Bachelorarbeit, 2014
42 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Transformation der Automobilität von fossilen Antriebsformen hin zur Elektromobilität. Ziel ist es, den Übergangsprozess mithilfe des Konzepts der Mehrebenen-Perspektive zu analysieren. Dabei stehen die Interaktionen zwischen den verschiedenen Ebenen (Nische, sozio-technisches Regime und sozio-technische Landschaft) im Vordergrund.
Die Einleitung erläutert die Ausgangssituation und die Relevanz der Elektromobilität als zukunftsweisende Technologie im Kontext des Klimawandels und der Nachhaltigkeit. Anschließend wird die Zielsetzung der Arbeit vorgestellt und der Aufbau der Arbeit skizziert. Schließlich werden die wichtigsten techniksoziologischen Grundlagen dargelegt, die für das Verständnis des Forschungsgegenstands relevant sind.
Das zweite Kapitel beleuchtet die Entwicklung der fossilen Automobilität in Deutschland und stellt die Elektromobilität in den Kontext ihrer historischen Entwicklung und aktuellen Relevanz. Es wird auch die Rolle der Automobilität und Elektromobilität im Innovationskontext diskutiert.
Das dritte Kapitel widmet sich der theoretischen Grundlage der Arbeit: der Mehrebenen-Perspektive. Die Relevanz dieses Konzepts im Kontext der Transitionforschung wird erläutert, und die Grundlagen der Mehrebenen-Perspektive werden vorgestellt. Anschließend werden die einzelnen Ebenen - Nische, sozio-technisches Regime und sozio-technische Landschaft - im Detail analysiert und die Wechselwirkungen zwischen diesen Ebenen werden aufgezeigt.
Das vierte Kapitel wendet die Mehrebenen-Perspektive auf die Elektromobilität in Deutschland an. Es werden die Elektromobilität in der Nische, das fossile Automobilitätsregime, die sozio-technische Landschaft und die Wechselwirkungen zwischen den Ebenen analysiert. Hier werden konkrete Beispiele und aktuelle Entwicklungen aufgezeigt.
Elektromobilität, fossile Automobilität, Nachhaltigkeit, Transition, Mehrebenen-Perspektive, Nische, sozio-technisches Regime, sozio-technische Landschaft, Innovationskontext, Klimawandel, Energieindustrie, Automobilindustrie, Politik, Deutschland
Die Arbeit untersucht, wie der Übergang (die Transition) von der fossilen Automobilität hin zur Elektromobilität in Deutschland verläuft und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.
Das von Frank W. Geels entwickelte Konzept analysiert technologische Übergänge auf drei Ebenen: der Nische (Innovationen), dem sozio-technischen Regime (etablierte Strukturen) und der sozio-technischen Landschaft (externe Rahmenbedingungen wie Klimawandel).
Das fossile Automobilitätsregime besteht aus tief verwurzelten Regeln, Infrastrukturen (Tankstellen), Gesetzen und Nutzergewohnheiten, die den Status quo stabilisieren und den Durchbruch neuer Technologien wie der E-Mobilität zunächst erschweren.
Die sozio-technische Landschaft umfasst langfristige Entwicklungen wie CO2-Emissionen, Ressourcenknappheit und den Klimawandel. Diese setzen das bestehende Regime unter Druck und schaffen Gelegenheitsfenster für Nischeninnovationen.
Wichtige Akteure sind die Automobilindustrie, die Energiebranche, die Politik sowie die Konsumenten, deren Interaktionen den Erfolg der Transformation maßgeblich bestimmen.
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