Examensarbeit, 2016
31 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen zur Lesemotivation und Lesekompetenz
2.1 Zu den Begrifflichkeiten Lesemotivation und Lesekompetenz
2.2 Wechselseitige Wirkungen von Lesemotivation und Lesekompetenz
2.3 Geschlechter-Differenzen bei der Lesemotivation
3 Lesemotivation im Bezug auf Schule und Unterricht
3.1 Die Bedeutung des Deutschunterrichtes hinsichtlich der Lesemotivation
3.2 Möglichkeiten zur Förderung der Lesemotivation
4 Die Prozessgestaltung des Lesetheaters in einer dritten Klasse
4.1 Allgemeine Klassensituation und Lernvoraussetzungen der SuS
4.2 Darstellung und Begründung didaktisch-methodischer Entscheidungen
4.2.1 Tabellarische Planung der Unterrichtssequenz
4.2.3 Didaktisch-methodisches Konzept der Unterrichtsstunden
4.2.3.1 Didaktische Schwerpunktsetzung
4.2.3.2 Geplanter Lehr- und Lernprozess
4.2.3.3 Ziele der Unterrichtsstunden
5 Reflexion zur Durchführung des Lesetheaters bezüglich der Lesemotivation
5.1 Vergleichende Auswertung der Fragebogenerhebung
5.2 Persönliche Reflektion
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit eines Lesetheaters als handlungsorientierte Methode zur Steigerung der Lesemotivation in einer dritten Grundschulklasse, um einer abnehmenden Lesebegeisterung präventiv entgegenzuwirken.
Die Prozessgestaltung des Lesetheaters in einer dritten Klasse
Die Klasse 3b besteht aus 23 SuS, davon sind 12 Mädchen und 11 Jungen. Seit Beginn des Schuljahres hat die Lerngruppe eine neue Klassenlehrerin. Die SuS und die Lehrkraft haben sich schnell aneinander gewöhnt und kommen bislang sehr gut zurecht.
Auch das Verhältnis der Schüler gegenüber meiner Persönlichkeit gestaltet sich sehr positiv, da sie mich in den Pausen von sich aus als Kontaktperson und Ansprechpartnerin aufsuchen, mir ihre aktuellen Erlebnisse, Bedürfnisse und Interessen mitteilen und sich auch gern mal bei mir ankuscheln. Im Unterricht folgen sie außerdem im Rahmen ihrer situationsspezifischen Möglichkeiten meinen Arbeitsaufträgen und sonstigen Anliegen bezüglich des Unterrichtsgeschehens.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Lesens als Basisqualifikation und betont die Notwendigkeit, Lesefreude bereits in der Grundschule als zentrale Aufgabe des Deutschunterrichts zu fördern.
2 Theoretische Grundlagen zur Lesemotivation und Lesekompetenz: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe und erläutert deren Wechselwirkung sowie die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Motivation.
3 Lesemotivation im Bezug auf Schule und Unterricht: Hier wird der entscheidende Einfluss des Deutschunterrichts und möglicher Fördermaßnahmen auf die Entwicklung einer stabilen Lesemotivation im Grundschulalter dargelegt.
4 Die Prozessgestaltung des Lesetheaters in einer dritten Klasse: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die Lernvoraussetzungen der Klasse sowie das didaktische Konzept und die Planung der Unterrichtssequenz zum Lesetheater.
5 Reflexion zur Durchführung des Lesetheaters bezüglich der Lesemotivation: Hier werden die Ergebnisse der Fragebogenerhebung ausgewertet und die Durchführung des Projekts aus Sicht der Lehrkraft reflektiert.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erfolge des Lesetheaters zusammen und diskutiert die Herausforderung, eine lebenslange Lesemotivation angesichts schulischer Bewertungskulturen nachhaltig zu festigen.
Lesemotivation, Lesekompetenz, Lesetheater, Grundschule, Deutschunterricht, Handlungsorientierter Unterricht, Lesesozialisation, Leseflüssigkeit, Leseselbstkonzept, Sprachförderung, Leseförderung, Märchen, Lesereisepass, Motivationale Entwicklung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Durchführung und Evaluation eines Lesetheater-Projekts zur Förderung der Lesemotivation in einer dritten Klasse der Grundschule.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Lesemotivation, der handlungsorientierte Umgang mit Texten, die gezielte Förderung der Leseflüssigkeit sowie die Analyse von Schülerinteressen.
Das primäre Ziel ist es, das Interesse der Schüler am Lesen zu wecken und ihre Lesemotivation durch szenisches Vorlesen und einen handlungsorientierten Zugang zu literarischen Texten nachhaltig zu steigern.
Zur Datenerhebung wurde eine quantitative Methode in Form eines Pre- und Post-Fragebogens gewählt, um das Leseverhalten und die Motivationslage der Schüler vor und nach der Durchführung des Projekts zu vergleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung der Klassensituation sowie die didaktisch-methodische Planung und Durchführung der Unterrichtssequenz "Theater mal anders".
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Lesemotivation, Lesetheater, Grundschule, Handlungsorientierung und Lesekompetenz definieren.
Das Lesetheater wurde gewählt, da es motivierende Lautlese-Verfahren mit kreativer Gestaltung verbindet, was insbesondere leseschwachen Kindern Erfolgserlebnisse ermöglicht und das Textverständnis fördert.
Die Ergebnisse zeigten, dass Jungen oft weniger lesemotiviert sind als Mädchen. Das Projekt zielte daher darauf ab, durch geschlechtersensible Textauswahl und Identifikationsangebote beide Gruppen gleichermaßen anzusprechen.
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