Diplomarbeit, 2015
70 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Relevanz des Themas und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit und Themenabgrenzung
1.3 Erwartetes Ergebnis der Arbeit
2 Exklusivität, Luxus und Individualität in der Automobilindustrie
2.1 Begriffserklärungen
2.1.1 Exklusivität
2.1.2 Luxus
2.1.3 Individualität
2.2 Der Umgang mit Exklusivität bei renommierten Autoherstellern am Beispiel von BMW
2.2.1 Renommierte Automobilhersteller
2.2.2 Das Profil von BMW
2.2.3 Das Individualitätsstreben bei BMW
3 Die Welt der Kleinserienhersteller
3.1 Was ist ein Kleinserienhersteller?
3.2 Marktsektor der Kleinserienhersteller
3.2.1 Das Fünf-Kräfte-Modell nach Porter
3.2.2 Die PESTEL Analyse
4 Chancen und Herausforderungen der Kleinserienhersteller
4.1 Stichpunktartige Analyse der Stärken und Schwächen von Kleinserienherstellern
4.1.1 Stärken der Kleinserienhersteller
4.1.2 Schwächen der Kleinserienhersteller
4.2 Chancen und Herausforderungen der Kleinserienhersteller
4.2.1 Chancen der Kleinserienhersteller
4.2.2 Herausforderungen der Kleinserienhersteller
5 Ausgewählte Kleinserienhersteller und deren Umgang mit Exklusivität, Luxus und Individualität
5.1 Roding Automobile
5.1.1 Anhaltendes Wachstum bei deutschen Autoherstellern
5.1.2 Die Roding Automobile GmbH im Profil
5.1.3 Positionierung der Roding Automobile GmbH
5.1.4 Der Umgang mit Exklusivität, Individualität und Luxus
5.2 Lotus
5.2.1 Renaissance der Sportwagen im Vereinigten Königreich
5.2.2 Lotus im Profil
5.2.3 Stimmen von und über Lotus
5.2.4 Der Umgang mit Exklusivität, Individualität und Luxus
5.3 Ferrari
5.3.1 Der italienische Automobilmarkt in Zahlen
5.3.2 Ferrari im Profil
5.3.3 Heutige Positionierung der Marke Ferrari
5.3.4 Der Umgang mit Exklusivität, Individualität und Luxus
6 Schlussfolgerung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Exklusivität, Luxus und Individualität in der modernen Automobilbranche mit einem spezifischen Fokus auf die Herausforderungen und Chancen von Kleinserienherstellern im Sportwagensegment, um Handlungsempfehlungen für deren langfristigen Erfolg abzuleiten.
2.1.1 Exklusivität
Der Begriff Exklusivität kommt von dem Wort exklusiv, zu lat. excludere und bedeutet soviel wie „ausschließen“. Nach Brockhaus (1960) und Die Zeit-Das Lexikon (2005), wird die Definition für exklusiv in drei Gruppen untergliedert;
• „Sich gesellschaftlich abhebend und daher hoch stehend in der allgemeinen Wert- und Rangschätzung“.
• „Den höchsten Ansprüchen genügend“.
• „Ausschließlich einem bestimmten Personenkreis zugänglich“
Mit Exklusivität wird in unserer Gesellschaft etwas Anspruchsvolles verbunden, meist ein Gut, welches nur einem bestimmten und anzahlmäßig beschränkten Personenkreis zugänglich ist. Erreicht wird dies durch eine legitime „Sondierung“ über Altersgruppen, das Preisniveau und natürliche oder künstliche Verknappung. Zu beobachten ist zudem, dass immer mehr immaterielle Güter an Exklusivitätscharakter gewinnen und einzigartige, emotionale Erlebnisse zum Maß der Dinge werden (vgl. LMG, 2015).
Nach einer Studie unter den Führerscheinbesitzern in der Bundesrepublik Deutschland, die regelmäßig das Fahrzeug nutzen, sagen immerhin 10 Prozent zwischen 14 und 69 Jahren, dass sie mit ihrem Fahrzeug auffallen und sich von anderen abheben wollen (vgl. Communication Networks 13.0, 2009). Abschließend lässt sich sagen, dass Exklusivität das Phänomen beinhaltet, von vielen Menschen angestrebt zu werden, aber nur von Wenigen erreicht werden zu können.
1 Einführung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Themas, die Zielsetzung der Arbeit sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2 Exklusivität, Luxus und Individualität in der Automobilindustrie: In diesem Kapitel werden die theoretischen Begrifflichkeiten definiert und der Umgang mit diesen Werten am Beispiel von BMW analysiert.
3 Die Welt der Kleinserienhersteller: Hier erfolgt eine Definition von Kleinserienherstellern und eine Untersuchung des Marktsektors mittels Porter- und PESTEL-Analyse.
4 Chancen und Herausforderungen der Kleinserienhersteller: Dieses Kapitel arbeitet basierend auf den vorherigen Analysen die spezifischen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für diese Hersteller heraus.
5 Ausgewählte Kleinserienhersteller und deren Umgang mit Exklusivität, Luxus und Individualität: Der Hauptteil analysiert die drei Hersteller Roding, Lotus und Ferrari hinsichtlich ihrer Positionierung und Markenstrategie.
6 Schlussfolgerung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick in die Zukunft der Kleinserienherstellung.
Exklusivität, Luxus, Individualität, Kleinserienhersteller, Automobilbranche, Sportwagen, Marktanalyse, Roding Automobile, Lotus, Ferrari, Positionierung, Wettbewerbsstrategie, Kundenbindung, Innovation, Elektromobilität
Die Arbeit analysiert die Rolle von Exklusivität, Luxus und Individualität im Automobilsektor, mit einem besonderen Fokus auf Kleinserienhersteller im Sportwagensegment.
Neben der theoretischen Definition der Markenwerte umfasst die Arbeit eine detaillierte Wettbewerbsanalyse und die Untersuchung des strategischen Umgangs ausgewählter Hersteller mit den genannten Werten.
Das Ziel ist es, nachvollziehbar zu machen, welche Bedeutung Exklusivität heute für die Branche hat und welche Handlungsoptionen sich für Kleinserienhersteller ergeben, um langfristig erfolgreich zu bleiben.
Es kommen das Fünf-Kräfte-Modell nach Porter sowie die PESTEL-Analyse zum Einsatz, ergänzt durch Fallstudien und Expertenmeinungen.
Der Hauptteil widmet sich der Analyse des Marktumfelds und der detaillierten Betrachtung der Hersteller Roding, Lotus und Ferrari inklusive Experteninterviews zur Markenpositionierung.
Wichtige Schlagworte sind Exklusivität, Kleinserienhersteller, Markenstrategie, Wettbewerbsvorteil und technologische Innovation.
BMW dient als Referenz für einen renommierten Großserienhersteller, um aufzuzeigen, wie auch Volumenmarken versuchen, durch Individualisierungsprogramme und Premium-Positionierung exklusiv zu wirken.
Roding agiert in einem extremen Nischenmarkt als Technologie-Dienstleister für Leichtbaustrukturen, wobei der Sportwagenbau primär der Technologiedemonstration dient.
Lotus wird primär über sein puristisches „Featherweight“-Prinzip definiert, bei dem das Fahrerlebnis und die Fahrdynamik ohne unnötigen Komfort im Vordergrund stehen.
Es dient der langfristigen Kundenbindung von VIP-Kunden und festigt den Exklusivitätsanspruch der Marke, indem es die Herstellung absoluter Unikate ermöglicht.
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