Diplomarbeit, 2004
94 Seiten, Note: 2,1
Die Diplomarbeit analysiert die Reformpolitik der Volksrepublik China seit 1979 und fokussiert dabei auf die Rolle der Küstenprovinzen als Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung. Ziel ist es, die politische Zielsetzung und die Risiken dieser ungleichen Entwicklung aufzuzeigen und die Bedeutung des Regionalismus für die chinesische Reformpolitik zu beleuchten.
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit dar und erläutert die Relevanz der Küstenprovinzen für die chinesische Reformpolitik. Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Wandel der Führungsstrukturen in China seit 1979. Es untersucht die Generationenwechsel im Führungsstil, die Rolle informeller Machtstrukturen und den wachsenden Einfluss der Technokraten.
Das dritte Kapitel analysiert die Reformpolitik selbst und betrachtet die Ausgangslage vor 1979, die Ziele und Inhalte der ersten Reformen sowie die gezielte Küstenentwicklungsstrategie. Die wirtschaftlichen und politischen Freiheiten, die im Zuge der Reformen entstanden sind, werden ebenfalls beleuchtet. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit den Risiken und Problemen der Reformpolitik, wie etwa die Kontrolle der Wirtschaftsentwicklung, die regionale Verteilung von Ressourcen und die sozialen Verwerfungen, die durch die Reformpolitik ausgelöst werden.
Chinesische Reformpolitik, Küstenprovinzen, Regionalismus, Führungsstruktur, Wirtschaftsentwicklung, Ungleiche Entwicklung, Risiken, Herausforderungen, Küstenentwicklungsstrategie, ADI, BIP, Technokraten, Einflussfaktoren, Entscheidungsfindung, Machtstrukturen.
Die Arbeit analysiert die Reformpolitik der Volksrepublik China seit dem Jahr 1979.
Die Küstenprovinzen wurden gezielt als Zentren der wirtschaftlichen Reformpolitik gefördert und fungieren als Motoren für das gesamte Wirtschaftswachstum Chinas.
Zu den Risiken gehören regionale Konflikte, soziale Verwerfungen (wie Arbeitslosigkeit und Migrationsprobleme), Korruption sowie ein möglicher Kontrollverlust der Zentralregierung.
Regionalismus beschreibt das Spannungsverhältnis zwischen der Zentralregierung und den Provinzen sowie den wachsenden Einfluss der Provinzen auf nationale Entscheidungen.
Die Arbeit untersucht den wachsenden Einfluss von Technokraten innerhalb der Machtstrukturen und wie sich der Führungsstil über verschiedene Generationen hinweg gewandelt hat.
Die „Eiserne Reisschüssel“ steht für die lebenslange Beschäftigungsgarantie in Staatsbetrieben, deren Ende im Zuge der Reformen zu sozialen Problemen und Arbeitslosigkeit führte.
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