Diplomarbeit, 2001
79 Seiten, Note: 1,8
1. Jung und Reich – Die Erbengeneration sucht Anlagen
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau und Ziel der Arbeit
2. Das Produkt Vermögensverwaltung
2.1 Begriffsabgrenzung
2.2 Abgrenzung der Vermögensverwaltung in der Praxis
2.3 Rechtliche Grundlagen und Vertragsformen in der Vermögensverwaltung
2.4 Ablauf der Vermögensverwaltung
2.4.1 Vorbereitung
2.4.2 Durchführungsphase
2.4.3 Kontrollphase
2.5 Marktsituation im Vermögensverwaltungsgeschäft
2.5.1 Anbieter auf dem Vermögensverwaltungsmarkt
2.5.1.1 Vermögensverwaltung durch Banken
2.5.1.2 Freie Vermögensverwalter
2.5.2 Nachfrager
2.6 Preis- und Konditionenpolitik in der Vermögensverwaltung
3. Portfoliotheorie
3.1 Portfolio-Selection-Modell
3.2 Das Portfolio-Management
3.3 C A P M - Das Capital Asset Pricing Modell
4. Asset Allocation
4.1 Dreigliedrige Form der Asset Allocation
4.2 Aktives und passives Portfolio-Management
4.3 Diversifizierung
4.4 Auswahl des Management-Stils
4.5 Performancemessung
5. Formen der Vermögensverwaltung
5.1 Individuelle Vermögensverwaltung
5.2 Ansätze zur standardisierten Vermögensverwaltung
5.2.1 Musterportfolios
5.2.2 Die fondsgebundene Vermögensverwaltung
6. Standardisierte Vermögensverwaltung in der Praxis
6.1 Deutsche Bank
6.2 ABN AMRO Bank
6.3 Bankhaus Lampe
6.4 Kreissparkasse Ravensburg
6,5 DekaBank
7. Vergleich individuelle vs. standardisierte Vermögensverwaltung
8. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile zwischen der individuellen und der standardisierten Vermögensverwaltung im Bankensektor gegenüberzustellen. Dabei wird analysiert, wie Kreditinstitute diese Dienstleistungen in der Praxis umsetzen und welche theoretischen sowie regulatorischen Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen.
2.4.3 Kontrollphase
Da es sich bei der Vermögensverwaltung um einen dynamischen Betreuungsprozess handelt, bei dem sowohl die Anlagerichtlinien als auch die persönlichen Verhältnisse einem ständigen Wandel unterliegen (wenn auch nicht im gleichen Umfang), müssen die in der Vergangenheit getroffenen Entscheidungen immer wieder kontrolliert und überprüft werden. Eine solche Überprüfung erfolgt regelmäßig im Rahmen der meist zwei- bis dreimal jährlich stattfindenden Kundengespräche mit dem Verwalter, in denen der Kunde auch über die Vermögensentwicklung ausführlich informiert wird.
Abgesehen von den Kenntnissen über die persönlichen und finanziellen Verhältnisse, ist im Bereich der Vermögensverwaltung eine intensive Beziehung des Vermögensverwalters zum Kunden notwendig.
1. Jung und Reich – Die Erbengeneration sucht Anlagen: Das Kapitel führt in die steigende Bedeutung der Vermögensverwaltung aufgrund der wachsenden Erbengeneration und des veränderten Kundenverhaltens ein.
2. Das Produkt Vermögensverwaltung: Hier werden Definitionen der Vermögensverwaltung, der rechtliche Rahmen sowie die Marktsituation und die Akteure des Vermögensverwaltungsgeschäfts dargestellt.
3. Portfoliotheorie: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Vermögensmanagements, insbesondere das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz und das CAPM.
4. Asset Allocation: Es wird die praktische Umsetzung der Portfoliotheorie durch strategische und taktische Asset Allocation sowie Ansätze zur Performancemessung behandelt.
5. Formen der Vermögensverwaltung: Das Kapitel unterscheidet zwischen der individuellen und der standardisierten Vermögensverwaltung, einschließlich spezieller Modelle wie Musterportfolios und fondsgebundener Ansätze.
6. Standardisierte Vermögensverwaltung in der Praxis: Anhand konkreter Banken (Deutsche Bank, ABN AMRO Bank, Bankhaus Lampe, Kreissparkasse Ravensburg, DekaBank) wird die praktische Handhabung untersucht.
7. Vergleich individuelle vs. standardisierte Vermögensverwaltung: Es findet eine Gegenüberstellung beider Ansätze hinsichtlich Anlagevolumen, Kostenstruktur und Beratungsintensität statt.
8. Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Entwicklung des Marktes und zieht ein Fazit über die Zukunft der Vermögensverwaltung als Vertrauensdienstleistung.
Vermögensverwaltung, Kapitalanlage, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Markowitz, CAPM, Benchmark, Investmentfonds, Standardisierung, individuelle Betreuung, Kundenorientierung, Performance, Risikomanagement, Depotmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der Dienstleistung der Vermögensverwaltung und untersucht insbesondere die Unterschiede zwischen individualisierten und standardisierten Angeboten der Banken.
Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung von Dienstleistungen, der theoretischen Untermauerung durch die Portfoliotheorie, der Umsetzung von Asset-Allocation-Strategien sowie der praktischen Ausgestaltung durch verschiedene Banken.
Ziel ist es, den Vor- und Nachteil-Vergleich beider Vermögensverwaltungsarten herauszuarbeiten und aufzuzeigen, wie verschiedene Finanzinstitute diese Modelle in der Praxis anwenden.
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse zur theoretischen Basis, ergänzt durch eine deskriptive Untersuchung der praktischen Angebote ausgewählter Kreditinstitute.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Produkts, theoretische Fundamente (Portfoliotheorie), die methodische Asset Allocation sowie detaillierte Praxisbeispiele.
Zentrale Begriffe sind Vermögensverwaltung, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Performance, Standardisierung und Depotmanagement.
Musterportfolios dienen als heuristisches Hilfsmittel, um Anleger anhand ihrer Risikoeinstellung in standardisierte Risikoklassen einzuordnen und somit die Verwaltung effizienter zu gestalten.
Die Standardisierung ermöglicht eine effizientere Abwicklung (Rationalisierung) und Kostenreduktion, was insbesondere bei kleineren Depotvolumina sinnvoll ist, während die individuelle Verwaltung sehr arbeits- und zeitintensiv bleibt.
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