Masterarbeit, 2016
256 Seiten
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Forschungsfragen
1.4. Methodologie, Erhebungs- und Auswertungsmethoden
1.5. Qualitätssicherung
2. Begriffsabgrenzungen und –definitionen
3. Darlegung der bestehenden Literatur inkl. kritischer Reflexion der Literatur
3.1. Die Unternehmensführung im Kfz-Betrieb
3.2. Die Kunden
3.3. Unternehmensstrategie und Umsetzung im Kfz-Betrieb
3.4. Marketing im Kfz-Betrieb
3.5. Erfolgsfaktor Internet
3.6. Marktentwicklung
4. Beantwortung der theoretischen Subforschungsfragen
4.1. Verknüpfung Theorie + Forschungsfrage und logische Schlussfolgerung auf Basis der Literatur
4.2. Beantwortung der SFF
5. Erhebung und Auswertung der empirischen Ergebnisse
5.1. Begründung und Nachvollziehbarkeit des Forschungsdesigns und Methodenwahl, Stichprobenauswahl, Operationalisierung
5.2. Interviewleitfaden
5.3 Ergebnisdarstellung
6. Beantwortung der empirischen Subforschungsfragen
6.1. Verknüpfung Theorie + Empirie und logische Schlussfolgerung auf Basis der Literatur und Empirie
6.2. Beantwortung der SFF
7. Conclusio und Ausblick
7.1. Beantwortung der Hauptforschungsfrage
7.2. Diskussion und Ausblick, Limitation
Ziel dieser Arbeit ist die Erforschung der strategischen Positionierung und potenzieller Wettbewerbsvorteile von Kfz-Markenwerkstätten, um deren Zukunftsfähigkeit in einem gesättigten Markt zu sichern und Möglichkeiten zur Steigerung der Kundenzufriedenheit sowie Kundenbindung zu identifizieren.
3.1.2. Mitarbeiterführung
Die Mitarbeiterführung ist nicht nur für die Mitarbeiterin und den Mitarbeiter wichtig, sondern auch für den gesamten Betrieb. Von der Mitarbeiterführung hängen die Einstellung zur Arbeit, die Arbeitsqualität, die Motivation und das Betriebsklima ab. Eine erfolgreiche Führung hängt von mehreren Einflüssen ab. Der richtige Mix setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen: - klare, einsichtige und erreichbare Ziele setzen, - konsequente Delegation und Kontrolle, - Mut zu gemeinsamen Entscheidungen, - Motivation durch Anerkennung, - konstruktive Kritik und - persönliche Weiterbildung.
Der autoritäre Führungsstil lässt sich in der heutigen Zeit schwer durchsetzen, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von heute wollen ihre Ideen einbringen und Teamarbeit. Sie wollen nicht nur Befehlsempfängerin oder Befehlsempfänger sein. Wenn jedoch die Chefin oder der Chef eine große Selbstdisziplin mitbringt und die an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestellten Anforderungen selbst vorlebt, funktioniert der autoritäre Führungsstil besser als der kollegiale Führungsstil. Nachteil an der autoritären Mitarbeiterführung ist, dass die Mitarbeiterinnen und die Mitarbeiter keine eigenen Ideen in den Betrieb einbringen und dadurch ein Potenzial ungenutzt bleibt. Der Austausch untereinander bleibt aus. Hierdurch erhält die Chefin bzw. der Chef keine Rückmeldung bezüglich des Handelns oder bezüglich verbesserungswürdige betrieblicher Abläufe von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es droht dadurch die Betriebsblindheit (vgl. Zülch 2014, S.21f.)
Beim kollegialen Führungsstil werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Unternehmensziele miteingebunden und übernehmen dabei Verantwortung. Die Chefin oder der Chef hat hierbei die Rolle eines Moderators. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben durch selbst erarbeiten der Ziele, ein persönliches Interesse diese Ziele zu erreichen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der Automobilbranche, definiert das Ziel der Masterarbeit und skizziert die methodische Vorgehensweise.
2. Begriffsabgrenzungen und –definitionen: Hier werden grundlegende Begriffe wie das After-Sales-Geschäft, der After-Sales-Service und die Kundenbindung definiert und in den Kontext der Branche gesetzt.
3. Darlegung der bestehenden Literatur inkl. kritischer Reflexion der Literatur: Dieses Kapitel untersucht theoretische Ansätze zur Unternehmensführung, Kundenbindung, Unternehmensstrategie und Marktentwicklung im Kfz-Sektor.
4. Beantwortung der theoretischen Subforschungsfragen: Hier erfolgt eine Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen und die Beantwortung der theoriebezogenen Subforschungsfragen.
5. Erhebung und Auswertung der empirischen Ergebnisse: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign, die Methodik der Experteninterviews und präsentiert die gewonnenen Ergebnisse.
6. Beantwortung der empirischen Subforschungsfragen: Anhand der Theorie und der empirischen Daten werden hier die Subforschungsfragen beantwortet und Handlungsempfehlungen abgeleitet.
7. Conclusio und Ausblick: Das abschließende Kapitel beantwortet die Hauptforschungsfrage und bietet eine zusammenfassende Diskussion sowie einen Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung.
Kfz-Markenbetrieb, Automobilbranche, After-Sales-Service, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Unternehmensstrategie, Mitarbeitermotivation, Marktentwicklung, Elektroautos, Autonomes Fahren, Experteninterviews, Marketing, Preisdruck, Servicequalität, Differenzierung
Die Arbeit untersucht die strategische Positionierung und die Zukunftsfähigkeit von mittelständischen Kfz-Markenbetrieben in Österreich in einem sich wandelnden Marktumfeld.
Zu den Schwerpunkten zählen Unternehmensführung, Kundenbeziehungsmanagement (CRM), Marketingstrategien im Kfz-Bereich, sowie technische Trends wie Elektromobilität und autonomes Fahren.
Ziel ist es, zielführende Maßnahmen für die strategische Differenzierung zum Wettbewerb zu erarbeiten, um wirtschaftliche Erfolge zu erzielen und die Kundenbindung nachhaltig zu steigern.
Es wurde eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse und einer empirischen, qualitativen Untersuchung mittels Experteninterviews (11 Experten aus der Automobilbranche) gewählt.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten theoretischen Auseinandersetzung mit Führung, Kundenwesen und Strategie, gefolgt von einer empirischen Erhebung und Analyse von Expertenmeinungen zur Marktentwicklung.
Die zentralen Schlagworte sind Kundenbindung, Kfz-After-Sales, Markenwerkstatt, strategische Differenzierung und Automobilmarktentwicklung.
Die Arbeit verdeutlicht, dass die Kundenbindung in Zeiten zunehmender Standardisierung und Vergleichbarkeit im Neuwagengeschäft der entscheidende Erfolgsfaktor ist, um Werkstattauslastung und Deckungsbeiträge zu sichern.
Experten warnen vor steigenden Anforderungen durch Hersteller-Standards, hohem Preisdruck durch Internetplattformen und der notwendigen Investition in komplexe Technik bei gleichzeitig schwindenden Margen.
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