Examensarbeit, 2016
136 Seiten, Note: 1,0
I THEORETISCHER TEIL
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Körperliche Aktivität – Inaktivität
2.1.1 Empfehlungen zur körperlichen Aktivität – Activity Guidelines
2.1.2 Erfassungsmethoden körperlicher Aktivität
2.1.3 Das Verfahren der Akzelerometrie
2.2 Veränderte Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen
2.2.1 Zum Stellenwert der Bewegung für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
2.2.2 Zum Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
2.2.3 Wie aktiv sind Kinder und Jugendliche in Deutschland wirklich?
2.3 Bewegte Schule
2.3.1 Bausteine einer bewegten Schule
2.3.2 Das Schulprofil der [Name der Schule] in [Ort]
2.3.3 Zusammenfassung und Hinführung zur Fragestellung
3 Fragestellung und Hypothesen
II EMPIRISCHER TEIL
4 Methode
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Untersuchungsdurchführung
4.3 Stichprobe
4.4 Erhebungsinstrumente
4.5 Analyseverfahren
5 Ergebnisse
5.1 Betrachtung der Gesamtaktivität innerhalb des Schulvormittags
5.2 Betrachtung der Gesamtaktivität innerhalb der Bewegungspausen
5.3 Differenzierte Betrachtung der Gesamtaktivität innerhalb der Bewegungspausen
5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Diskussion
6.1 Betrachtung der Gesamtaktivität innerhalb des Schulvormittags
6.2 Betrachtung der Gesamtaktivität innerhalb der Bewegungspausen
6.3 Differenzierte Betrachtung der Gesamtaktivität innerhalb der Bewegungspausen
6.4 Einschränkungen der Studienergebnisse
7 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Aktivitätsverhalten von Schülern einer Grund- und Werkrealschule während des Schulvormittags. Ziel ist es, durch die Implementierung des Bausteins "Bewegte Pause" die körperliche Aktivität und die Schrittzahl der Schüler zu steigern und somit präventiv gegen Bewegungsmangel und dessen gesundheitliche Folgen vorzugehen.
2.1.1 Empfehlungen zur körperlichen Aktivität – Activity Guidelines
In zahlreichen Untersuchungen konnte ein Rückgang der körperlichen Aktivität und der motorischen bzw. körperlichen Leistungsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen belegt werden (vgl. z.B. Bös et al., 2001; Graf et al., 2007; Graf, Müller & Reinehr, 2009) – und das, obwohl der gesundheitliche Nutzen körperlicher Aktivität in unterschiedlichen Studien bestätigt wurde (vgl. u.a. Bös & Brehm, 2006; IOM, 2007).
Die verschiedenen Auswirkungen körperlicher Aktivität werden in Kapitel 2.2.1 aufgezeigt, um den Stellenwert der Bewegung zu verdeutlichen. Ferner wird in Kapitel 2.2.3 auf das aktuelle Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen eingegangen. Um die Forschungsergebnisse im zweiten Teil einordnen zu können, stellt sich jedoch zunächst die Frage, wie aktiv Kinder und Jugendliche heutzutage sein sollen.
Über die genauen Ausmaße körperlicher Aktivität kann – trotz aktueller Datenlage – keine endgültige Aussage getroffen werden (vgl. Ekelund, Tomkinson & Armstrong, 2011). Nach Graf et al. (2013, S. 439) wird jedoch in der Regel auf die international verfügbaren Angaben der WHO (2010) verwiesen, die nach Bös, Worth, Opper, Oberberger und Woll (2009, S. 41) Bezugspunkte zur individuellen Gestaltung des Aktivitätsverhaltens darstellen. Diese Richtlinien für körperliche Aktivität basieren vor allem auf Expertenempfehlungen, die für Kinder und Jugendliche eine tägliche Bewegungszeit von mindestens 60 Minuten moderater intensiver körperlicher Aktivität und eine Einschränkung der sitzenden Tätigkeit, vor allem in Form von Medienzeit (z.B. Computer, Smartphone, Fernseher), auf maximal 2 Stunden pro Tag vorschlagen (vgl. u.a. Lampert, Sygusch & Schlack, 2007; WHO, 2010; Colley, Janssen & Tremblay, 2012; Graf et al., 2013). Die von der WHO formulierten Empfehlungen finden sich auch in weiteren internationalen Bewegungsempfehlungen wieder (vgl. Anhang 2, S. 91).
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung ein und formuliert das Ziel der Arbeit, das Aktivitätsverhalten durch die Einführung einer "Bewegten Pause" zu untersuchen.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der körperlichen Aktivität, beleuchtet das veränderte Bewegungsverhalten von Kindern und stellt das Konzept der "Bewegten Schule" vor.
3 Fragestellung und Hypothesen: Hier werden aus dem theoretischen Kontext die Forschungsfragen und die daraus abgeleiteten statistischen Hypothesen zur Wirksamkeit der Intervention abgeleitet.
4 Methode: Das Kapitel beschreibt das Design der quasi-experimentellen Längsschnittstudie, die Stichprobe sowie die eingesetzten Erhebungsinstrumente (Akzelerometrie) und statistischen Verfahren.
5 Ergebnisse: Die statistischen Auswertungen zur Gesamtaktivität und zur Aktivität während der Bewegungspausen über den Erhebungszeitraum werden hier deskriptiv und grafisch dargestellt.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch interpretiert, in Bezug auf die Hypothesen bewertet und unter Berücksichtigung der Einschränkungen der Studie diskutiert.
7 Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung der Bewegungsförderung im schulischen Setting zusammen und gibt Anregungen für zukünftige Studien.
Bewegte Schule, körperliche Aktivität, Kindesalter, Jugendalter, Bewegungspausen, Intervention, Akzelerometrie, Activity Guidelines, Gesundheitsförderung, Schulentwicklung, Sportpädagogik, Bewegungsverhalten, Inaktivität, Gesamtaktivität, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Interventionsmaßnahmen zur Steigerung der körperlichen Aktivität von Schülern während des Schulvormittags, insbesondere durch die Implementierung von "Bewegten Pausen".
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen körperlicher Aktivität, das aktuelle Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen, das Konzept der "Bewegten Schule" sowie die empirische Erfassung von Aktivitätsdaten.
Das primäre Ziel ist es, das Aktivitätsverhalten und die Schrittzahlen von Schülern während des Schulvormittags und spezifisch während der Pausen zu erfassen, um den Effekt einer strukturierten Bewegungsförderung auf dem Schulhof zu bewerten.
Es handelt sich um eine quasi-experimentelle Längsschnittstudie mit Panellayout. Die Erfassung der körperlichen Aktivität erfolgte objektiv durch den Einsatz von Akzelerometern.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der den aktuellen Forschungsstand und Konzepte erläutert, und einen empirischen Teil, der das methodische Vorgehen, die Ergebnisse der Datenerhebung und deren Diskussion umfasst.
Bewegte Schule, körperliche Aktivität, Kindesalter, Jugendalter, Bewegungspausen, Intervention, Akzelerometrie und Gesundheitsförderung sind zentrale Begriffe dieser Studie.
Die Akzelerometrie dient als objektives Messverfahren, um die tägliche Aktivitätsmenge (Activity Counts) und die Schrittzahlen der Schüler präzise zu erfassen und Veränderungen durch die Intervention messbar zu machen.
Die Untersuchung zeigt, dass die Bereitstellung von Spielgeräten und eine strukturierte Pausengestaltung auf dem Schulhof zu einer statistisch signifikanten Steigerung der Gesamtaktivität und der Schrittzahlen bei den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen führt.
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