Bachelorarbeit, 2016
47 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Goodwill als Bilanzposition nach IFRS
2.1 Erst- und Folgebilanzierung des Goodwill
2.2 Kritik an dem impairment-only approach
3 Analyse der Goodwill-Position im Konzernabschluss der VW AG
3.1 Empirischer Forschungsstand zur Goodwill-Bilanzierung deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen
3.2 Bedeutung des Goodwill bei der VW AG
3.3 Abschreibung des Goodwill bei der VW AG
3.4 Anhangberichterstattung bei der VW AG
3.5 Kritische Würdigung
4 Fazit
Die Bachelorarbeit verfolgt das primäre Ziel, die Goodwill-Position im Konzernabschluss der Volkswagen AG detailliert zu analysieren, um sowohl quantitative als auch qualitative Aspekte der Bilanzierung zu bewerten und mögliche Indikatoren für Bilanzpolitik zu identifizieren.
Kritik an dem impairment-only approach
Die Kritik an der Goodwill-Bilanzierung richtet sich hauptsächlich an den IOA, mit dessen Einführung im Jahr 2004 die planmäßige Abschreibung weggefallen ist. Seither werden die Möglichkeiten der bilanzpolitischen Gestaltungs- und Ermessenspielräume kritisiert und die adäquate bilanzielle Abbildung eines Goodwill in Frage gestellt.
Die Kritik richtet sich dabei bereits auf die der Folgebewertung vorausgehenden Goodwill-Allokation auf die ZGE bei der Erfassung des Goodwill. Die im Kapitel 2.1 dargestellte, weitgefächerte Möglichkeit der Zuordnung, ermöglicht dem Management eine zielgerichtete Aufteilung des Goodwill auf besonders ertragsstarke oder große ZGE. So kann die Goodwill-Allokation auf ein Geschäftssegment beispielsweise dazu beitragen, dass negative Entwicklungen einzelner Teileinheiten durch andere Teileinheiten dieses Segments kompensiert werden können (Kompensationseffekt). Ein Abschreibungsrisiko des Goodwill kann damit maßgeblich reduziert oder gar ausgeschlossen werden, berücksichtigt man zusätzlich die sich im Zuge einer Restrukturierung ergebene Möglichkeit der Re-Allokation des Goodwill auf eine neue ZGE.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Geschäfts- oder Firmenwerts bei der VW AG ein und umreißt das Ziel der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise.
2 Goodwill als Bilanzposition nach IFRS: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Goodwill-Bilanzierung, insbesondere die Erwerbsmethode sowie die Kritik am Impairment-Only-Approach.
3 Analyse der Goodwill-Position im Konzernabschluss der VW AG: In diesem Hauptteil erfolgt eine tiefgehende Untersuchung der Goodwill-Entwicklung bei VW im Kontext des Forschungsstandes, der Abschreibungspraxis und der Anhangberichterstattung.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und diskutiert die langfristigen Risiken der Goodwill-Bilanzierung für den VW-Konzern vor dem Hintergrund aktueller IFRS-Entwicklungen.
Goodwill, IFRS, Impairment-Only-Approach, VW AG, Unternehmenszusammenschluss, Goodwill-Allokation, Bilanzpolitik, Abschreibung, Konzernabschluss, Nutzungsdauer, Wertminderungstest, Earnings Management, Cash-Generating-Units, Kapitalkosten, Finanzberichterstattung
Die Arbeit untersucht die Bilanzierung und Entwicklung der Goodwill-Position im Konzernabschluss der Volkswagen AG unter Anwendung der IFRS-Rechnungslegungsvorschriften.
Im Zentrum stehen die Methodik des Impairment-Only-Approach, die Auswirkungen der Goodwill-Allokation auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten sowie die Identifikation potenzieller bilanzpolitischer Spielräume.
Das Ziel ist die Analyse, inwieweit die Goodwill-Bilanzierung bei der VW AG als Instrument für bilanzpolitische Maßnahmen dienen kann und wie robust die Bilanz gegenüber Wertminderungsrisiken ist.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Herleitung der Bilanzierungsgrundlagen, kombiniert mit einer empirischen Analyse von Geschäftsberichten der VW AG und einem Vergleich mit anderen DAX30-Unternehmen.
Der Hauptteil analysiert den Forschungsstand zur Goodwill-Bilanzierung, die spezifische Entwicklung des Goodwills bei der VW AG, deren Abschreibungspraxis sowie die Qualität der Anhangberichterstattung.
Zu den Kernbegriffen gehören Goodwill, Impairment-Only-Approach, Bilanzpolitik, VW AG, Konzernabschluss und Wertminderungstest.
Diese Tochtergesellschaften werden exemplarisch angeführt, um die Auswirkungen von Unternehmensübernahmen auf die Goodwill-Allokation im VW-Konzern nachzuvollziehen.
Er dient als Beispiel für eine unternehmensinterne Krise, die das Risiko einer außerplanmäßigen Goodwill-Abschreibung erhöht, sofern die Ertragskraft der betroffenen Segmente leidet.
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