Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung und Problemstellung
2 Zielsetzung
2.1 Ziele des Reviews
2.2 Forschungsleitende Fragen
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand
3.1 Theoretische Grundlagen der Motivation
3.1.1 Definition
3.1.2 Anatomische Grundlagen
3.1.3 Genetische Determination und Umwelteinflüsse
3.1.4 Formen der Motivation
3.2 Motivationstheorien
3.2.1 Inhaltstheorien
3.2.1.1 Bedürfnispyramide nach Maslow
3.2.1.2 ERG-Theorie nach Alderfer
3.2.1.3 Selbstbestimmungstheorie
3.2.1.4 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
3.2.2 Prozesstheorien
3.2.2.1 Erwartungstheorie von Vroom
3.3 Motivation in der betrieblichen Praxis
3.4 Determinanten der Mitarbeitermotivation: Anreizsysteme und arbeitsbezogene Ressourcen
3.4.1 Anreizsysteme
3.4.1.1 Definition
3.4.1.2 Prinzipal-Agent-Theorie
3.4.1.3 Aufgaben von und Anforderungen an Anreizsysteme
3.4.1.4 Klassifizierung von Anreizsystemen
3.4.1.5 Materielle Anreizsysteme – Fixe und variable Vergütung
3.4.2 Arbeitsbezogene Ressourcen
3.4.3 Personalführung, Führungsstile und Führungsverhalten
4 Methodik
4.1 Recherche nach relevanten Primärpublikationen
4.2 Einschlusskriterien
4.3 Stichproben (Population)
4.4 Studiendesign und Intervention
4.5 Ergebnisvariable (Outcomes)
4.6 Publikationszeitraum
4.7 Literaturquellen (Datenbanken)
4.8 Suchbegriffe
4.9 Auswahl relevanter Primärpublikationen
4.10 Handsuche
4.11 Bewertung der Studienqualität
5 Ergebnisse
5.1 Einbezogene Primärpublikationen
5.1.1 Anzahl der recherchierten Primärpublikationen
5.1.2 Primärpublikationen mit positiver Bewertung
5.1.3 Stichprobe
5.1.4 Verfahrensweise zur Erfassung der Prädiktoren und Outcome-Variablen
5.1.5 Ergebnisdarstellung
5.2 Ergebnisüberblick
5.3 Einfluss extrinsischer Anreize auf die Motivation
5.4 Einfluss arbeitsbezogener Ressourcen: Merkmale des Arbeitsinhaltes
5.4.1 Einfluss der Autonomie auf die Motivation
5.4.2 Einfluss von Rückmeldung auf die Motivation
5.4.3 Einfluss von „weiteren Merkmalen“ des Arbeitsinhaltes auf die Motivation
5.4.4 Einfluss arbeitsbezogener Ressourcen: Merkmale des Arbeitskontextes
5.4.5 Einfluss von Führungsverhalten auf die Motivation
5.4.6 Einfluss von sozialer Unterstützung auf die Motivation
5.4.7 Einfluss von Anerkennung auf die Motivation
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung
6.1.1 Einfluss extrinsischer Anreize auf die Motivation im Arbeitskontext
6.1.2 Einfluss arbeitsbezogener Ressourcen auf die Motivation im Arbeitskontext
6.1.3 Grenzen des Reviews
7 Zusammenfassung
Ziel dieser Bachelor-Thesis ist es, arbeitsbezogene Ressourcen und Anreizsysteme zu identifizieren und deren Einfluss auf die Mitarbeitermotivation wissenschaftlich zu bewerten. Im Fokus steht die systematische Analyse des aktuellen Forschungsstandes, um abzuleiten, wie Unternehmen ihre Belegschaft nachhaltig motivieren können.
1 Einleitung und Problemstellung
I Don`t like Mondays - auch wenn die Entstehungsgeschichte sich in einem historisch anderen Kontext begründet, spricht Bob Geldorf mit diesem 1979 geschriebenen Musikstück vielen Arbeitnehmern aus der Seele, wenn eine neue Arbeitswoche ansteht.
Motivation am Arbeitsplatz ist ein vieldiskutiertes Thema, welches in gleichem Maße für Arbeitnehmer und Arbeitgeber von großer Bedeutung ist. Dem Gewinn für ein Unternehmen durch einen motivierten Mitarbeiter stehen Schäden in Milliardenhöhe, verursacht durch demotivierte Mitarbeiter entgegen. Das US-Beratungsunternehmen Gallup (Only 15% of Employees in Germany Are Engaged, 2015) zeigt in einer 2014 durchgeführten Befragung deutscher Mitarbeiter auf: Nur 15 Prozent der Belegschaft, der an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen, gehen motiviert ihrer Arbeit nach. Dem gegenüber stehen demotivierte Mitarbeiter, von denen ein Großteil bereits innerlich schon gekündigt hat. Das Beratungsunternehmen Gallup beziffert den durch demotivierte Mitarbeiter verursachten Schaden auf jährlich 275 Milliarden Euro.
