Bachelorarbeit, 2016
95 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Untersuchungsgegenstand
2.1 Customer Experience
2.2 Candidate Experience
2.2.1 Candidate Journey und Touchpoints
2.2.2 Hochschulabsolventen und Young Professionals
3 Untersuchungsdesign
3.1 Quantitative Datenerhebung
3.2 Fragebogendesign
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Orientierung und Jobrecherche
4.2 Abgabe der Bewerbung
4.3 Teilnahme am Auswahlverfahren
4.4 Ergebniskommunikation
5 Auswertung der Ergebnisse
5.1 Orientierung und Jobrecherche
5.2 Abgabe der Bewerbung
5.3 Teilnahme am Auswahlverfahren
5.4 Ergebniskommunikation
6 Handlungsempfehlung zur Gestaltung einer positiven Candidate Experience
7 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Anforderungen von Hochschulabsolventen und Young Professionals an Rekrutierungsprozesse, um diese Erkenntnisse als Basis für die Gestaltung einer positiven Candidate Experience zu nutzen. Ziel ist es, unternehmensseitige Prozessoptimierungen abzuleiten, die zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität beitragen.
Candidate Journey und Touchpoints
Rekrutierungsprozesse variieren im Einzelnen je Unternehmen. Verschiedene Faktoren wie bspw. die Unternehmensgröße, die zu besetzende Vakanz und das zur Verfügung stehende Budget spielen dabei eine Rolle. Abbildung 1 soll deshalb die allgemeingültigen Phasen eines Personalbeschaffungsprozesses darstellen:
In den dargestellten Phasen bestehen aus Sicht des Unternehmens unterschiedliche Aufgaben und Herausforderungen für die Personalbeschaffung. Durch die zunehmende Nutzung elektronischer Medien in der Personalbeschaffung, dem E-Recruiting, verändert sich insbesondere die Kontakt- sowie die Einstellungsphase. Elektronische Medien ermöglichen es aufgrund von neuen Kommunikationskanälen den Rekrutierungsprozess effizienter durchzuführen, bspw. lässt sich eine definierte Zielgruppe durch eine Unternehmenshomepage gezielter ansprechen oder der Einsatz eines Online-Tests ermöglicht eine schnellere Selektion geeigneter Bewerber. Demgegenüber steht die steigende Anzahl der Touchpoints zum Bewerber, die das Unternehmen bedienen muss.
Um also einen Rekrutierungsprozess im Hinblick auf die Candidate Experience analysieren zu können, muss ein Perspektivwechsel von der Sicht des Unternehmens zur Sicht des Bewerbers stattfinden.
Dies erfolgt mithilfe der Betrachtung der Candidate Journey, die als die Gesamtheit aller direkten und indirekten Touchpoints, die ein Bewerber während des Bewerbungsprozesses mit dem rekrutierenden Unternehmen erlebt, zu verstehen ist.
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel sowie den Fachkräftemangel und führt das Konzept der Candidate Experience als Differenzierungsmerkmal für Unternehmen ein.
2 Untersuchungsgegenstand: Es erfolgt die theoretische Einordnung der Candidate Experience, die Abgrenzung der Candidate Journey und die Definition der Zielgruppe.
3 Untersuchungsdesign: Das Kapitel beschreibt die quantitative Forschungsmethode, die für die Datenerhebung gewählt wurde, sowie den Aufbau des Fragebogens.
4 Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Online-Befragung werden entlang der Phasen der Candidate Journey präsentiert, ohne sie direkt zu bewerten.
5 Auswertung der Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten analysiert und die Anforderungen an eine positive Candidate Experience aus Bewerbersicht abgeleitet.
6 Handlungsempfehlung zur Gestaltung einer positiven Candidate Experience: Auf Basis der Analyse werden praxisnahe Empfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt.
7 Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einem Fazit über die gewonnenen Erkenntnisse und bewertet die zukünftige Bedeutung der Candidate Experience.
Candidate Experience, Personalmanagement, Personalbeschaffung, Rekrutierungsprozesse, Candidate Journey, Touchpoints, Hochschulabsolventen, Young Professionals, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Kundenorientierung, Bewerbererlebnis, Personalauswahl, Online-Befragung, KMU.
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Analyse der Candidate Experience aus Sicht von Hochschulabsolventen und Young Professionals, um Anforderungen an moderne Rekrutierungsprozesse zu ermitteln.
Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung der Candidate Journey, der Optimierung der Touchpoints im Bewerbungsprozess und der Ableitung von Handlungsempfehlungen für KMU.
Das Hauptziel ist die Ableitung von Anforderungen an eine positive Candidate Experience, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Kampf um geeignete Nachwuchskräfte zu stärken.
Die Autorin verwendet eine quantitative Querschnittuntersuchung in Form einer Online-Befragung, um repräsentative Daten der Zielgruppe zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, das Design der Datenerhebung, die Darstellung der Ergebnisse und die anschließende kritische Auswertung.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Candidate Experience, Employer Branding, Candidate Journey, Bewerbungsprozess und Personalmarketing gekennzeichnet.
KMU verfügen oft über weniger Ressourcen als Großkonzerne, können aber durch eine positive Candidate Experience und direktere, persönlichere Prozesse eine Differenzierung im Wettbewerb erreichen.
Eine transparente Kommunikation, insbesondere bei Absagen, ist für das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber essentiell. Unbegründete Absagen werden von Bewerbern oft als negativ und wenig wertschätzend wahrgenommen.
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