Masterarbeit, 2015
102 Seiten, Note: Auszeichnung
1. Einleitung
1.1 Ausgangspunkt
1.2 Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Teil
2.1 Kreativität
2.2 Erweiterung des Kreativitätsbegriffs
2.3 Kreative Prozesse
2.4 Kreativwirtschaft
2.5 Führungsstil
2.6 Kreative Führung
2.7 Paradigmenwechsel
3. Empirischer Teil
3.1 Erkenntnisinteresse und Forschungsfrage
3.2 Methodisches Vorgehen
3.3 Erhebungsverfahren
3.3.1 Interviewtechnik
3.3.2 Fragebogen und Leitfaden
3.3.3 Auswahl der Interviewpartner/Interviewpartnerinnen
3.3.4 Durchführung der Interviews
3.4 Aufbereitungsverfahren
3.4.1 Transkription der Interviews
3.5 Auswertungsverfahren
3.6 Darstellung der Ergebnisse
3.6.1 Kategorie 1: Vorgeschriebene Kreativität
3.6.2 Kategorie 2: Offenheit
3.6.3 Kategorie 3: Freiraum
3.6.4 Kategorie 4: Querdenken
3.6.5 Kategorie 5: Miteinander
3.6.6 Kategorie 6: Wertschätzung
3.6.7 Kategorie 7: Führung und Orientierung
3.6.8 Kategorie 8: Mehrwert
3.7 Beantwortung der Forschungsfragen
3.7.1 Forschungsfrage 1
3.7.2 Forschungsfrage 2
3.7.3 Forschungsfrage 3
4. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht Führungsstile in kreativwirtschaftlichen Betrieben, um förderliche Eigenschaften und Rahmenbedingungen zu identifizieren, die kreative Leistungen sowohl unterstützen als auch effektiv managen können. Im Fokus steht dabei die Rolle der Führungskraft als Impulsgeber in einem komplexen Arbeitsumfeld.
2.1 Kreativität
Die meisten interessanten, bedeutungsvollen und menschlichen Phänomene, so Csikszentmihalyi (vgl. 1997, S. 9), sind Resultate der Kreativität.
Dabei ist die wissenschaftliche (systematische) Untersuchung der menschlichen Kreativität verhältnismäßig jung und wurde erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts erforscht (vgl. Sternberg & Lubart, 1999, S. 3 und Brodbeck, 2006, S. 2) und besitzt bis zum heutigen Tag noch keine anerkannte Definition (vgl. de Bono, 1996, S. 2 und Amabile 1996, S. 17). Damit der zu Beginn noch recht unerforschte Begriff Kreativität zu einem gebräuchlichen Gegenstand von wissenschaftlichem Interesse werden konnte, brauchte es dementsprechende Veränderungen.
Eine dieser notwendigen Veränderungen war der Glaube, dass Kreativität eine Schöpfung Gottes oder eines spirituellen Wesens sei (vgl. Sternberg und Lubart 1999, S. 4f und Weisberg, 1989, S. 15). Diese Grundlage machte eine systematische und wissenschaftliche Betrachtung unmöglich (vgl. Vogt, 2010, S. 20) und wurde anhand neuer Naturwissenschaften und Techniken der Modernen des 15. und 16. Jahrhunderts gebrochen (vgl. Seliger, 2014, S. 2f und Vogt, 2010, S. 20ff).
Auch durch die Kultur- und Kreativleistungen der Renaissance konnte die Vorherrschaft des religiösen Feldes bzw. System unterbrochen werden, wie Albert & Runco (1999, S. 8) feststellen: „Early in the Renaissance a significant change in the view took place. At this historical moment the divine attribute of great artists and artisans was recognized and often emphasized as manifestly their own and not of divine origin” (ebd.).
1. Einleitung: Beschreibt den Ausgangspunkt der Kreativitätsforschung, stellt die Forschungsfragen sowie das Ziel der Untersuchung dar.
2. Theoretischer Teil: Vermittelt grundlegende Definitionen zu Kreativität, kreativen Prozessen, der Kreativwirtschaft, sowie verschiedenen Führungsstilen und dem Konzept des Paradigmenwechsels.
3. Empirischer Teil: Dokumentiert das methodische Vorgehen, die Erhebung mittels Experteninterviews sowie die Auswertung und Kategorisierung der Ergebnisse nach Mayring.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Kernergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für Führungskräfte in kreativen Organisationen.
Kreativität, Kreativwirtschaft, Führungsstil, kreative Führung, Innovationsmanagement, Unternehmenskultur, qualitative Inhaltsanalyse, Experteninterviews, Problemlösung, Paradigmenwechsel, Mitarbeiterführung, Motivationsfaktoren, soziale Kompetenzen, Prozessmanagement, Wertschätzung.
Die Arbeit befasst sich mit Führungspersönlichkeiten in Unternehmen der Kreativwirtschaft und untersucht, welche Führungsstile kreative Prozesse von Einzelpersonen und Teams fördern.
Die zentralen Themen sind Kreativitätsforschung, moderne Führungstheorien, die spezifischen Dynamiken der Kreativwirtschaft sowie qualitative Sozialforschung.
Das Ziel ist es, Merkmale und Qualitäten einer "kreativfreundlichen" Unternehmenskultur zu identifizieren und förderliche Kriterien für Führungskräfte abzuleiten, die kreative Leistungen managen.
Es wurde eine qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring angewandt, basierend auf sieben leitfadengestützten Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen zu Kreativität und Führung sowie einen empirischen Teil, in dem Interviewdaten in Kategorien wie "Freiraum", "Offenheit" und "Querdenken" analysiert werden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kreativwirtschaft, Führungsstil, Innovationsmanagement, Paradigmenwechsel und qualitative Analyse bestimmt.
Dieser Begriff beschreibt, dass Kreativität in der Wirtschaft oft durch Kundenanforderungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen kanalisiert wird, was einen Spagat zwischen künstlerischer Freiheit und Dienstleistungsdruck erfordert.
Die Untersuchung zeigt, dass Fehler als Lernchance begriffen werden. Eine offene Kommunikationskultur, in der Fehler besprochen werden, ist essenziell für die Weiterentwicklung kreativer Prozesse.
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