Bachelorarbeit, 2016
42 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Markenimplementierung durch Markenführung
2.1 Fundament und Ziel der Markenführung
2.1.1 Markenpositionierung
2.1.2 Markenloyalität
2.2 Erlebniswelten für Marken
2.3 Customer Experience Management
2.3.1 Die zentralen Erlebnistreiber des CEM-Ansatzes
2.3.2 Die Erlebnismodule des CEM
3 Das grundlegende Konzept des Flagship-Stores
3.1 Aufbau eines Flagship-Stores und seine Mechanismen
3.1.1 Architektonische Gestaltung
3.1.2 Die drei Ladenkonzepte des Flagship-Stores
3.1.3 Distributionsmanagement
3.2 Ziele eines Flagship-Stores
4 Case-Study
4.1 Aufbau und Durchführung der Case-Study
4.2 Apple Inc. – von der Garage auf die Fifth Avenue
4.2.1 Gestaltung des Apple Stores
4.2.2 Bewertungen der Kunden
4.3 Freitag lab.ag – Recycling von der LKW-Plane bis hin zum Container
4.3.1 Der Containerturm als Visitenkarte
4.3.2 Bewertungen der Kunden
5 Die Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren eines Flagship-Stores
5.1 Die Erfolgsfaktoren des Flagship-Stores
5.1.1 Architektur und Design
5.1.2 Service
5.1.3 Produkte
5.1.4 Standort
5.2 Die Misserfolgsfaktoren des Flagship-Stores
6 Fazit
Die Arbeit untersucht die Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Flagship-Stores als strategisches Marketinginstrument. Anhand einer Case-Study der Unternehmen Apple und Freitag wird analysiert, wie diese Stores durch Architektur, Design und Markenerlebnisse zur Kundenbindung und Markenpositionierung beitragen.
3.1.2 Die drei Ladenkonzepte des Flagship-Stores
Der Sakrale Shop ist eine Art verbotener Ort. Es muss eine Zugangsbeschränkung überwunden werden, um den Raum zu betreten. Diese Zugangsbeschränkung soll einen Spannungszustand bei dem Konsumenten auslösen, welcher erst durch die Überwindung dieser Beschränkung befriedigt werden kann. Das Gefühl, etwas nicht direkt bekommen oder betreten zu können, erhöht den Wunsch danach nur umso mehr. Eine Zugangsbeschränkung kann hierbei ein geheimer Raum, ein Türsteher oder ein Laden sein, der sich versteckt. So ist der Apple Store in der Fifth Avenue in New York ein solch sakraler Ort. Erst über eine Treppe, die unter die Erde führt, kann der Konsument den eigentlichen Laden erreichen. Eine weitere Besonderheit des Sakralen Shops sind die Reliquien. Unter einer Reliquie stellt man sich zunächst einen religiösen Gegenstand vor, der in einem Schrein aufbewahrt wird. In Zusammenhang mit dem Flagship-Store sind das indes Produkte, die in einem besonderen Ausstellungsobjekt (z.B. eine Art Schrein) oder einer besonderen Verpackung präsentiert werden. Das Konzept des Sakralen Shops wird meist von Luxusartikelherstellern wie Modedesignern oder Schmuckherstellern verwendet.
Ein weiteres Konzept ist der Lifestyle Shop. Der Kunde soll hier ein Erlebnis des Lifestyles vermittelt bekommen, wenn er das Produkt verwendet. Dafür werden authentische Themenwelten gestaltet, wie z.B. eine Wohnung mit Modeartikeln, Designermöbeln und von der Marke selbst produzierter Musik. Damit soll der Lebensstil in einer Designerwelt vermittelt werden. Auch Cafés oder Snackbars bieten einen Treffpunkt für die Kunden und regen so zum Verweilen an. Der Flagship-Store wird ein „begehbares Lifestyle Magazin mit hoher Verweildauer“.
Das dritte Konzept ist der Mega Store. Riesige Ladenflächen warten darauf, gefüllt zu werden und sollen so dem Kunden ein besonderes Einkaufserlebnis vermitteln. Die Fläche des Stores bietet viel Platz für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Marken im heutigen Konsumalltag ein und erläutert die Funktion von Flagship-Stores als "begehbare Werbung" und Ort des Markenerlebnisses.
2 Markenimplementierung durch Markenführung: Das Kapitel erläutert theoretische Grundlagen wie Markenpositionierung, Markenloyalität sowie das Customer Experience Management als zentrale Werkzeuge für emotionale Kundenbindungen.
3 Das grundlegende Konzept des Flagship-Stores: Hier werden die strategischen Funktionen, architektonischen Konzepte (Sakral, Lifestyle, Mega Store) und das Distributionsmanagement von Flagship-Stores dargelegt.
4 Case-Study: Dieses Kapitel führt eine empirische Analyse der Kundenbewertungen des Apple Flagship-Stores in New York und des Freitag Flagship-Stores in Zürich durch, um deren spezifische Erfolgsfaktoren zu isolieren.
5 Die Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren eines Flagship-Stores: Basierend auf der theoretischen Analyse und der Case-Study werden die entscheidenden Erfolgs- und Risikofaktoren wie Standortwahl, Architektur und Servicequalität synthetisiert.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Flagship-Stores zwar kostspielige, aber hocheffektive Instrumente zur Markeninszenierung darstellen, sofern die Markenidentität konsequent in allen Elementen gelebt wird.
Flagship-Store, Markenführung, Markenidentität, Markenerlebnis, Customer Experience Management, Architektur, Case-Study, Apple, Freitag, Kundenbindung, Markenpositionierung, Einzelhandel, Marketinginstrument, Konsumentenverhalten, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit analysiert die Funktionsweise von Flagship-Stores und identifiziert, welche Faktoren maßgeblich zu deren Erfolg oder Misserfolg beitragen.
Die zentralen Felder sind die Markenführung, das Customer Experience Management, verschiedene Ladenkonzepte sowie die empirische Untersuchung von Kundenbewertungen.
Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren für Flagship-Stores herauszuarbeiten und zu verstehen, wie diese zur Markenbindung und Imageverbesserung beitragen.
Es wird eine Case-Study durchgeführt, bei der Kundenbewertungen von zwei spezifischen Stores (Apple New York und Freitag Zürich) qualitativ analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Markenführung, die Vorstellung verschiedener Store-Konzepte und die detaillierte Auswertung der Fallbeispiele hinsichtlich Architektur, Service und Standort.
Wichtige Begriffe sind Markenidentität, Flagship-Store, Customer Experience Management, Architektonische Gestaltung und Kundenbindung.
Während Apple als Luxusmarke auf einen "sakralen" Ansatz mit Fokus auf Service und exklusivem Standort setzt, nutzt Freitag den "Containerturm" als visuelles Symbol für Nachhaltigkeit und Recycling.
Die hohen Kosten in Kombination mit dem Umstand, dass es sich primär um ein Werbemittel und nicht um einen primären Verkaufsort handelt, sowie bei Fehlplanung eine Schwächung des Markenimages.
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