Bachelorarbeit, 2015
70 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 SPORTLICHE AKTIVITÄT ALS BEWEGUNGSVERHALTEN
2.1 BEGRIFFSDEFINITION SPORTLICHE AKTIVITÄT
2.2 BEGRIFFSDEFINITION BEWEGUNGSVERHALTEN
2.3 BEGRIFFSBEZOGENE ENTWICKLUNGSDYNAMIK
3 MOTIVATION IM SPORT
3.1 BEDEUTUNG
3.2 KLASSIFIZIERUNG DER MOTIVE
3.3 INTRINSISCHE UND EXTRINSISCHE MOTIVATION
3.4 THEORETISCHE BEGRÜNDUNGEN
4 AKTIVITÄTSMESSUNG IM SPORT
4.1 MÖGLICHKEITEN DER AKZELEROMETRIE
4.1.1 SMARTPHONE APPS
4.1.1.1 Health App (Apple)
4.1.1.2 Google Fit (Google)
4.1.1.3 S-Health (Samsung)
4.1.1.4 Runtastic
4.1.1.5 Nike Apps
4.1.2 TRAGBARE GADGETS
4.1.2.1 Caltrac
4.1.2.2 ActiGraph
4.1.2.3 Step Watch
4.1.2.4 Sense Wear
4.1.2.5 FitBit
4.2 BEWERTUNGEN DER AKTIVITÄTSMESSGERÄTE
5 FORSCHUNGSSTAND
6 EMPIRISCHE STUDIE
6.1 STUDIENDESIGN
6.2 UNTERSUCHUNGSGRUPPE
6.3 AUSWERTUNGSVERFAHREN
6.4 ERGEBNISSE
7 FAZIT
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwieweit moderne Aktivitätsmessgeräte (insbesondere Smartphone-Apps wie Runtastic) die Motivation zu sportlicher Aktivität fördern können. Hierzu wird eine empirische Studie durchgeführt, in der das Sportverhalten der Probanden vor und während der Nutzung der App analysiert und kritisch hinterfragt wird.
4.1.1.4 Runtastic
Die RUNTASTIC – App (siehe Abb. 8) ist als kostenlose Lite-Version (inklusive Grundanwendungen) oder für 4,99€ als Pro-Version (inklusive Zusatzoptionen) erhältlich. Für das Joggen, Radfahren oder Wandern ist die App benutzerfreundlich und effizient (vgl. Ranasinghe, P.M., 2014, S.220). Auch andere Sportarten wie Zumba, Pilates, Krafttraining usw. können ergänzt werden. Im Jahr 2013 gab es 25 Millionen Benutzer der App (Runtastic, 2013) und 2015 bereits 50 Millionen (Leitner, M., 2015). 2013 waren 10 Millionen registrierte Benutzer auf der Online-Plattform angemeldet (Runtastic, 2013); die Zahl ist 2015 auf 50 Millionen und mehr angestiegen (Leitner, M., 2015). Mit den ca. 140.000 App Downloads am Tag (Leitner, M., 2015) kann Runtastic so genutzt werden, dass ein virtueller Trainer die Intervalle ankündigt. Verliert der Läufer z.B. an Geschwindigkeit, ertönt eine Stimme, die zur Temposteigerung auffordert. Wird zusätzlich ein Pulsmessgurt genutzt, kann bequem im gewünschten Pulsbereich trainiert werden (vgl. Blass, B., 2014). Im Durchschnitt trainieren die Anwender 47 Minuten pro Lauf und haben eine Durchschnittsherzfrequenz von 144 Schlägen pro Minute (vgl. Runtastic, 2013). Besondere Fähigkeiten der Anwendung sind das Aufzeichnen von Distanzen und Geschwindigkeiten, sowie das GPS-Tracking und die Ausgabe des Höhenprofils. Per Musikwiedergabe kann spezielle oder eigene Musik während des Trainings abgespielt werden. Um die Nutzung zu optimieren, ist eine Anmeldung auf der Homepage sinnvoll. Dort werden den Benutzern Auswertungen zur Verfügung gestellt, sowie eine Kontaktaufnahme zu anderen Runtastic-Nutzern gegeben (vgl. Ranasinghe, P. M., 2014, S.220). Die im Internet hochgeladenen Aktivitäten können im Anschluss mit anderen Nutzern diskutiert oder kommentiert werden. Macht der Nutzer auf seine aktuelle Aktivität aufmerksam, können seine „Freunde“ dafür Zuspruch aussprechen, welche der Aktive durch Applaus oder motivierenden Zuruf direkt ins Ohr gesprochen bekommt (vgl. Blass, B., 2014). Der aktivste Tag der RUNTASTIC Nutzung ist sonntags in der Zeit zwischen 8 Uhr und 10 Uhr (vgl. Runtastic, 2013).
