Diplomarbeit, 2001
79 Seiten, Note: 1,8
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Standardisierung in der Vermögensverwaltung. Ziel ist es, die verschiedenen Ansätze und Formen der Standardisierung in diesem Bereich zu analysieren und deren Vor- und Nachteile aufzuzeigen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Betrachtung von Musterportfolios und fondsgebundenen Vermögensverwaltungsstrategien.
Kapitel 1 führt in die Problemstellung ein und skizziert den Aufbau und die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 befasst sich mit dem Produkt "Vermögensverwaltung", definiert den Begriff und grenzt ihn von anderen Finanzdienstleistungen ab. Es werden die rechtlichen Grundlagen und Vertragsformen der Vermögensverwaltung beleuchtet, sowie der Ablauf des Vermögensverwaltungsprozesses in seinen Phasen der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle beschrieben. Des Weiteren werden die Anbieter und Nachfrager auf dem Vermögensverwaltungsmarkt analysiert und die Preis- und Konditionenpolitik in diesem Bereich beleuchtet. Kapitel 3 befasst sich mit der Portfoliotheorie und ihren zentralen Modellen wie dem Portfolio-Selection-Modell und dem Capital Asset Pricing Model (CAPM). In Kapitel 4 wird das Konzept der Asset Allocation erläutert, sowie die verschiedenen Ansätze des aktiven und passiven Portfolio-Managements. Kapitel 5 untersucht die verschiedenen Formen der Vermögensverwaltung, wobei der Fokus auf der individuellen Vermögensverwaltung und den Ansätzen zur standardisierten Vermögensverwaltung, wie Musterportfolios und fondsgebundenen Strategien, liegt. Kapitel 6 stellt verschiedene Praxisbeispiele für die standardisierte Vermögensverwaltung vor, z.B. bei der Deutschen Bank, ABN AMRO Bank und der DekaBank. Kapitel 7 vergleicht die Vor- und Nachteile der individuellen und standardisierten Vermögensverwaltung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Themen der Vermögensverwaltung, Standardisierung, Musterportfolios, fondsgebundene Vermögensverwaltung, Portfoliotheorie, Asset Allocation, individuelles und standardisiertes Portfolio-Management sowie den jeweiligen Vor- und Nachteilen.
Hierbei handelt es sich um Anlagekonzepte wie Musterportfolios oder fondsgebundene Strategien, die im Gegensatz zur individuellen Verwaltung auf festgelegten Modellen basieren, um Effizienz und Vergleichbarkeit zu erhöhen.
Ein Hauptgrund ist der massive Vermögenszuwachs durch die sogenannte „Erbengeneration“ sowie die Komplexität moderner Wirtschafts- und Steuerpolitik, die professionelle Beratung notwendig macht.
Neben großen Kreditinstituten (wie der Deutschen Bank oder DekaBank) spielen auch unabhängige, freie Vermögensverwalter und ausländische Brokerhäuser eine immer wichtigere Rolle.
Modelle wie das Portfolio-Selection-Modell und das Capital Asset Pricing Model (CAPM) bilden die wissenschaftliche Grundlage für die Asset Allocation und das Risikomanagement in der Verwaltung.
Die Standardisierung ermöglicht oft geringere Kosten, eine schnellere Umsetzung und eine einfachere Erfolgskontrolle, während die individuelle Verwaltung spezifischer auf komplexe Kundenbedürfnisse eingehen kann.
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