Masterarbeit, 2016
128 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Ziel der Ausarbeitung
1.3 Aufbau der Ausarbeitung
1.4 Abgrenzung
2. Theoretischer Hintergrund und Grundlagen
2.1 Diskussion und Einordnung themenrelevanter Begriffe
2.1.1 Content Marketing
2.1.2 Advertorial
2.1.3 Native Advertising
2.1.4 Deutsches Presserecht und -kodex in Bezug auf Native Advertising
2.1.5 Online-Nachrichtenportale
2.1.5.1 The Huffington Post
2.1.5.2 Spiegel Online
2.2 Diskussion und Einordnung themenrelevanter Theorien
2.2.1 Persuasionswissen
2.2.2 Werbeskepsis
2.2.3 Glaubwürdigkeit
2.3 Ableitung von Forschungsfrage und Hypothesen
3. Methode
3.1 Methodenauswahl
3.2 Experimentaldesign
3.3 Aufbau des Erhebungsinstruments
3.3.1 Erläuterung des Native Advertising-Artikels
3.3.2 Erläuterung der erhobenen Skalen und weiterer Abfragen
3.3.3 Demografische Angaben
3.4 Pretest des Erhebungsinstruments
3.5 Verteilung des Online-Fragebogens
4. Ergebnisse
4.1 Beschreibung der Stichprobenzusammensetzung
4.2 Konsistenzanalysen
4.3 Überprüfung der Hypothesen
4.3.1 Überprüfung der Hypothese 1
4.3.2 Überprüfung der Hypothese 2
4.3.3 Überprüfung der Hypothese 3
4.3.4 Überprüfung der Hypothese 4
4.3.5 Überprüfung der Hypothese 5
5. Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Implikationen für weitere Forschung
5.3 Implikationen für die Praxis
5.4 Stärken und Limitationen der Untersuchung
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Umgebung eines Nachrichtenportals und der Stärke der Werbekennzeichnung auf die Wahrnehmung eines Native-Advertising-Artikels durch den Konsumenten.
1.1 Hinführung zum Thema
Die Art des Kulturgüterkonsums hat sich in den letzten Jahren radikal verändert. Historisch gesehen waren Masseninformation und -unterhaltung immer an Medien gebunden und wurden von diesen beispielsweise über das Fernsehen oder das Radio anhand eines vorgegebenen Sendeplans ausgestrahlt, während schriftliche Nachrichten den Konsumenten über Druckerzeugnisse erreichten. Heutzutage kann der Konsument, im Gegensatz dazu, ungestört auf Inhalte zugreifen, das ehemals zusammengefasste Paket eines Medienprodukts umgehen und nunmehr nur das konsumieren, was für ihn von Interesse ist.
So können mittlerweile in Sekundenschnelle einzelne Songs heruntergeladen oder gestreamt werden ohne dafür das ganze Album eines Künstlers kaufen zu müssen und Serien oder Filme können über entsprechende Portale wie Netflix oder YouTube unabhängig von vorgegebenen Sendezeiträumen konsumiert werden. Einzelne Zeitungsartikel können online auf verschiedensten Endgeräten gelesen werden, ohne dafür ein komplettes Printerzeugnis erwerben zu müssen.
Zusammengefasst sind Inhalte nicht mehr an physikalische oder zeitliche Grenzen gebunden, die von Medienunternehmen vorgegeben werden, sondern der Kunde kann direkt abrufen, was für ihn von Interesse ist (vgl. Matteo & Zotto, 2015: 172). Die traditionelle Medienlandschaft befindet sich aufgrund dieser Entwicklung seit einigen Jahren in einer Umgebung aus sinkenden Auflagenzahlen, zurückgehenden Einnahmen durch Werbung und einem schwierigen ökonomischen Umfeld. Die sinkenden Werbeeinnahmen zwingen Medienunternehmen dazu, neue Geldströme zu generieren und auf der anderen Seite sehen sich werbetreibende Unternehmen dazu gezwungen, eigenen Content zu generieren, da klassische Werbeformen den Kunden kaum noch beeinflussen, geschweige denn überhaupt erreichen (vgl. Matteo & Zotto, 2015: 170).
1. Einleitung: Vorstellung des Themas, Definition des Ziels und Aufbau der Ausarbeitung.
2. Theoretischer Hintergrund und Grundlagen: Erläuterung relevanter Begriffe wie Content Marketing und Native Advertising sowie theoretischer Modelle.
3. Methode: Beschreibung der Methodenauswahl, des Experimentaldesigns und des Aufbaus der Onlinebefragung.
4. Ergebnisse: Darstellung der Stichprobe, der Konsistenzanalysen und der Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
5. Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse sowie Ableitung von Implikationen für Forschung und Praxis.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Arbeit und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Werbemarkt.
Native Advertising, Advertorial, Content Marketing, Werbeskepsis, Persuasionswissen, Glaubwürdigkeit, Nachrichtenportal, Online-Befragung, Online-Werbung, Medienkonsum, Werbekennzeichnung
Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Faktoren, insbesondere die Werbekennzeichnung und das Nachrichtenportal-Umfeld, die Wahrnehmung von Native-Advertising-Artikeln bei den Rezipienten beeinflussen.
Zentrale Themen sind Native Advertising, Advertorials, das Konzept des Persuasionswissens, Werbeskepsis, Medien-Glaubwürdigkeit sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Werbekennzeichnung.
Das Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob die Umgebung eines Nachrichtenportals und die Art der Kennzeichnung einen signifikanten Einfluss auf die Wahrnehmung von als Werbung getarnten Inhalten haben.
Es wurde eine quantitative Onlinebefragung (ein randomisiertes Between-Subject-Design) mit insgesamt 300 Teilnehmern durchgeführt, um theoretische Hypothesen zu testen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe und Modelle, die methodische Vorgehensweise und die empirische Ergebnisauswertung der Online-Studie.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Native Advertising, Werbekennzeichnung, Glaubwürdigkeit, Persuasionswissen und Nachrichtenportale charakterisiert.
Im Gegensatz zu einem Banner, das den Nutzer aktiv unterbricht, versucht Native Advertising sich in das visuelle Design und den inhaltlichen Kontext des Portals einzufügen, um als informativer und weniger aufdringlich wahrgenommen zu werden.
Die Arbeit zeigt, dass eine höhere wahrgenommene Glaubwürdigkeit eines Portals mit einer geringeren Werbeskepsis gegenüber dem dort eingebetteten Native-Advertising-Inhalt korreliert.
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