Diplomarbeit, 2016
45 Seiten, Note: 1
0 VORWORT
1 EINLEITUNG
2 ERNÄHRUNGSGRUNDLAGEN
2.1 Vollwertige Ernährung in der Schwangerschaft
2.2 Ernährungsgrundlagen für stillende Mütter
2.3 Zusammenfassung
3 MUTTERMILCHERNÄHRUNG BEIM SÄUGLING
3.1 Zusammensetzung der Muttermilch
3.2 Grundlagen über das Stillen
3.3 Das erste Stillen
3.4 Argumente für das Stillen
3.5 Notwendige Nahrungsergänzung
3.6 Zusammenfassung
4 MUTTERMILCHERSATZNAHRUNG
4.1 Indikationen für eine Zufütterung
4.2 Arten der Zufütterung
4.3 Grundlagen der Muttermilchersatznahrung
4.4 Unterschiedliche Muttermilchersatznahrungen
4.5 Spezialnahrungen
4.6 Zusammenfassung
5 BEIKOST
5.1 Beikosteinführung
5.1.1 Stufenweiser Ernährungsaufbau
5.1.2 Breizubereitung
5.1.3 Beikost als Fertignahrung
5.1.4 Gewürze, Salz und Zucker als Geschmacksverstärker
5.1.5 Anreicherung der Breie
5.2 Nahrungsmittel rund um das erste Lebensjahr
5.3 Allergieprävention
5.4 Nahrungsgabe der Beikost
5.5 Zusammenfassung
6 FAMILIENKOST
6.1 Adaption an das Familienessen
6.2 Ernährungspyramide
6.3 Zusammenfassung
7 ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG
Die Arbeit analysiert die Grundlagen einer altersgerechten und gesunden Ernährung für Säuglinge und Kleinkinder in den ersten zwei Lebensjahren, um Eltern und Pflegepersonen eine fundierte Orientierung für die optimale Nährstoff- und Energieversorgung des Kindes zu bieten.
3.1 Zusammensetzung der Muttermilch
Die Muttermilch besteht in erster Linie aus Eiweiß und Milchzucker und verändert sich im Laufe des Stillens in ihrer Zusammensetzung und Konzentration. Die Milch durchläuft Stadien, die von der Vormilch in Übergangsmilch und anschließend in reife Frauenmilch übergehen. Sie ist auf die Bedürfnisse des Säuglings exakt abgestimmt. Die Anreicherung der Milch mit Vitaminen erfolgt durch die ausgewogene Ernährung der Mutter (vgl. Jahn-Zöhrens, 2015, S. 113f).
Kolostrum:
Das Kolostrum wird auch als Vormilch bezeichnet. Diese Vormilch hat eine dickflüssige Konsistenz, ist von gelblicher Farbe (selten, durch unbedenkliche Blutbeimengungen, auch rötlich) und beinhaltet alle essentiellen Nährstoffe, die das Neugeborene braucht. Dazu gehören Fette, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Mineralien, Kohlenhydrate, Vitamine, Spurenelemente und Immunglobuline. Durch das Kolostrum nimmt das Neugeborene auch Abwehrzellen auf, die den Säugling folgend vor Keimen schützen und auch die Krankheitsanfälligkeit senken. Außerdem fördert es die Darmtätigkeit und unterstützt die Ausscheidung des Mekoniums (vgl. Hoehl, 2012, S. 295). Die Verdauung des Neugeborenen ist anfänglich noch begrenzt möglich und die Funktion eingeschränkt.
0 VORWORT: Die Autorin erläutert ihre persönliche Motivation für die Themenwahl im Rahmen der Sonderausbildung zur Kinderkrankenschwester.
1 EINLEITUNG: Es wird die zentrale Bedeutung einer individuellen, nährstoffreichen Ernährung für die frühkindliche Entwicklung und die zugrundeliegende Fragestellung dargelegt.
2 ERNÄHRUNGSGRUNDLAGEN: Dieses Kapitel behandelt die Nährstoffanforderungen für Schwangere und stillende Mütter sowie die gesundheitliche Relevanz der ersten tausend Tage.
3 MUTTERMILCHERNÄHRUNG BEIM SÄUGLING: Hier werden die Zusammensetzung der Muttermilch, die Vorteile des Stillens sowie notwendige Supplementierungen wie Vitamin D erläutert.
4 MUTTERMILCHERSATZNAHRUNG: Es werden die verschiedenen Arten von Formula-Nahrungen und deren Indikationen für Situationen besprochen, in denen Stillen nicht möglich oder ausreichend ist.
5 BEIKOST: Dieser Teil widmet sich dem optimalen Zeitpunkt der Beikosteinführung, der stufenweisen Zubereitung von Breien und geeigneten Lebensmitteln.
6 FAMILIENKOST: Das Kapitel beschreibt den Übergang des Kindes an den Familientisch und die Nutzung der Ernährungspyramide als Orientierungshilfe für eine gesunde Mischkost.
7 ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG: Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit, insbesondere zur Bedeutung der individuellen elterlichen Verantwortung bei der kindlichen Ernährung, zusammengeführt.
Ernährung, Säugling, Kleinkind, Stillen, Muttermilch, Beikost, Formula-Nahrung, Ernährungspyramide, Nährstoffe, Allergieprävention, Familienkost, Schwangerschaft, Stillzeit, Gesundheitsförderung, Breizubereitung
Die Arbeit beleuchtet die ganzheitliche und altersgerechte Ernährung von Kindern ab der Geburt bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres.
Die zentralen Felder umfassen die Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit, die Stillberatung, Ersatznahrungen, die Beikosteinführung sowie die Umstellung auf Familienkost.
Das Ziel ist es, auf Basis aktueller Literatur zu klären, wie eine optimale Nährstoff- und Energieversorgung des Kindes von Geburt an gewährleistet werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden literarischen Vorgehensweise unter Verwendung von Fachbüchern, Fachzeitschriften und offiziellen Internetquellen.
Der Hauptteil behandelt den natürlichen Nahrungsaufbau, angefangen bei der Muttermilch über die verschiedenen Stufen der Beikost bis hin zur gesunden Mischkost am Familientisch.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Stillen, Muttermilchersatznahrung, Beikosteinführung, Allergieprävention und Ernährungspyramide zusammenfassen.
Aufgrund der sämigen Konsistenz und des höheren Stärkegehalts ist sie für Säuglinge unter drei Monaten schwerer verdaulich und kann zu Verstopfungen führen.
Hygiene ist essentiell, da Säuglinge ein unreifes Immunsystem haben; frische Lebensmittel sollen daher schonend zubereitet und Reste sofort verworfen werden.
Auf Rohmilch, rohe Eier, Nüsse, Honig, Hülsenfrüchte und Müsli sollte verzichtet werden, um Infektionsgefahren, Allergien oder Verdauungsbeschwerden zu vermeiden.
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