alleinreisenden
3.5.6 Angebote von Fremdenverkehrsorten
3.6 Zusammenfassende Angebotsanalyse
4 EMPFEHLUNGEN ZUR VERBESSERUNG DES ANGEBOTES
4.1 Problematik der Erstellung von Angeboten für Alleinreisende
4.2 Empfehlungen für Praktiker im Tourismus
Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation von Alleinreisenden im deutschen Tourismusmarkt, analysiert die Angebotsstrukturen der Reiseveranstalter und leitet daraus konkrete Konzepte zur Verbesserung der zielgruppengerechten Angebotsgestaltung ab.
2.5.3 Nachteile
„Beim Hotelfrühstück bleibt nur der Platz am Katzentisch, oft mitten im Fokus des Raums, wo sich die Blicke bündeln. Fluchtmöglichkeiten bieten allenfalls die ausliegenden Zeitungen und der Gang zum Buffet. Das Abendessen gar, besonders in gepflegten Restaurants, wird zum Härtetest der Souveränität. Mögen die Gespräche an den anderen Tischen oberflächlich sein – sie verleihen den Pausen zwischen den Gängen immerhin einen Sinn. Der allein Reisende ist mit der Pause allein.“
(www.welt.de/daten/2002/06/02/0602rw335581.htx 02.06.2002)
Alleinreisende werden vor und während ihren Urlaubsreisen häufig mit Problemen konfrontiert, die sich den übrigen Reisenden nicht stellen. Das schwerwiegendste und am häufigsten beklagte Problem der Alleinreisenden sind die Unterkünfte. So gibt es in fast allen Ferienorten zu wenige Einzelzimmer. Hotels, die über eine ausreichende Anzahl an Einzelzimmern verfügen, sind meist typische Hotels für Geschäftsreisende, die wiederum für Urlaubsreisende nicht geeignet sind (vgl. PIROUE 1991, S. 86). Aber auch die vorhandenen Einzelzimmer in Urlaubsorten bieten oftmals Grund zur Beschwerde. Viele Hoteliers fordern erhebliche Einzelzimmerzuschläge, obwohl die Einzelzimmer im Vergleich zu den Doppelzimmern (DZ) häufig an Qualität und Lage zu wünschen übrig lassen.
1 EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Relevanz der Zielgruppe Alleinreisende im Kontext von Individualisierungstrends ein und definiert die Forschungsziele sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2 ALLEINREISENDE IM TOURISMUS - NACHFRAGESEITE: Dieses Kapitel betrachtet die sozioökonomische Struktur, das Reiseverhalten und die spezifischen Wünsche sowie Erwartungen der Alleinreisenden an Urlaubsreisen.
3 ALLEINREISENDE IM TOURISMUS – ANGEBOTSSEITE: Der Hauptteil analysiert durch eine Kataloganalyse und Expertengespräche, wie Reiseveranstalter die Bedürfnisse Alleinreisender in ihren Angeboten (z.B. Zimmer, Sparangebote) berücksichtigen.
4 EMPFEHLUNGEN ZUR VERBESSERUNG DES ANGEBOTES: Abschließend werden aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete Vorschläge und Konzepte für die touristische Praxis erarbeitet, um das Angebot für Alleinreisende zielgruppengerechter zu gestalten.
Alleinreisende, Tourismus, Reiseveranstalter, Kataloganalyse, Einzelzimmerzuschlag, Singlereisen, Reiseverhalten, Zielgruppenanalyse, Angebotsgestaltung, Urlaubsmotive, Soziodemographie, Kontaktmöglichkeiten, Pauschalreisen, Kundenbedürfnisse.
Die Arbeit untersucht, wie Reiseveranstalter auf dem deutschen Markt die Zielgruppe der Alleinreisenden in ihren Angeboten berücksichtigen und wo Verbesserungsbedarf bei der Ansprache sowie der Produktgestaltung besteht.
Neben der soziodemographischen Analyse der Zielgruppe stehen die Unterbringungssituation, die Gestaltung von Reisekatalogen sowie die Kommunikation zwischen Veranstalter und Alleinreisendem im Fokus.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Erwartungen Alleinreisender zu schaffen und daraus praxistaugliche Konzepte zur Optimierung der touristischen Angebote abzuleiten.
Die Arbeit kombiniert eine umfangreiche Literaturrecherche mit einer systematischen Kataloganalyse von 90 Reisekatalogen sowie qualitativen Expertengesprächen mit verschiedenen Reiseveranstaltern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Kataloganalyse, die Kriterien wie Ansprache, Sparangebote und Zimmerqualität bewertet, sowie eine Auswertung von Experteninterviews zur Einschätzung der Marktpotenziale.
Wichtige Begriffe sind Alleinreisende, Angebotsgestaltung, Kataloganalyse, Kontaktmöglichkeiten und Einzelzimmerzuschlag.
Der Einzelzimmerzuschlag wird als eines der größten Hindernisse identifiziert, da er häufig in keinem Verhältnis zur Qualität oder Lage des Zimmers steht und Alleinreisende preislich benachteiligt.
Das halbe Doppelzimmer wird als ein probates Mittel gesehen, um Alleinreisenden Kontakte zu ermöglichen und gleichzeitig den Einzelzimmerzuschlag zu umgehen, erfordert jedoch eine sensible Umsetzung durch den Veranstalter.
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