Auch eine aktuelle Studie von Oracle (Oracle Corporation, 2016) bestätigt den zentralen Einfluss von motivierten Mitarbeitern auf den Unternehmenserfolg, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass „viele westeuropäische Länder noch einen langen Weg vor sich haben“ (S. 5), wenn es darum geht die richtigen Strategien zu entwickeln, damit die Mitarbeitermotivation gesteigert wird.
Diese Erkenntnisse sollten für Unternehmen als Herausforderung und Chance für die Zukunft gesehen werden, um Wettbewerbsvorteile auf dem Markt zu generieren. Der Motivation von Mitarbeitern kommt eine Schlüsselrolle in der Wettbewerbsstrategie des Unternehmens zu.
Der Begriff Mitarbeitermotivation ist jedoch ein komplexes Konstrukt das unzähligen, individuellen und sich stets wandelnden Einflüssen unterliegt und verdient deshalb einer dezidierten Betrachtung. Ein vertieftes Wissen über die Erwartungen und Bedürfnisse von Mitarbeitern, Instrumente der Einflussnahme sowie deren Zusammenhänge und Auswirkungen ist unabdingbar.
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Mitarbeitermotivation ein und verdeutlicht deren ökonomische Relevanz anhand aktueller Studien.
2 Zielsetzung: Hier werden die übergeordneten Ziele sowie die forschungsleitenden Fragen der Arbeit definiert.
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand: Dieser Abschnitt vermittelt theoretische Grundlagen, erläutert diverse Motivationstheorien und beleuchtet Anreizsysteme sowie arbeitsbezogene Ressourcen.
4 Methodik: Hier wird das systematische Vorgehen bei der Literatursuche, die Auswahlkriterien und die Qualitätsbewertung der Studien beschrieben.
5 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die einbezogenen Primärstudien analysiert und die Ergebnisse hinsichtlich verschiedener Motivationsfaktoren dargestellt.
6 Diskussion: Die ermittelten Ergebnisse werden interpretiert, in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und Grenzen der Untersuchung aufgezeigt.
7 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer prägnanten Rekapitulation der wichtigsten Erkenntnisse zur Mitarbeitermotivation ab.
Mitarbeitermotivation, Arbeitsmotivation, Anreizsysteme, Arbeitsbezogene Ressourcen, Führung, Arbeitsinhalt, Arbeitskontext, Autonomie, Rückmeldung, extrinsische Motivation, intrinsische Motivation, Leistungsdeterminanten, Mitarbeiterführung, Arbeitszufriedenheit, systematisches Review.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Determinanten der Mitarbeitermotivation und untersucht, welche arbeitsbezogenen Ressourcen und Anreizsysteme einen positiven Einfluss auf die Leistungsbereitschaft von Arbeitnehmern haben.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Motivation, die Gestaltung von Anreizsystemen, Arbeitsplatzmerkmale wie Autonomie oder Rückmeldung sowie der Einfluss von Führung und sozialer Unterstützung.
Ziel ist es, arbeitsbezogene Ressourcen zu identifizieren, ihre Wirksamkeit zu überprüfen und aufzuzeigen, mit welchen konkreten Maßnahmen Unternehmen ihre Mitarbeiter erfolgreich und nachhaltig motivieren können.
Die Arbeit basiert auf der Methode eines systematischen Reviews, bei dem relevante Primärpublikationen nach strengen Ein- und Ausschlusskriterien identifiziert, qualitativ bewertet und zusammenfassend analysiert wurden.
Im Hauptteil werden zunächst der theoretische Kenntnisstand und die Methodik dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Ergebnisanalyse, die monetäre Anreize, Arbeitsinhalte sowie den Arbeitskontext und das Führungsverhalten detailliert untersucht.
Wichtige Begriffe sind Mitarbeitermotivation, Anreizsysteme, arbeitsbezogene Ressourcen, Führung, Arbeitsinhalt, Arbeitskontext sowie intrinsische und extrinsische Motivation.
Anreizsysteme beziehen sich vornehmlich auf materielle oder strukturierte, vom Unternehmen gesetzte Anreize wie Vergütung, während arbeitsbezogene Ressourcen Aspekte der Tätigkeit selbst, wie Autonomie, Aufgabenvielfalt oder soziale Unterstützung, beschreiben.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die absolute Gehaltshöhe kein alleiniger Schlüsselfaktor ist; vielmehr ist entscheidend, dass der Mitarbeiter das Gefühl hat, für seine Leistung gerecht entlohnt zu werden, wobei zu hohe oder falsch gesetzte variable Anreize sogar demotivierend wirken können.
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