1 EINLEITUNG: Einführung in den Trend der Selbstvermessung („quantified self“) und Skizzierung des Forschungsziels, die motivierende Wirkung von Fitness-Apps zu prüfen.
2 SPORTLICHE AKTIVITÄT ALS BEWEGUNGSVERHALTEN: Definition und Abgrenzung der Begriffe sportliche Aktivität und Bewegungsverhalten sowie Analyse der Entwicklungsdynamik über die Lebensspanne.
3 MOTIVATION IM SPORT: Theoretische Auseinandersetzung mit Motivationspsychologie, Klassifizierung von Motiven sowie Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation.
4 AKTIVITÄTSMESSUNG IM SPORT: Detaillierte Vorstellung verschiedener Messverfahren wie Smartphone-Apps und tragbare Gadgets, ergänzt durch eine kritische Bewertung der verschiedenen Geräte.
5 FORSCHUNGSSTAND: Übersicht über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zur Akzelerometrie und zur Rolle von Smartphones im Alltag.
6 EMPIRISCHE STUDIE: Beschreibung der Durchführung, der Untersuchungsgruppe und der Ergebnisse der eigenen Studie zur Nutzung der Runtastic-App.
7 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, kritische Reflexion der Selbstvermessung und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Aktivitätsmessung.
Aktivitätsmessgeräte, Sportmotivation, Runtastic, Akzelerometrie, Quantified Self, Bewegungsverhalten, Fitness-Apps, Leistungsmotivation, Selbstvermessung, Sportpsychologie, Validität, Trageposition, Smartphone, Tracking, Datenauswertung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Aktivitätsmessgeräten und Fitness-Apps, um das Sportverhalten und die Sportmotivation von Menschen zu beeinflussen.
Zentrale Themen sind die Motivationspsychologie im Sport, die technischen Funktionsweisen von Akzelerometern und eine empirische Analyse zur App-Nutzung.
Das Hauptziel ist es zu prüfen, ob die Nutzung der App "Runtastic" einen messbaren Effekt auf die Sportmotivation der Probanden hat.
Es werden Literaturanalysen zur Motivation und Technik sowie eine eigene empirische Feldstudie mit vier Probanden mittels Fragebögen und App-Daten ausgewertet.
Der Hauptteil befasst sich ausführlich mit den theoretischen Grundlagen der Motivation, einer detaillierten Vorstellung technischer Messmöglichkeiten sowie der kritischen Auswertung der empirischen Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Aktivitätsmessgeräte, Sportmotivation, Runtastic, Akzelerometrie, Selbstvermessung und Fitness-Apps.
Die Probanden bewerten die App grundsätzlich positiv, loben Funktionen wie Trainingserinnerungen und Datenerfassung, kritisieren jedoch das erforderliche Tragen des Smartphones und den sozialen Druck durch "Teilen"-Aufforderungen.
Die Studie kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis, da die Stichprobe zu klein ist; jedoch wird eine grundsätzliche Bereitschaft zur weiteren Nutzung festgestellt.
Die Arbeit thematisiert kritisch den sozialen Aspekt, insbesondere die Aufforderung, Aktivitäten in Netzwerken zu teilen, und weist auf die Datensammlung der Anbieter hin.
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