Masterarbeit, 2014
91 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSLAGE UND MOTIVATION
1.2 ZIELSTELLUNG
1.3 DER AUFBAU DER ARBEIT
2 GRUNDLAGEN VON PROZESSPORTALEN
2.1 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.2 EXISTIERENDE PROZESSBIBLIOTHEKEN UND -REGISTER
2.3 PRAKTISCHE ERFAHRUNGEN
3 FACHKONZEPT
3.1 VORBEMERKUNG
3.2 NUTZER DES PROZESSPORTALS
3.3 RELEVANTES PROZESSPORTFOLIO
3.4 FUNKTIONALE ANFORDERUNGEN
3.4.1 Ordnungsrechtlicher Rahmen für Prozesse
3.4.2 Prozesssteckbrief
3.4.3 Zentrale Pflege von Objekten und Dokumenten
3.4.4 Zugang und Navigation der Inhalte
3.4.5 Visualisierung der Inhalte
3.4.6 Projekträume
3.4.7 Repository für die Prozessmodellierung
3.4.8 Report und Auswertungsfunktion
3.5 ARCHITEKTUR
3.5.1 Komponenten
3.5.2 Schnittstellen
3.5.3 Rechtekonzept
4 PROTOTYP
4.1 VORBEMERKUNG
4.2 ABGLEICH DER ANFORDERUNGEN MIT DER SHAREPOINT INFRASTRUKTUR
4.3 MODELLIERUNG UND ERSTELLUNG DER ABLAGESTRUKTUR
4.4 ABLAGE VON MODELLEN UND DOKUMENTEN
4.5 ERSTELLUNG DER PROZESSSTECKBRIEFE
4.6 STARTSEITE UND NAVIGATION
5 SCHNITTSTELLE ZUR NPB
5.1 REGISTRIERUNG IN DER NPB
5.2 ERFASSUNG DER BENÖTIGTEN MODELLMETAINFORMATIONEN
5.3 DATENABGLEICH/MAPPING
5.4 AUFSETZEN EINER TESTUMGEBUNG
5.5 ANBINDUNG AN DIE NPB
6 FAZIT UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Konzeptionierung und exemplarische Umsetzung eines Prozessportals für die öffentliche Verwaltung, konkret am Beispiel der Berliner Verwaltung. Dabei soll eine zentrale webbasierte Plattform entstehen, die Prozesswissen bündelt, strukturiert und nutzerzentriert zugänglich macht, um so die Qualität der Verwaltungsprozesse zu verbessern und ein einheitliches Prozessmanagement zu etablieren. Zudem wird die Entwicklung einer Schnittstelle zur Nationalen Prozessbibliothek (NPB) angestrebt.
3.4.2 Prozesssteckbrief
Standardisierte Prozessbeschreibungen unterstützen die Vergleichbarkeit und Transparenz von Geschäftsprozessen. Ein geeignetes Werkzeug für die Standardisierung der Prozessbeschreibungen sind Prozesssteckbriefe, die ein bestimmtes Set an Meta- und Inhaltsdaten über den Prozess bereitstellen. Zur Gewährleistung eines Mindestmaßes an Vergleichbarkeit sollte ein Prozesssteckbrief mindestens Informationen zu:
der Ablaufstruktur des Prozesses (Arbeitspläne, Prozessmodelle ),
der Einordnung des Prozesses in die kommunale Struktur (Produktplan)
den eingesetzte Ressourcen (Bearbeiter, Rollen, Rechtsgrundlagen, Dokumente, Formulare, IT Systeme und Informationen) sowie
der Entstehung der Prozessdaten (Projektkontext) sowie
steuerungsrelevanten Daten zum Prozess (Zeit, Kosten, Qualität…) enthalten.
Mit dieser Prozess-Dokumentation schafft das Prozessportal ein gemeinsames fachliches und organisatorisches Verständnis der Geschäftsprozesse.
1 EINLEITUNG: Erläuterung der Ausgangslage in der Berliner Verwaltung sowie der Zielsetzung dieser Arbeit inklusive der Motivation zur Prozessoptimierung.
2 GRUNDLAGEN VON PROZESSPORTALEN: Theoretische Einführung in das Thema sowie eine Bestandsaufnahme bestehender Prozessregister und Portale in der deutschen Verwaltung.
3 FACHKONZEPT: Ausarbeitung des Konzepts für das Prozessportal, einschließlich Nutzergruppen, Anforderungen, Modellierungsansätzen und Architekturvorgaben.
4 PROTOTYP: Beschreibung der technischen Umsetzung der Anforderungen in Microsoft SharePoint und das Vorgehen bei der Strukturmodellierung.
5 SCHNITTSTELLE ZUR NPB: Detailbeschreibung der Konzeption und Realisierung der technischen Anbindung an die Nationale Prozessbibliothek mittels XProzess-Schnittstelle.
6 FAZIT UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Zusammenfassende Bewertung der erreichten Ziele und Ableitung von Empfehlungen für das weitere Vorgehen in der Verwaltung.
Geschäftsprozessmanagement, Berliner Prozessportal, Öffentliche Verwaltung, Prozessbibliothek, SharePoint, Prozessmodellierung, Wissensmanagement, XProzess, Nationale Prozessbibliothek, Prozesssteckbrief, E-Government, Prozessoptimierung, Schnittstelle, Datenabgleich, Verwaltungsprozesse
Die Masterarbeit befasst sich mit der Konzeption und Implementierung eines zentralen, webbasierten Prozessportals, das speziell auf die Bedürfnisse der Berliner Verwaltung zugeschnitten ist, um Geschäftsprozesse effizienter zu verwalten.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Geschäftsprozessmanagement, der Wissenskonservierung, der technischen Systemintegration mittels SharePoint und der Anbindung an überregionale Standards wie die Nationale Prozessbibliothek (NPB).
Das Hauptziel ist die Schaffung einer zentralen Wissens- und Informationsbasis für Verwaltungsprozesse, um diese zu standardisieren, für Mitarbeiter zugänglich zu machen und die Qualität der Leistungserbringung zu steigern.
Die Arbeit basiert auf einem anwendungsorientierten Ansatz, der eine fundierte Literaturanalyse bestehender Systeme mit der praktischen Konzeptionierung und anschließenden prototypischen Umsetzung verbindet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Erarbeitung eines detaillierten Fachkonzepts, die technische Realisierung eines Prototyps sowie die spezifische Entwicklung der Schnittstelle zur NPB.
Zentrale Begriffe sind Geschäftsprozessmanagement, öffentliche Verwaltung, Prozessportal, SharePoint, Prozessmodellierung und Nationale Prozessbibliothek.
Die Anbindung ermöglicht den standardisierten, methodenunabhängigen Austausch von Prozessmodellen mit anderen Behörden, was die Kooperation fördert und die redundante Neuerstellung von Modellen verhindert.
Das Konzept schlägt die Nutzung offener Metamodelle und Standardschnittstellen (XML) vor, die unabhängig von spezifischen proprietären Modellierungs-Tools agieren und somit eine systemübergreifende Interoperabilität gewährleisten.
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