Bachelorarbeit, 2016
30 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Forschungsfragen
1.2 Aufbau und Methodik der Arbeit
2 Folgebewertung nach IAS 40 (15)
2.1 Fortgeführte Anschaffungskosten
2.1.1 Vorgangsweise
2.1.2 Angaben
2.2 Fair Value Bewertung (10)
2.2.1 Höchster und bester Nutzen
2.2.2 Inputfaktoren
2.2.3 Angaben
3 Verfahren zur Ermittlung des Fair Value
3.1 Marktbasierter Ansatz
3.2 Kostenbasierter Ansatz
3.3 Einkommensbasierter Ansatz
3.3.1 Optionspreisverfahren
3.3.2 Barwertverfahren
3.4 Discounted Cashflow
3.4.1 Zahlungsströme
3.4.2 Zinssatz
3.4.3 Laufzeit
3.5 Ergänzende Wertermittlungen bzw Verfahren
3.5.1 Gutachter
3.5.2 ImmoWertV
4 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Bewertung von Immobilien, die als Finanzinvestition gemäß IAS 40 gehalten werden. Das Ziel ist eine strukturierte Darstellung der Bewertungswahlrechte, der methodischen Vorgangsweisen sowie der daraus resultierenden Unterschiede.
2.2.2 Inputfaktoren
Der IFRS 13 beschreibt grundsätzlich eine dreistufige Bewertungsparameterhierarchie mit entsprechend einhergehenden Anhangsangaben. Bei dieser Hierarchie geht es darum, möglichst nachprüfbare Einsatzgrößen zu verwenden (vgl. Ballwieser 2015, IAS 40 Rz 46). Es gilt die Fiktion, dass die ausschließliche Verwendung von Stufe 1 Parametern den höchsten Objektivitätsgrad liefert und somit zu den vergleichsweise geringsten Abgabepflichten führt, während die Objektivität bis zur Stufe 3 abnimmt, steigt respektive auch der Detailierungsgrad der Abgabepflichten (vgl. Lange/Müller 2014, S. 387f).
Diese Fair Value Hierarchie zielt auf die Priorisierung der verwendeten Inputs in den Bewertungsmethoden ab aber nicht auf die Bewertungsmethoden an sich (vgl. EY 2015, S. 1037; IFRS 13.74). Der gesamte Bewertungsprozess wird nach dem Eingangsparameter, welcher die schwächste Qualität der verwendeten Daten (dh die geringste Hierarchiestufe) hat, hierarchisiert, sofern er das Ergebnis bedeutsam beeinflusst (vgl. Lange/Müller 2014, S. 390; Wawrzinek 2013, § 2 Rz 265).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die bilanzielle Behandlung von Immobilien als Finanzinvestition nach IAS 40 ein und erläutert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Folgebewertung nach IAS 40 (15): Hier werden das Wahlrecht zwischen dem Anschaffungskostenmodell und dem Fair Value Modell sowie die Anforderungen an die Fair-Value-Bewertung gemäß IFRS 13 und die dazugehörigen Anhangsangaben detailliert dargelegt.
3 Verfahren zur Ermittlung des Fair Value: Dieses Kapitel analysiert die drei Bewertungsansätze (markt-, kosten- und einkommensbasiert), fokussiert sich dabei auf das praxisrelevante Discounted-Cashflow-Verfahren und erörtert ergänzende Methoden.
4 Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Arbeit werden zusammenfassend dargestellt, wobei insbesondere die Relevanz der Bewertungsparameterhierarchie für Immobilien und die Notwendigkeit einkommensbasierter Bewertungsverfahren hervorgehoben werden.
Finanzinvestition, Immobilien, IAS 40, Fair Value, IFRS 13, Bewertungswahlrecht, Anschaffungskosten, Discounted Cashflow, Bewertungsparameter, Marktteilnehmer, Renditeimmobilien, Anhangsangaben, Immobilienbewertung, Barwertverfahren, Ermessensspielraum.
Die Arbeit befasst sich mit der Bilanzierung und Bewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien gemäß IAS 40 sowie der Anwendung des IFRS 13 im Kontext des Fair Value.
Zu den Kernbereichen gehören das Wahlrecht zwischen Anschaffungskosten- und Fair-Value-Modell, die Fair-Value-Hierarchie des IFRS 13 sowie verschiedene Bewertungsverfahren wie DCF.
Das Ziel ist die Aufarbeitung der Bewertungsmodelle für Immobilien unter IAS 40, die Darstellung der methodischen Vorgangsweisen und die Klärung der Unterschiede zwischen den Methoden.
Die wissenschaftliche Methode der Arbeit besteht ausschließlich aus einer systematischen Literaturrecherche.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Folgebewertung nach IAS 40, die detaillierte Analyse der Fair-Value-Bewertungsparameter und die Erläuterung der gängigen Bewertungsverfahren.
Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Finanzinvestition, IAS 40, Fair Value, IFRS 13, Discounted Cashflow und Bewertungshierarchie geprägt.
Da Immobilien Unikate sind und selten auf aktiven Märkten gehandelt werden, sind sie meist der Stufe 2 oder 3 der Hierarchie zuzuordnen, was die Wahl der Bewertungsparameter maßgeblich beeinflusst.
Aufgrund der oftmals fehlenden Marktvergleichswerte ist das Discounted-Cashflow-Verfahren in der internationalen Bilanzierungspraxis für Anlageimmobilien das vorherrschende und am besten geeignete Bewertungsmodell.
Dieses Konzept stellt sicher, dass das Objekt mit derjenigen Nutzungsalternative bewertet wird, die den höchsten Marktpreis erzielen kann, sofern diese wirtschaftlich, rechtlich und physisch möglich ist.
Obwohl nicht explizit vorgeschrieben, wird ihre Einbindung empfohlen, um Ermessensspielräume bei der Wahl der Inputparameter zu minimieren, auch wenn dies subjektive Einschätzungen nicht vollständig eliminieren kann.
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