Bachelorarbeit, 2013
30 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfragen
2 Lebenslagen von alleinerziehenden Migrantinnen
2.1 Migrantinnen
2.1.1 Migration
2.1.2 Migrationshintergrund
2.2 Zahlen und Fakten
2.3 Sprachliche Barrieren
2.4 Arbeitsmarkt
2.5 Wohnungsversorgung
2.6 Xenophobie
2.7 Rassismus
2.8 Armutsgefahr
3 Soziale Arbeit mit Frauen/Migrantinnen
3.1 Methodik der Frauen- und Mädchenberatung
3.2 Interkulturelle Kompetenz
3.3 Persönliche Intervention
3.4 Bestehende Institutionen in Salzburg
3.4.1 Alleinerziehende allgemein
3.4.2 Migranten und Arbeitssuche
3.4.3 Frauen
4 Zusammenfassung und Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Lebenssituation von alleinerziehenden Migrantinnen in Österreich, identifiziert die damit verbundenen sozialen Herausforderungen und leitet daraus konkrete Handlungsansätze für die Soziale Arbeit ab.
2.6 Xenophobie
Die Geschichte der Migration zeigt, dass in allen Einwanderungsländern interethnische Beziehungen zwischen Einwohnern und Zuwanderern immer mit sozialen, rassischen Spannungen und gewalttätigen Konflikten begleitet werden. Es zeigt sich auch, dass latente Ängste dabei mit zunehmendem Zeitverlauf in manifeste Fremdenfeindlichkeit übergehen. Folgende Ursachen und Reaktionen sind dafür maßgeblich: Die Zuwanderung erfolgt zu Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs und Arbeitskräftemangels und wird durch die Politik initiiert. Dabei wird die Bevölkerung nicht miteinbezogen, sie wird unvorbereitet mit dem Zuwanderungsphänomen konfrontiert. Es kommt zu einer quantitativen Zunahme der Migranten, die schließlich eine Toleranzschwelle überschreitet. Die Eigengruppe (In-Group) versucht dann, sich gegen die Außengruppe (Out-Group) abzugrenzen, diese Abgrenzung erfolgt physisch, aber auch geistig-kulturell, die Eigengruppe wird zum Mittelpunkt aller Werte aufgewertet. (Vgl. Han 2005, S. 306f)
Eine weitere wesentliche Bedingung für den Übergang latenter Xenophobie zu manifester Fremdenfeindlichkeit ist der Eintritt von wirtschaftlichen Krisen. Insgesamt zeigt sich eine graduell steigende Fremdenfeindlichkeit in folgenden Ablehnungsformen:
• Verleumdung mittels verbaler Äußerungen
• Vermeidung von sozialen Kontakten
• Diskriminierung durch faktische Ungleichbehandlung
• Körperliche Gewaltanwendung
• Vernichtung, Lynchjustiz, Progrome als grausamste Form (Vgl. Han 2005, S. 311)
Diese Xenophobie durch die Mehrheitsbevölkerung erschwert die alltäglichen Lebensbedingungen der Migrantinnen wie in den genannten Bereichen Arbeits- und Wohnungssuche.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung und Motivation der Arbeit, die aus dem steigenden Anteil alleinerziehender Migrantinnen und deren prekärer Lebenssituation resultiert, und definiert die Forschungsfragen.
2 Lebenslagen von alleinerziehenden Migrantinnen: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Herausforderungen dieser Zielgruppe, darunter sprachliche Barrieren, Arbeitsmarktprobleme, Diskriminierung bei der Wohnungssuche sowie Erfahrungen mit Rassismus und Armut.
3 Soziale Arbeit mit Frauen/Migrantinnen: Hier werden methodische Ansätze wie die Frauen- und Mädchenberatung, die Bedeutung interkultureller Kompetenz und persönliche Interventionsmöglichkeiten diskutiert sowie relevante Institutionen in Salzburg vorgestellt.
4 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel führt die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit vernetzter sozialer Arbeit sowie politischer Prozesse zur Unterstützung dieser Gruppe.
Soziale Arbeit, Alleinerziehende, Migrantinnen, Migrationshintergrund, Sprachbarrieren, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Xenophobie, Rassismus, Armutsgefahr, Frauenberatung, Interkulturelle Kompetenz, Soziale Intervention, Salzburg
Die Arbeit thematisiert die soziale und ökonomische Situation von alleinerziehenden Frauen mit Migrationshintergrund in Österreich und untersucht, welche Unterstützungsangebote die Soziale Arbeit bieten kann.
Zentrale Themen sind die Lebenslagen der Zielgruppe, bestehende Diskriminierungsformen im Alltag sowie die methodischen Möglichkeiten der Sozialen Arbeit zur Begleitung und Aktivierung.
Das Ziel ist es, die spezifischen Problemstellungen dieser Frauen aufzuzeigen und Handlungsansätze abzuleiten, mit denen Fachkräfte der Sozialen Arbeit auf diese Herausforderungen reagieren können.
Die Arbeit ist als theoretisch reflexive Praktikums- bzw. Projektarbeit konzipiert, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Lebenslagen (Kapitel 2) und die Darstellung der methodischen und institutionellen Interventionsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit (Kapitel 3).
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Alleinerziehende, Migrationshintergrund, Armutsgefahr, soziale Ausgrenzung, interkulturelle Kompetenz und Soziale Arbeit definieren.
Der Spracherwerb ist laut der Arbeit eine entscheidende Grundvoraussetzung für den Aufenthaltstitel, die Integration in den Arbeitsmarkt und die gesellschaftliche Teilhabe.
In Salzburg existieren verschiedene spezialisierte Institutionen (z.B. VEBBAS, Frauentreffpunkt, Caritas), die Begleitung in rechtlichen, psychologischen und sozialen Fragen anbieten.
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