Bachelorarbeit, 2015
35 Seiten, Note: 2,3
1. Vorwort
2. Figurenkonzeption vs. Figurencharakterisierung nach Pfister
3. Figuren mit hoher Bühnenpräsenz
4. Figuren mit geringer Bühnenpräsenz
5. Männliche Figuren
6. Schlusswort
Diese Bachelorarbeit untersucht die Figurenkonzeption und Charakterisierung in Federico García Lorcas Drama "La casa de Bernarda Alba" auf der theoretischen Grundlage von Manfred Pfister. Ziel ist es, die weiblichen und männlichen Charaktere hinsichtlich ihrer Entwicklung, ihrer Rollenbilder und ihres Umgangs mit der restriktiven häuslichen Situation zu analysieren.
3. Figuren mit hoher Bühnenpräsenz
Zu den Figuren im Stück die eine höhere Bühnenpräsenz aufweisen als andere und über die man in diesem Fall auch mehr erfährt als über die Figuren mit niedrigerer Bühnenpräsenz gehören Bernarda und ihre Töchter Angustias, Adela und Martirio sowie das Hausmädchen la Poncia. Bernarda ist die Figur über die man sowohl durch ihre Eigenkommentare als auch durch Fremdkommentare anderer Figuren am meisten erfährt, daher möchte ich mit der Konzeption und der Charakterisierung dieser Figur anfangen. Schon zu Beginn des Stücks im Dialog zwischen den beiden Hausmädchen erfährt man viel über die Hausherrin. Bernarda ist eine sechzigjährige Witwe und Mutter von fünf erwachsenen Töchtern.
1. Vorwort: Einleitung in die Themenstellung des Dramas und Definition der methodischen Vorgehensweise anhand von Pfister.
2. Figurenkonzeption vs. Figurencharakterisierung nach Pfister: Theoretische Erläuterung der Begriffe wie statische/dynamische Figuren, Dimensionierung und Charakterisierungstechniken.
3. Figuren mit hoher Bühnenpräsenz: Tiefgehende Analyse der Hauptfiguren Bernarda, Angustias, Adela, Martirio und La Poncia hinsichtlich ihrer Konzeption.
4. Figuren mit geringer Bühnenpräsenz: Untersuchung der Nebenfiguren wie Amelia, Magdalena, María Josefa, Prudencia und Criada.
5. Männliche Figuren: Analyse des Einflusses der abwesenden männlichen Figuren, insbesondere von Pepe el Romano, auf das Geschehen.
6. Schlusswort: Fazit der Analyse, das die Gruppierung der Figuren nach ihrem Umgang mit der Situation zusammenfasst.
La casa de Bernarda Alba, Federico García Lorca, Figurenkonzeption, Figurencharakterisierung, Manfred Pfister, Bernarda, Pepe el Romano, Bühnenpräsenz, Tradition, Unterdrückung, Geschlechterrollen, Individuum, psychologische Analyse, Drama, Weiblichkeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der Figurenzeichnung in Lorcas Drama "La casa de Bernarda Alba" unter Verwendung der dramentheoretischen Konzepte von Manfred Pfister.
Im Zentrum stehen die Kategorisierung von Figuren, ihre Konzeption als Individuen oder Typen sowie ihr Umgang mit gesellschaftlichen Zwängen und Traditionen innerhalb des Hauses.
Das primäre Ziel ist es, durch eine strukturierte Figurencharakterisierung die Dynamik zwischen den im Haus eingesperrten Frauen und den dominierenden Strukturen zu verdeutlichen.
Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die primär auf den Definitionen zur Figurenkonzeption und Charakterisierungstechnik von Manfred Pfister basiert.
Der Hauptteil gliedert die Analyse nach der Bühnenpräsenz der Figuren, unterteilt in hochpräsent (Bernarda, Töchter, La Poncia) und geringpräsent (Nebenfiguren, Mutter) sowie männliche Einflussgrößen.
Die wichtigsten Begriffe sind Figurenkonzeption, Charakterisierung, Pfister, Tradition, Bernarda, Pepe el Romano und Rollenkonflikte.
Bernarda fungiert als das absolutistische Oberhaupt, das durch ihr "eisernes Regiment" und ihr Streben nach gesellschaftlichem Ansehen die Unterdrückung der anderen Figuren erst ermöglicht.
Er dient als "backstage character", der als zentraler Auslöser für die Konflikte, die Eifersucht und das rebellische Verhalten der Töchter fungiert und somit die Handlung maßgeblich beeinflusst.
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