Bachelorarbeit, 2014
96 Seiten, Note: 1,7
A. Die CDU Westend im Europawahlkampf 2014
B. Der Einfluss soziodemographischer Merkmale und der Einfluss des Vertrauens in regulative und in parteienstaatliche Institutionen sowie in Mitmenschen auf den Grad der politischen Aktivität
I. Fragestellung und theoretischer Hintergrund
1. Politische Partizipation
2. Soziales Vertrauen und Vertrauen in parteienstaatliche und regulative Institutionen
3. Das Civic Voluntarism Model (CVM) aus „Voice and Equality“
4. Inhaltliche Grenzen dieser Arbeit
5. Hypothesen
II. Statistische Datenanalyse zum Einfluss individueller Merkmale und Ressourcen sowie des Vertrauens in Institutionen und Mitmenschen auf den Grad der politischen Aktivität
1. Verwendeter Datensatz
2. Operationalisierung und Auswahl der Untersuchungseinheiten
3. Statistische Grenzen
4. Deskriptive Ergebnisse
5. Ergebnisse der Regressionsanalysen
III. Schlussbetrachtung
1. Zusammenfassung und Fazit
2. Ausblick und weitere Forschungsmöglichkeiten
C. Die CDU Westend als Regressionsmodell 5
Diese Bachelorarbeit untersucht mittels einer statistischen Datenanalyse des ALLBUS-Datensatzes von 2008, welche soziodemographischen Merkmale und Vertrauensverhältnisse das Ausmaß individueller politischer Aktivität in Deutschland beeinflussen.
Politische Partizipation
Politische Partizipation meint „alle Tätigkeiten […], die Bürger freiwillig mit dem Ziel unternehmen, Entscheidungen auf den verschiedenen Ebenen des politischen Systems zu beeinflussen“ (van Deth 2009: 143). Die Rolle des aktiven Bürgers und seines Einflusses – nicht die des Politikers – auf das politische System in seiner Gesamtheit steht im Vordergrund sowie die dem Bürger gegebenen Entwicklungs- und Selbstverwirklichungsmöglichkeiten (vgl. ebd.: 141). Politische Partizipation schließt aus diesem Grunde nicht ein, sich lediglich zu interessieren oder politische Fernsehsendungen zu sehen (vgl. ebd.: 141). Demokratie kann ohne die sich durch konkrete Handlungen hervortretende politische Partizipation der Bürger nicht stattfinden (vgl. ebd.: 141), denn „demokratische […] Systeme […] sind […] in besonderer Weise auf das Legitimitätsverständnis ihrer Bürger angewiesen. Fehlt es daran, gerät das demokratische Regime in Gefahr“ (Braun und Schmitt 2009: 54).
Fragestellung und theoretischer Hintergrund: Einführung in die Definition politischer Partizipation und Darstellung der theoretischen Modelle (Civic Voluntarism Model, soziales Vertrauen).
Statistische Datenanalyse zum Einfluss individueller Merkmale und Ressourcen sowie des Vertrauens in Institutionen und Mitmenschen auf den Grad der politischen Aktivität: Beschreibung des ALLBUS-Datensatzes, der Operationalisierung und der statistischen Regressionsverfahren zur Messung politischer Aktivität.
Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse, Überprüfung der Hypothesen sowie ein Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Politische Partizipation, ALLBUS 2008, Civic Voluntarism Model, Soziodemographie, Soziales Vertrauen, Regulative Institutionen, Parteienstaatliche Institutionen, Politische Aktivität, Regressionsanalyse, Bildungsjahre, Einkommen, Politische Grundausrichtung, Demokratie, Partizipationsrepertoire, Politische Legitimität.
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren das politische Engagement und die Partizipationsbereitschaft von Bürgern in Deutschland maßgeblich bestimmen.
Die Arbeit deckt die Bereiche politische Partizipation, verschiedene Formen sozialen Vertrauens (zu Mitmenschen und Institutionen) sowie den Einfluss sozioökonomischer Ressourcen ab.
Das Ziel ist es, durch eine statistische Analyse herauszufinden, welche individuellen Eigenschaften und Vertrauenseinstellungen den Grad der persönlichen politischen Aktivität signifikant beeinflussen.
Es wird eine quantitative Datenanalyse auf Basis des ALLBUS-Datensatzes 2008 durchgeführt, wobei primär multiple lineare Regressionsmodelle zur Anwendung kommen.
Der Hauptteil widmet sich der Operationalisierung der Variablen, der methodischen Abgrenzung (unter anderem durch Guttman-Skalen) sowie der Durchführung und Diskussion der verschiedenen Regressionsmodelle.
Wesentliche Begriffe sind Politische Partizipation, Civic Voluntarism Model, Vertrauen in staatliche Institutionen, soziodemographische Variablen und der Grad der politischen Aktivität.
Die Analyse zeigt einen nichtlinearen Zusammenhang auf; mit zunehmendem Alter steigt der Einfluss auf die Aktivität bis zu einem Wendepunkt von ca. 50 Jahren, ab dem der positive Effekt wieder abnimmt.
Diese Form wurde ausgeschlossen, da sie den geringsten Aufwand darstellt und primär von jüngeren Bevölkerungsgruppen genutzt wird, was zu einer Verzerrung der Gesamtdaten führen würde.
Es konnte gezeigt werden, dass das Vertrauen in regulative Institutionen (wie Polizei oder Justiz) deutlich höher ist als das Vertrauen in parteienstaatliche Institutionen (wie Parteien oder Parlamente), deren Ansehen insgesamt als kritisch eingestuft wird.
Es zeigt sich, dass das Leben in der Stadt die politische Aktivität verringern kann, wobei Interaktionseffekte zwischen politischer Einstellung und Wohnort eine bedeutende Rolle spielen.
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