Diplomarbeit, 2011
131 Seiten, Note: 1,5
Diese Arbeit befasst sich mit dem Entstehen und dem Nutzen von kollektiven Emotionen im Kontext von Medienereignissen. Sie analysiert die kommunikationswissenschaftlichen Grundbegriffe, die mit diesem Phänomen zusammenhängen, und beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu den Themenbereichen kollektive Emotionen und Medienereignisse. Darüber hinaus werden drei Fallstudien zu den Medienereignissen Unfalltod von Diana Spencer, Attentat vom 11. September 2001 und Tsunami in Südostasien präsentiert.
Die Einleitung führt in das Thema der kollektiven Emotionen im Kontext von Medienereignissen ein und skizziert den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die kommunikationswissenschaftlichen Grundbegriffe, die mit dem Phänomen der kollektiven Emotionen im Zusammenhang stehen. Kapitel 3 präsentiert drei Fallstudien zu den Medienereignissen Unfalltod von Diana Spencer, Attentat vom 11. September 2001 und Tsunami in Südostasien. Es werden die Gemeinsamkeiten dieser Ereignisse analysiert und deren Relevanz für die Entstehung kollektiver Emotionen untersucht. Kapitel 4 befasst sich mit der theoretischen Betrachtung und Übertragung von kollektiven Emotionen. Es werden die Konzepte der kollektiven Identität, Empathie, Mimesis und kollektiven Bedeutungszuschreibung sowie die Rolle von Bildern in diesem Zusammenhang beleuchtet.
Kollektive Emotionen, Medienereignisse, Kommunikation, Individuum, Kollektiv, Masse, Empathie, Mimesis, kollektive Identität, Bedeutungszuschreibung, Bilder, Diana Spencer, 9/11, Tsunami, Fallstudien.
Kollektive Emotionen sind Gefühle, die durch das gemeinsame Erleben und Teilen bedeutender Ereignisse entstehen. Medien potenzieren diese Gefühle oft und bieten Menschen die Möglichkeit, sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen.
Die Arbeit untersucht drei spezifische Medienereignisse: den Unfalltod von Prinzessin Diana Spencer, die Terroranschläge vom 11. September 2001 und das schwere Tsunami-Unglück in Südostasien.
Wichtige Ursachen sind die Beteiligung prominenter Personen oder Nationen, die Darstellung von Konflikten (Gut gegen Böse), die Unerwartetheit des Ereignisses und eine starke visuelle Verdichtung in Bildern.
Bilder fungieren als "Boten", die Ereignisse verdichten und Emotionen verstärken. Sie helfen dabei, komplexe Geschehnisse instinktiv einzuordnen und ihnen eine gemeinschaftliche Bedeutung zuzuschreiben.
Menschen greifen oft instinktiv auf archaische Muster zurück, um Erschütterungen zu verarbeiten. Das Teilen von Gefühlen dient dabei als Entladung und stärkt die kollektive Identität.
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