Bachelorarbeit, 2013
35 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht, inwiefern die Entwürfe einer spätkapitalistischen Gesellschaft, die von Herbert Marcuse und Jürgen Habermas im Kontext der Kritischen Theorie formuliert wurden, emanzipatorisches Potential beinhalten. Sie beleuchtet die Rolle von Wissenschaft und Technik in diesen Entwürfen und analysiert, wie diese die Verdinglichung der Welt, die instrumentelle Vernunft und die Frage nach dem herrschaftsfreien Diskurs beeinflussen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse der Kritischen Theorie von Wissenschaft und Technik im Spätkapitalismus, insbesondere auf die Beiträge von Herbert Marcuse und Jürgen Habermas. Zentrale Themen sind die Verdinglichung der Welt, die instrumentelle Vernunft, die Kritik an der spätkapitalistischen Gesellschaft, die Rolle von Technologie, der herrschaftsfreie Diskurs und die Frage nach Emanzipation und Befreiungspotential.
Sie bezeichnet eine Vernunft, die sich rein auf die effiziente Beherrschung von Natur und Mensch konzentriert (Mittel-Zweck-Denken), anstatt nach dem Sinn oder der Gerechtigkeit der Ziele zu fragen.
Marcuse argumentiert, dass die technische Rationalität im Spätkapitalismus jede Opposition einbindet und das Individuum so sehr mit den bestehenden Normen identifiziert, dass Herrschaft nicht mehr als solche erfahren wird.
Habermas unterscheidet strikt zwischen "Arbeit" (zweckrationales Handeln) und "Interaktion" (kommunikatives Handeln) und sucht Emanzipation eher in einem herrschaftsfreien Diskurs als in einer neuen Technik.
Es beschreibt den Prozess, in dem soziale Beziehungen zwischen Menschen wie Beziehungen zwischen Dingen (Waren) erscheinen, was zu einer Entfremdung und einem Verlust an Subjektivität führt.
Während Marcuse hoffte, dass eine radikale Änderung der Wissenschaftsstruktur zur Befreiung führen könnte, sieht Habermas das Potential eher in der Rückeroberung des gesellschaftlichen Rahmens durch freie Kommunikation.
Ein von Habermas geprägtes Ideal einer Kommunikation, in der nur der "eigentümlich zwanglose Zwang des besseren Arguments" zählt und keine äußeren Machtfaktoren das Ergebnis beeinflussen.
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